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Online: Totaler Umbruch - Stasi, Neonazi, Neuanfang
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema.
Gesprächsgast 1: Nadja Klier
Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die "DDR-Box" ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen.
Gesprächsgast 2: Ingo Hasselbach
Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden.
Moderation: Knut Elstermann
Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin.
Online: Eure Einheit, unsere Einheit - An wen erinnern wir?
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der "Mehrheitsgesellschaft". Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon!
Gesprächsgast 1: Paulino José Miguel
Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen.
Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das "Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation". Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg.
Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Gesprächsgast 2: Cahit Basar
Cahit Basar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Cahit Basar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im "Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken" der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Moderation: Nhi Le
Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
Online: Jungsein in Demokratie & Diktatur
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
Gesprächsgast 1: Lisa Trebs
Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein.
Gesprächsgast 2: Tim Eisenlohr
Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei "amnesty international" fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein - beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK. Ihm ist es wichtig, gebrochene Biografien zu akzeptieren und das Gespräch zu suchen. Er ist sehr podiumserfahren.
Moderation: Miriam Menzel
Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe "Young and Free".
Risiken und Vorteile einer Vorsorgevollmacht
Oft ist den Vollmachtnehmern nicht bewusst, dass diese Verpflichtung auch mit Arbeit und Risiken verbunden ist. Eine genaue Festlegung der zu übernehmenden Aufgaben, im Innen- und Außenverhältnis, dieser Vollmacht ist wichtig.
Auch die Dokumentation und die ständige Information des Vollmachtgebers über die geleistete Arbeit ist wichtig, um spätere Streitigkeiten mit Erben oder Familienangehörigen zu vermeiden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Betreuungsverein Fläming e.V. statt.
Risiken und Vorteile von Patientenverfügung & Betreuungsvollmacht
Viele Menschen möchten ihre rechtlichen Belange gern in die Hände eines vertrauten Angehörigen geben. In den meisten Fällen haben sich weder Vollmachtgeber noch Vollmachtnehmer über das Für und Wider so einer Vollmacht ausreichend informiert.
Auch hier gibt es rechtliche Vorgaben und Bestimmungen, die einzuhalten sind. Vollmachtnehmer sind sich oft der großen Verantwortung und auch der Haftung für nichterbrachte Leistungen oder einer nicht korrekt geführten Finanzbuchhaltung nicht bewusst. Gern Informiere ich zu diesem Thema.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Betreuungsverein Fläming e.V. statt.
Risiken und Vorteile einer Betreuungsvollmacht
Viele Menschen möchten ihre rechtlichen Belange gern in die Hände eines vertrauten Angehörigen geben. In den meisten Fällen haben sich weder Vollmachtgeber noch Vollmachtnehmer über das Für und Wider so einer Vollmacht ausreichend informiert.
Auch hier gibt es rechtliche Vorgaben und Bestimmungen, die einzuhalten sind. Vollmachtnehmer sind sich oft der großen Verantwortung und auch der Haftung für nichterbrachte Leistungen oder einer nicht korrekt geführten Finanzbuchhaltung nicht bewusst. Gern Informiere ich zu diesem Thema.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Betreuungsverein Fläming e.V. statt.
Herbstbilanz: Wie haben die Stadtbäume den Sommer überstanden?
Zum Ende der "Gießheld*innen-Kampagne" werfen wir einen gemeinsamen Blick auf die Bad Belziger Stadtbäume: Wie sind sie durch das Jahr gekommen?
Bei einem 1,5-stündigen Stadtspaziergang entdecken wir Bäume als lebendige Organismen, lernen Baumarten kennen und sprechen über klimaresiliente Stadtbäume. Spielerisch und informativ nähern wir uns dem Thema. Im Anschluss soll es eine Ehrung der Gießheld:innen auf dem Regionalmarkt geben.
