Nachhaltigkeit - Umwelt - Ökologie
Kurse (23)
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Wasserzukunft - Stimmen aus Berlin und Brandenburg
Eine Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin
Ihr Beitrag zählt: Gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin sammeln wir unterschiedliche Stimmen zum Wasserwandel und tauschen uns aus mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung.
Wasser ist in Brandenburg und Berlin ein zentrales Zukunftsthema: Eine wachsende Bevölkerung führt zu einem steigenden Trink- und Abwasseraufkommen. Zugleich stellen die Klimakrise und der Ausstieg aus der Kohleförderung die Wasserversorgung vor große Herausforderungen.
Politische Vorhaben, wie die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes oder die gemeinsame Wasserstrategie Hauptstadtregion 2050 der Länder Berlin und Brandenburg, reagieren auf diese Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass dies nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin und Brandenburg geschehen kann.
Ablauf der Veranstaltung: An drei aufeinander aufbauenden Abenden diskutieren wir zentrale Fragen der Wasserzukunft in Brandenburg und Berlin. Sie können Ihre eigenen Wahrnehmungen aktiv in politische Prozesse einbringen.
02.09.2026: Herausforderungen im Fokus
Wie verändert sich die Wassersituation in Berlin und Brandenburg durch Klimawandel, Kohleausstieg und Bevölkerungswachstum? Wir informieren zu Grundlagen und der Notwendigkeit politischen Handelns.
16.09.2026: Ihre Perspektive ist gefragt
Was bewegt Sie beim Thema Wasser? Wo sind Sie in Ihrem Alltag von Veränderungen betroffen? Was kann man tun?
Wir laden Sie ein, Fotos oder Videos von Dingen, Orten oder Ereignissen, an denen Sie den Wasserwandel in Brandenburg bemerken, zu machen und diese zu einer digitalen Sammlung am Museum für Naturkunde Berlin beizutragen. Die Sammlung zeigt und vernetzt unterschiedliche Meinungen, Interessen und Konflikte in Berlin und Brandenburg zum regionalen Wasserwandel.
Im Workshop tauschen wir uns anhand der Sammlungsbeiträge, die Sie vorab auf www.naturderdinge.de hochladen, dazu aus, wie Sie die Veränderung der Wassersituation erleben.
04.11.2026: Diskussion mit Entscheidungsträger*innen
Am dritten Termin diskutieren wir gemeinsam die gesammelten Ergebnisse und Perspektiven mit Personen aus Forschung, Politik und Verwaltung für eine gerechte Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg.
Hidden treasures - Evening walk at Stahnsdorf South-Western Cemetery (Abendspaziergang auf dem Südwestkirchhof auf Englisch)
The Stahnsdorf South-Western Cemetery is the second largest cemetery in Germany and the tenth largest in the world. It is also an important landscape park and comprises a great number of historically valuable tombs.
Of special relevance are the military burials after the First World War, the Italian and Commonwealth War Graves. In the center of the grounds, the wooden chapel built in Norwegian style was the site of many film shoots.
Klaus Busch teaches English at Kreisvolkshochschule but is also a historian well versed in the multi-faceted history of this special place and has been member of the friends association.
The evening is for Non-German-Speakers and English-Learners at the same time.
Enjoying a late summer evening at this beautiful place is included!
Deichläufer-Exkursion: Die Reitweiner Oder - Deichläufer und Wasserexperimente
Radtour durch die Oderlandschaft nach Reitwein. Spaziergang zur Oder mit Einblick in die Herausforderungen der Flusslandschaft und die Aufgaben eines/r Deichläufers/-in. Am Nachmittag Wasserexperimente in der Natur mit einer Erlebnispädagogin.
Optional: Einkehr im Ortslokal (bitte bei Anmeldung angeben).
Diese Exkursion wird im Rahmen der WasserPaten Reihe veranstaltet von der vhs Frankfurt (Oder).
Für weitere Informationen und Anmeldung klicken Sie hier!
