Nachhaltigkeit - Umwelt - Ökologie
Kurse (5)
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Wasser-Spaziergang am Buschgraben
Dieser Wasser-Spaziergang führt in das Gebiet des Buschgraben zwischen Kleinmachnow und Zehlendorf und erkundet das Landschaftsschutzgebiet im Bereich des ehemaligen Grenzstreifens, in dem sich auch Biber wieder angesiedelt haben.
Der Wasserspaziergang hat das Ziel, sich gemeinsam vor Ort die Böden/Moore anzusehen, den aktuellen Zustand kennenzulernen und gemeinsam darüber zu sprechen, was man konkret tun kann, um die Feuchtgebiete zu schützen.
Dr. Beate Gall (Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Bodenkunde und Geoökologie an der Universität Potsdam) führt in das Thema ein und verbindet Wissenschaft mit praktischem Naturschutz - für jedermann verständlich. Teil des Spaziergang ist auch ein Besuch des eingezäunten Freilandlabors Zehlendorf im südlichen Buschgraben-Gebiet, wo man erleben kann, wie der Buschgraben sich als eingezäuntes Biotop entwickelt ohne intensive Nutzung durch z.B. Menschen, Hunde und Wildschweine.
Im Kontext von Kommunal- und Landespolitik können auch Fragen rund um Landschaftsschutz, Biberschutz, Extremwetter, Wasserrückhalt und verschiedene aktuelle Themen der Waldgemeinde Kleinmachnow thematisiert werden.
Der Spaziergang ist entgeltfrei, wir benötigen Ihre Anmeldung, um die Kursgruppe planen zu können.
In Kooperation mit Landschaftsförderverein Buschgraben-Bäketal e.V. soll diese Veranstaltung auch der Weiterbildung von Ehrenamtlichen dienen. Auch Anwohnerinnen rund um den Erlenweg sind herzlich mit ihren Fragen willkommen.
Naturnahes Gärtnern - Ihr Beitrag zur Artenvielfalt
Schon mit wenig Aufwand können Sie selbst im kleinsten Garten Nahrung, Nist- und Schutzplätze und somit Überlebensinseln für heimische Insekten, Vögel und anderes Getier schaffen.
Bei der Führung erfahren Sie anhand von konkreten Beispielen, was einen Naturgarten ausmacht und wie Sie diese in Ihrem Garten umsetzen können.
Im Anschluss gibt es bei einer Tasse Tee die Möglichkeit zum Austausch.
Wenn der Baum Durst hat I Trockenstress erkennen & richtig gießen
Im Rahmen der "Gießheld:innen-Kampagne" machen wir den zweiten Stadtspaziergang und schauen uns die Bad Belziger Stadtbäume genauer an. Wie geht es ihnen im Sommer? Wie erkennt man Trockenstress bei Bäumen? Was haben Hitze und Bodenfeuchte mit der Baumgesundheit zu tun? Spielerisch und informativ nähern wir uns dem Thema. Daniel Diehl von der Wassermeisterei zeigt praxisnah, was es mit der Bodenfeuchte auf sich hat und was wir daraus schlussfolgern können. Im Anschluss lernen wir richtig zu gießen, sodass der Baum das Wasser am besten aufnehmen kann.
Die Veranstaltung ist für Groß und Klein konzipiert. Es ist der zweite von drei thematischen Stadtspaziergängen. Er findet im Rahmen der "Gießheld:innen-Kampagne" in Kooperation mit Neuland21, Stadt Bad Belzig, MitMachwerkstatt, Wassermeisterei und Zukunftsschusterei statt.
Abendspaziergang auf dem Südwestkirchhof: Vielfalt der Religionen - Weltweite Bestattungskulturen in Stahnsdorf
Der Südwestkirchhof ist wirklich ein besonderer Ort der Vielfalt. Seit über 100 Jahren dient er als Bestattungsort für Menschen aller Kulturen und Religionen, was zeigt, wie offen und respektvoll dieser Friedhof gestaltet ist. Er gehört zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und ist ein Ort, an dem Menschen unterschiedlichster Hintergründe ihre letzte Ruhestätte finden. Bei einer Führung zu Gräbern der letzten Jahrhunderte und Gegenwart wird vermittelt, wie Glaube, Religion und Lebensphilosophien durch Zeichen, Formen und Schriften Ausdruck finden.
"Abendspaziergänge auf dem Südwestkirchhof" ist eine Reihe der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kooperation mit Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V.
weitere Termine: 03.6. / 17.6.2026
Friedhöfe als wichtige Naturräume - ein Beispiel aus Glindow
Friedhöfe verknüpfen Leben und Tod nicht nur symbolisch. Sie bieten Angehörigen einen Ort der Ruhe und Besinnung zum Trauern und Gedenken an die Verstorbenen.
Gleichzeitig kann ein Friedhof voller Leben sein. Je naturnaher er gestaltet wird, umso mehr Artenvielfalt kann sich entwickeln und umso einladender wird er als Erholungs- und Naturerlebnisraum. Wo es über viele Monate im Jahr ein reichhaltiges Angebot an insektenfreundlichen Blühpflanzen gibt, können sich Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer rasch vermehren. Eine alte Friedhofsmauer, ein Insektenhotel und Sand- und Steinhaufen bieten Lebensraum und Brutstätten für Nützlinge.
Krokusse und Schneeglöckchen, Königskerzen und Nachtkerzen, Salbei, Malven, Ehrenpreis, Färberkamille und andere einheimische trockenheitsresistente Pflanzen auf Gräbern und Blühwiesen erfreuen mit ihrer Blütenpracht und versorgen Insekten reichlich mit Pollen und Nektar.
Wenn genügend Insekten da sind und Nistkästen an den schönen alten Bäumen die Aufzucht der Jungen unterstützen, siedeln sich Singvögel auf dem Friedhof gerne an.
Unter Totholzhaufen und dichten Hecken findet der Igel sein Futter. Samen und Grillen schmecken den Mäusen, deren Bau auch Hummeln gern nutzen. Für Eidechsen und Kleinsäugetiere ist ein Friedhof mit seinem Angebot an offenen und dicht bewachsenen Bereichen ebenfalls ein idealer geschützter Lebensraum.
Während andere Siedlungsbereiche einem schnellen Wandel unterworfen sind, haben Friedhöfe etwas Bewahrendes. Mit ihrer Gestaltung und Pflege kann ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Artenvielfalt geleistet werden.
Eine Projektgruppe schafft seit vier Jahren auf dem Neuen Friedhof Glindow beispielhaft solche Naturräume. Wir laden Sie zu einem Rundgang ein, schauen uns an, was schon erreicht wurde und sammeln Anregungen für weitere Aktivitäten.
Ein Angebot für alle Naturinteressierten, insbesondere jene, die ehrenamtlich im Naturschutz tätig sind oder werden möchten.
In Kooperation mit dem Heimatverein Werder (H.) e.V., Förderkreis Kulturgut Friedhöfe.
Entgeltfrei. Wir bitten um Anmeldung.