Die Veranstaltung ist für Groß und Klein konzipiert. Es ist der dritte von drei thematischen Stadtspaziergängen. Er findet im Rahmen der "Gießheld*innen-Kampagne" in Kooperation mit Neuland21, Stadt Bad Belzig, MitMachwerkstatt, Wassermeisterei und Zukunftsschusterei statt.
Wie wird mein Garten pflegeleicht?
Viele Gartenbesitzer wünschen sich einen pflegeleichten Garten. Doch was genau ist das? Und auf welche Weise läßt sich ein Garten neu- bzw. umgestalten, so dass er möglichst wenig Arbeit macht? Gemeinsam erarbeiten Sie, was einen pflegeleichten Garten ausmacht und welche Merkmale und Vorzüge einen Naturgarten auszeichnen. Sie erfahren, wie Sie verschiedene Lebensräume schaffen und Ihren Naturgarten pflegen können. Sie lernen geeignete Pflanzen für verschiedene Standorte kennen und finden heraus, wie man "Tiere pflanzen" kann. Im Anschluß an den Vortrag gibt es Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Eine Liste mit weiterführenden Informationen, nützlichen Internet-Links und Bezugsquellen wird Ihnen von der Kursleiterin bereitgestellt.
Der Kurs richtet sich an Gartenbesitzer, Garten-"Neulinge" ebenso, wie erfahrene Gärtner, die sich einen pflegeleichten Garten wünschen und erfahren möchten, was eine naturnahe Gartengestaltung zur Realisierung dieses Gartentraums leisten kann.
Nachhaltige Hundehaltung
Wie lässt sich das Leben mit Hund umweltbewusst, tiergerecht und gesund gestalten? In diesem Kurs erfahren Sie, was nachhaltige Hundehaltung bedeutet - von der Adoption statt Kauf über klimafreundliche Ernährung, Alternatitven zu Chemie bis hin zu natürlichen Pflegemitteln und selbstgemachtem Spielzeug. Sie lernen, Futter richtig zu bewerten, Pflegemittel selbst herzustellen und Hundespielzeug aus Naturmaterialien zu basteln. Auch Fragen rund um Verpackung, Müllvermeidung und alternative Entwurmungsmethoden werden praxisnah behandelt. Für Zuhause gibt es praktische Handouts mit Tipps, Rezepten und kritischen Inhaltsstoffen.
Nachhaltige Hundehaltung
Wie lässt sich das Leben mit Hund umweltbewusst, tiergerecht und gesund gestalten? In diesem Kurs erfahren Sie, was nachhaltige Hundehaltung bedeutet - von der Adoption statt Kauf über klimafreundliche Ernährung, Alternatitven zu Chemie bis hin zu natürlichen Pflegemitteln und selbstgemachtem Spielzeug. Sie lernen, Futter richtig zu bewerten, Pflegemittel selbst herzustellen und Hundespielzeug aus Naturmaterialien zu basteln. Auch Fragen rund um Verpackung, Müllvermeidung und alternative Entwurmungsmethoden werden praxisnah behandelt. Für Zuhause gibt es praktische Handouts mit Tipps, Rezepten und kritischen Inhaltsstoffen.
Naturgarten-Gestaltung - naturnah. artenreich. pflegeleicht
Schon der berühmte Staudenzüchter und Gartenphilosoph Karl Foerster (1874-1970) wusste: "Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, hat ihn nicht verdient." Daher gibt es immer einen guten Grund, einen Garten ganz oder in Teilen neu- oder umzugestalten. Doch nicht wenige Gartenbesitzer fühlen sich dieser, eigentlich ebenso kreativen, wie interessanten Aufgabe nicht gewachsen und sehen sich stattdessen vor einem schier unüberwindlichen Berg an Fragen: Wo und wie fange ich am besten an? Wie schaffe ich es, den Garten pflegeleicht zu designen? Wie gelingt es, einzelne (bereits vorhandene) Gestaltungselemente harmonisch miteinander zu verbinden? Welche Pflanzen eignen sich für meinen Garten? Welche rechtlichen Vorschriften sind bei der Gartengestaltung zu beachten? u.v.m. ... Im ersten Teil dieses Kurses erhalten Sie zunächst einen kleinen Überblick zu den o.g. theoretischen Fragen.