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Dozententeam
Mythen rund um Hundebeschäftigung & -auslastung. Einführung
"Ein müder Hund ist ein glücklicher Hund." - kaum ein Satz prägt die Hundewelt so sehr wie dieser. Doch viele Hunde sind heute nicht unterfordert, sondern dauerhaft überreizt. Wir beleuchten verbreitete Irrtümer rund um Bewegung, Beschäftigung und Auslastung.
Thematisiert werden unter anderem Ballwerfen als Dauerbeschäftigung, die Rolle von Ruhephasen sowie die Bedeutung von mentaler Auslastung und artgerechter Beschäftigung.
Praxis: Gemeinsames Basteln eines Hundespielzeugs
Der Wald am Moor - Exkursion im Bollwintal
Im Mittelpunkt der Exkursion soll die Bedeutung des Waldes für das ökologische Gefüge im Bollwintal stehen. Betrachtet werden dabei:
-der derzeitige Zustand
-ein möglicher Ausblick in die Zukunft im Zusammenspiel mit der zu erwartenden Klimaänderung
-Bedeutung des Walds für den Wasserhaushalt und das Moor
-die besondere Rolle der Kiefer
-Maßnahme der Stiftung zum Gewässerschutz und Waldumbau
-Schwierigkeiten auf dem Weg zu einem Laubwald
Dana Schacht führt Interessierte durch den im Eigentum der Succow-Stiftung befindlichen Wald im Bollwintal.
Diese Exkursion wird im Rahmen der WasserPaten Reihe veranstaltet von der Kreisvolkshochschule Uckermark. Für weitere Informationen und Anmeldung klicken Sie hier!
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Dozententeam
Exkursion: Das Brauchwasserwerk Glindow - historische Stütze des Obstanbaus im Klimawandel
Das Brauchwasserwerk in Glindow ist seit 1938 in Betrieb. Es versorgt die umliegenden Obstplantagen mit Havelwasser aus dem Glindower See. So schont es auch die Trinkwasserressourcen.
In den letzten Jahren haben umfangreiche Sanierungsarbeiten es neu aufgestellt. Eine wissenschaftliche Begleitforschung machte deutlich, dass das Brauchwasser auch angesichts klimatischer Veränderungen zentral bleibt für den Obstanbau in der Region.
Sigmar Wilhelm hat zusammen mit dem Heimatverein Glindow e.V. zur Historie des Brauchwasserwerks recherchiert. Beim Besuch vor Ort teilt er sein Wissen und geht auf den heutigen Nutzen des Brauchwasserwerks ein. Der technische Leiter der Anlage, Herr Deichsel, erläutert Wissenswertes zum täglichen Betrieb.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WasserPaten und findet statt in Kooperation mit dem Heimatverein Werder (Havel) und der Stadt Werder (Havel). Die Teilnahme ist entgeltfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Vortragsreihe WasserPaten - Fünf Abende zu Wasserschutz im Land Brandenburg
Die Vorträge helfen, die Wasserproblematik in der Region besser zu verstehen und (ehrenamtliche) Handlungsfelder im Natur- und Umweltschutz aufzuzeigen.
Programm
Ohne Wasser geht nichts - Perspektiven auf unser wichtigstes Gut
Woher kommt unser Wasser, wie wird daraus Trinkwasser - und warum wird sein Umgang in Zeiten von Klimawandel, Dürre und sinkenden Grundwasserständen immer wichtiger? Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in Wasserkreislauf, Wassergewinnung und Trinkwasseraufbereitung und zeigt, wie eng Wasser als Lebensmittel, Ressource, Lebensraum und Standortfaktor miteinander verbunden ist. Zugleich richtet er den Blick nach vorn: auf regionalen Wasserrückhalt, Schwammstadt-Ideen, Regenwassernutzung und die Frage, was wir alle zum bewussteren Umgang mit Wasser beitragen können.