Der zweite Kurstag bietet Ihnen die Möglichkeit, erste Ideenskizzen für die Gestaltung Ihres Gartens anzufertigen: Für die Vorbereitung darauf fotografieren Sie bitte einen Gartenbereich, den Sie um- oder neugestalten möchten. Sofern Sie möchten, drucken Sie eins dieser Fotos bitte im DIN A4-Format aus und bringen es zum Kurs mit. Andernfalls genügen auch die Bilder auf Ihrem Smartphone als "Gedankenstütze". Überlegen Sie sich bitte gleichzeitig, was Sie in diesem Gartenbereich ändern möchten, welche Funktion er bekommen, wie er genutzt werden soll. Anhand der Fotos, Ihrer Wünsche und mit Hilfe der am Vortag frisch erworbenen Kenntnisse sowie mit Unterstützung der Kursleiterin können Sie sich nun an erste Ideenskizzen für die Gestaltung Ihres Gartenbereichs wagen. Eine Liste mit weiterführenden Informationen, nützlichen Internet-Links und ausgewählten Bezugsquellen wird Ihnen von der Kursleiterin bereitgestellt.
Chat GPT - Was machst Du mit der Demokratie?
KI-Tools, wie ChatGPT sind längst aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch welche Auswirkungen hat ihr Einsatz auf unsere demokratischen Werte? In diesem Workshop nehmen wir ChatGPT in den Fokus, um dessen Potenziale und Risiken für die Demokratie zu beleuchten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Phänomen der Fake News. Wir experimentieren praxisnah mit ChatGPT, um zu verstehen, wie täuschend echt wirkende, aber bewusst manipulierte Nachrichten entstehen können. Ziel ist es, anhand praktischer Beispiele herauszuarbeiten, wie sich die Verbreitung solcher Inhalte auf die Demokratie auswirkt und wie wir als Gesellschaft KI-generierten Fake News entgegenwirken können.
Exkursion: Belziger Landschaftswiesen
Die Belziger Landschaftswiesen bilden eine ausgedehnte, flache und heute fast waldfreie Niederungslandschaft im Südwesten Brandenburgs. Mit Dr. Beate Gall erkunden wir das ausgewiesene Naturschutzgebiet, um mehr über die Erhaltung und Wiederherstellung des seltenen Durchstömungsmoores zu erfahren. Diese naturschutzfachliche Führung richtet sich an Erwachsene und vermittelt Einblicke in die heimische Flora und Fauna sowie die ökologischen Zusammenhänge dieses einzigartigen Lebensraums.
Die genaue Routenplanung ist in Absprache mit dem Naturparkverein Hoher Fläming e.V. sowie die Beantragung der Betretungsbefugnis in Arbeit.
Lebensbereiche der Staude. Pflanzenauswahl leichtgemacht
Der Wunsch nach einem pflegeleichten Garten ist groß. Damit dieser Traum wahr wird, lohnt es sich, besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Pflanzen zu legen. Denn die richtige Pflanze am richtigen Standort wächst und gedeiht von allein, vermehrt sich zuverlässig und verursacht dem Gärtner kaum Arbeit. Wie die richtige Auswahl der für Ihren Garten passenden Stauden gelingt, erfahren Sie in diesem Kurs. Im Anschluß an den Vortrag gibt es Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Eine Liste mit weiterführenden Informationen, nützlichen Internet-Links und Bezugsquellen wird Ihnen von der Kursleiterin bereitgestellt.
Der Kurs richtet sich an Gartenbesitzer, Garten-"Neulinge" ebenso, wie erfahrene Gärtner, die sich einen pflegeleichten Garten wünschen und erfahren möchten, was eine naturnahe Gartengestaltung zur Realisierung dieses Gartentraums leisten kann.
Online: Schnupperkurs Innenarchitektur - Hilfe zur Selbsthilfe für ein besseres Wohnen
Wohnräume können Vieles sein. Zu klein, zu groß, ungemütlich, hässlich oder chaotisch.
Selten passt eine Lösung aus dem Möbelhaus oder das hübsche Bild aus der Zeitschrift und dem Internet zur eigenen Wohnsituation.
Herauszufinden, was konkret sinnvoll, gut und notwendig ist, kann herausfordernd sein.
Ich unterstütze dich dabei, systematisch die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse an deinen Raum zu untersuchen und zu verstehen, wie man konkrete Lösungen findet.
Wir werden mit Hilfe einer online Pinnwand beispielhaft einen Raum untersuchen. Außerdem gibt es Zeit für eine konkrete Fragerunde.
Am Ende des Kurses hast du ein grundsätzliches Verständnis dafür, welche Aspekte du in der Gestaltung deines Raumes beachten solltest und bekommst Hilfsmittel an die Hand, um deinen eigenen Raum neu zu gestalten.
Problemstandorte begrünen
Jeder Gärtner kennt sie, die Ecken und Bereiche im Garten, an denen scheinbar nichts wächst. Ob schattige Lage, magerer Boden, Gelände mit Gefälle oder dauernasse Senke: Für tatsächlich jeden "Problemstandort" lassen sich passende Pflanzen finden, mit denen der Garten ansprechend gestaltet werden kann. Im Anschluß an den Vortrag gibt es Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Eine Liste mit weiterführenden Informationen, nützlichen Internet-Links und Bezugsquellen wird Ihnen von der Kursleiterin bereitgestellt.
Der Kurs richtet sich an Gartenbesitzer, Garten-"Neulinge" ebenso, wie erfahrene Gärtner, die sich einen pflegeleichten Garten wünschen und erfahren möchten, was eine naturnahe Gartengestaltung zur Realisierung dieses Gartentraums leisten kann.
Dürre & Daten. Wie feucht ist unser Boden wirklich?
Der Fläming gehört zu den trockensten Regionen Deutschlands. Das merken viele inzwischen auch im eigenen Garten oder auf dem Acker. Aber wie viel Wasser steckt eigentlich noch im Boden? Und was können wir tun, damit Pflanzen besser versorgt sind trotz Trockenheit?
In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Sache auf den Grund. Mit digitalen Bodenfeuchtesensoren messen wir, was unter der Oberfläche passiert - direkt bei dir zu Hause, im Garten, im Wald oder auf dem Feld. So erforschen wir das sogenannte "grüne Wasser" - also das, was den Pflanzen wirklich zur Verfügung steht. In fünf Kurseinheiten lernen wir Schritt für Schritt, wie man Umweltsensoren baut und nutzt. Wir installieren die Sensoren gemeinsam und du darfst deine Messstation danach behalten (als kostenlose Dauerleihgabe). So können die Daten langfristig weiter genutzt werden.
Zusammen mit anderen Teilnehmenden aus der Region werten wir die Messergebnisse aus. Wir überlegen, wie wir Wasser besser im Boden halten, Verdunstung verringern und unsere Landschaft fit für die Zukunft machen können - für einen grüneren Fläming.
Mach mit - für dich, deinen Boden und deine Pflanzen!
Termin 1 Auftaktveranstaltung Thema Boden in Arensnest
Termin 2 Sensor Werkstatt
Termin 3 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 4 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 5 Datenauswertung und Austausch
Werde Teil unseres lokalen Wasser-Netzwerkes im Fläming.
In Kooperation mit der Mitmach-Werkstatt, der Zukunftsschusterei (ein Smart-City Modelprojekt) und der Wassermeisterei.
Vortragsreihe WasserPaten - Fünf Abende zu Wasserschutz im Land Brandenburg
Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit NABU Brandenburg und der vhs Frankfurt/Oder, Brandenburg/Havel sowie kvhs Spree-Neiße und kvhs Potsdam-Mittelmark statt. Die Vortäge helfen, die Wasserproblematik in der Region besser zu verstehen und (ehrenamtliche) Handlungsfelder im Natur- und Umweltschutz aufzuzeigen.
23.09. Erster Vortrag: Ohne Wasser geht nichts - Perspektiven auf unser wichtigstes Gut.
Referentin: Anna Sichmüller, Mitarbeiterin Geschäftsführung/ Öffentlichkeitsarbeit Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH
Woher kommt unser Wasser, wie wird daraus Trinkwasser - und warum wird sein Umgang in Zeiten von Klimawandel, Dürre und sinkenden Grundwasserständen immer wichtiger? Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in Wasserkreislauf, Wassergewinnung und Trinkwasseraufbereitung und zeigt, wie eng Wasser als Lebensmittel, Ressource, Lebensraum und Standortfaktor miteinander verbunden ist. Zugleich richtet er den Blick nach vorn: auf regionalen Wasserrückhalt, Schwammstadt-Ideen, Regenwassernutzung und die Frage, was wir alle zum bewussteren Umgang mit Wasser beitragen können.
30.09. zweiter Vortrag: Wasser(ge)recht - Ein juristischer Blick auf unsere Lebensgrundlage.
Referent: Björn Ellner, Landesvorsitzender NABU Brandenburg e.V.
Was darf mit Flüssen, Seen und Grundwasser eigentlich gemacht werden - und wo setzt das Wasserrecht klare Grenzen? Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über zentrale rechtliche Rahmenbedingungen vom europäischen Wasserrecht bis zum Brandenburgischen Wassergesetz und zeigt, wie Gewässerschutz, Nutzung, Unterhaltung und Klimaanpassung rechtlich zusammengedacht werden. Dabei wird deutlich: Wasser ist Lebensraum, Ressource und Gemeingut zugleich - und sein Schutz ist längst auch eine Frage guter Regeln und ihrer Umsetzung.
07.10. dritter Vortrag: Die Oder wieder atmen lassen: Auen, Polder und naturnaher Wasserrückhalt im Unteren Odertal
Referentin: Dr. Jana Chmieleski, Teamleitung "Naturschutz, Management, Liegenschaften & Forschung" Nationalpark Unteres Odertal
Die Untere Oder ist eine vom Menschen stark veränderte Flusslandschaft - und zugleich eine der bedeutendsten Auenlandschaften Deutschlands. Der Vortrag zeigt, wie Deiche, Polder und Flussausbau die Landschaft geprägt haben und warum naturnahe Überflutungen, Altarme, Stromtalwiesen und Weichholzauenwälder heute so wichtig für Artenvielfalt, Selbstreinigung und Klimaanpassung sind. Vorgestellt werden Ziele, Möglichkeiten und konkrete Maßnahmen, mit denen im Nationalpark Unteres Odertal wieder naturnähere hydrologische Bedingungen hergestellt werden sollen.
14.10. vierter Vortag: (digital referiert) Brandenburgs Gewässer im Blick: Die Auskunftsplattform Wasser und wie sie genutzt werden kann
Referentin: Julia Mußbach
Wie steht es um Seen, Flüsse, Grundwasser, Hochwasserschutz oder Schutzgebiete vor der eigenen Haustür? Der Vortrag führt in die Auskunftsplattform Wasser Brandenburg ein und zeigt praxisnah, wie sich Themenkarten, Messdaten, Steckbriefe und Geodaten recherchieren, lesen und für eigene Fragestellungen nutzen lassen. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie viel öffentlich verfügbares Wissen über Brandenburgs Gewässer bereits vorhanden ist - man muss nur wissen, wo und wie man es findet.
03.11. fünfter Vortrag: "Die Lausitz und das Wasser - Wie geht es nach dem Braunkohleaus in Brandenburg weiter?"
Referent: Maik Ulrich, Leiter Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier (WBLR bzw. LMBV mbH)
Kaum eine Landschaft in Brandenburg ist so stark vom Braunkohlebergbau geprägt wie die Lausitz - auch ihr Wasserhaushalt wurde über Jahrzehnte tiefgreifend verändert. Mit dem Ende der Kohleförderung stellen sich neue Fragen: Wie kann das verfügbare Wasser künftig so gesteuert werden, dass Bergbaufolgelandschaften entwickelt, Gewässer stabilisiert, der Spreewald geschützt und unterschiedliche Nutzungsansprüche berücksichtigt werden? Der Vortrag erläutert das aktuelle Wassermanagement im Lausitzer Revier und nimmt auch die Elbüberleitung in den Blick - einen möglichen, aber hochkomplexen Lösungsansatz für die Wasserfrage nach der Kohle.
Online: Schnupperkurs Innenarchitektur - Hilfe zur Selbsthilfe für ein besseres Wohnen
Wohnräume können Vieles sein. Zu klein, zu groß, ungemütlich, hässlich oder chaotisch.
Selten passt eine Lösung aus dem Möbelhaus oder das hübsche Bild aus der Zeitschrift und dem Internet zur eigenen Wohnsituation.
Herauszufinden, was konkret sinnvoll, gut und notwendig ist, kann herausfordernd sein.
Ich unterstütze dich dabei, systematisch die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse an deinen Raum zu untersuchen und zu verstehen, wie man konkrete Lösungen findet.
Wir werden mit Hilfe einer online Pinnwand beispielhaft einen Raum untersuchen. Außerdem gibt es Zeit für eine konkrete Fragerunde.
Am Ende des Kurses hast du ein grundsätzliches Verständnis dafür, welche Aspekte du in der Gestaltung deines Raumes beachten solltest und bekommst Hilfsmittel an die Hand, um deinen eigenen Raum neu zu gestalten.
Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming
Der Igel gehört zu den bekanntesten Wildtieren unserer Gärten - und ist doch zunehmend auf unsere Unterstützung angewiesen. Beim Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming erfahren Sie, wie Sie dem stacheligen Gartenbewohner konkret helfen können.
Zum Einstieg gibt ein etwa 30-minütiger Kurzvortrag spannende Einblicke in die Biologie und das Verhalten des Igels: Kommt ein Igel schon mit Stacheln auf die Welt? Wie alt kann er werden? Und was macht der Igel eigentlich im Winter?
Im Anschluss laden verschiedene Mitmach-Stationen dazu ein, den Igel mit allen Sinnen zu entdecken. Erkunden Sie unter anderem, was ein Igel frisst, wie sein Lebensjahr abläuft, welche Tiere Unterstützung vor dem Winter benötigen und wie sich Igelspuren erkennen lassen. Ein besonderes Erlebnis bietet zudem ein "Igel zum Anfassen".
Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Rundgang durch den Naturgarten des Naturparkzentrums. Mithilfe einer Checkliste untersuchen wir, wie igelfreundlich der Garten gestaltet ist: Gibt es ausreichend Rückzugsorte? Welche Nahrungsquellen stehen zur Verfügung? Wo lauern mögliche Gefahren? Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich direkt auf den eigenen Garten übertragen.
Parallel zum Kurs kann die Wanderausstellung "Erina und der Igel" des Pro Igel e.V. besucht werden, die derzeit in Raben Station macht. Die Ausstellung wurde im "Jahr des Igels" 2024 entwickelt und vermittelt anschaulich Wissen über Lebensweise, Gefährdung und Schutzmöglichkeiten der Tiere. Naturnahe Gestaltungselemente, informative Grafiken und eine interaktive Mitmach-Wand laden dazu ein, die Welt der Igel spielerisch zu entdecken.
Wir empfehlen eine klimafreundliche Anreise mit der Burgenlinie aus Richtung Wiesenburg/Dessau oder Bad Belzig/Berlin/Potsdam. Eventuelle Wartezeiten lassen sich ideal für einen Besuch der Ausstellung nutzen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Naturparkverein Hoher Fläming e.V. statt.