Referentin: Anna Sichmüller, Mitarbeiterin Geschäftsführung/ Öffentlichkeitsarbeit Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH
Termin: 23.09., 18:00-19:30 Uhr
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Wasser(ge)recht - Ein juristischer Blick auf unsere Lebensgrundlage
Was darf mit Flüssen, Seen und Grundwasser eigentlich gemacht werden - und wo setzt das Wasserrecht klare Grenzen? Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über zentrale rechtliche Rahmenbedingungen vom europäischen Wasserrecht bis zum Brandenburgischen Wassergesetz und zeigt, wie Gewässerschutz, Nutzung, Unterhaltung und Klimaanpassung rechtlich zusammengedacht werden. Dabei wird deutlich: Wasser ist Lebensraum, Ressource und Gemeingut zugleich - und sein Schutz ist längst auch eine Frage guter Regeln und ihrer Umsetzung.
Referent: Björn Ellner, Landesvorsitzender NABU Brandenburg e.V.
Termin: 30.09., 18:00-19:30 Uhr
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Die Oder wieder atmen lassen: Auen, Polder und naturnaher Wasserrückhalt im Unteren Odertal
Die Untere Oder ist eine vom Menschen stark veränderte Flusslandschaft - und zugleich eine der bedeutendsten Auenlandschaften Deutschlands. Der Vortrag zeigt, wie Deiche, Polder und Flussausbau die Landschaft geprägt haben und warum naturnahe Überflutungen, Altarme, Stromtalwiesen und Weichholzauenwälder heute so wichtig für Artenvielfalt, Selbstreinigung und Klimaanpassung sind. Vorgestellt werden Ziele, Möglichkeiten und konkrete Maßnahmen, mit denen im Nationalpark Unteres Odertal wieder naturnähere hydrologische Bedingungen hergestellt werden sollen.
Referentin: Dr. Jana Chmieleski, Teamleitung / Naturschutz, Management, Liegenschaften & Forschung, Nationalpark Unteres Odertal
Termin: 07.10., 18:00-19:30 Uhr
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Brandenburgs Gewässer im Blick: Die Auskunftsplattform Wasser und wie sie genutzt werden kann
Wie steht es um Seen, Flüsse, Grundwasser, Hochwasserschutz oder Schutzgebiete vor der eigenen Haustür? Der Vortrag führt in die Auskunftsplattform Wasser Brandenburg ein und zeigt praxisnah, wie sich Themenkarten, Messdaten, Steckbriefe und Geodaten recherchieren, lesen und für eigene Fragestellungen nutzen lassen. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie viel öffentlich verfügbares Wissen über Brandenburgs Gewässer bereits vorhanden ist - man muss nur wissen, wo und wie man es findet.
Referentin: Julia Mußbach
Termin: 14.10., 18:00-19:30 Uhr
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Die Lausitz und das Wasser - Wie geht es nach dem Braunkohleaus in Brandenburg weiter?
Kaum eine Landschaft in Brandenburg ist so stark vom Braunkohlebergbau geprägt wie die Lausitz - auch ihr Wasserhaushalt wurde über Jahrzehnte tiefgreifend verändert. Mit dem Ende der Kohleförderung stellen sich neue Fragen: Wie kann das verfügbare Wasser künftig so gesteuert werden, dass Bergbaufolgelandschaften entwickelt, Gewässer stabilisiert, der Spreewald geschützt und unterschiedliche Nutzungsansprüche berücksichtigt werden? Der Vortrag erläutert das aktuelle Wassermanagement im Lausitzer Revier und nimmt auch die Elbüberleitung in den Blick - einen möglichen, aber hochkomplexen Lösungsansatz für die Wasserfrage nach der Kohle.
Referent: Maik Ulrich, Leiter Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier (WBLR bzw. LMBV mbH)
Termin: 03.11., 18:00-19:30 Uhr
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Dozententeam
Landschaftsökologische Moor Exkursion im Bollwintal
Was ist ein Moor? Welche seltenen Pflanzenarten finden sich in nassen Mooren? Wieso sind entwässerte Moore schädlich für Klima & Biodiversität und welche Möglichkeiten zur Wiederherstellung nasser Moorlandschaften gibt es?
Carl Barnick von der Succow Stiftung führt Interessierte durch das im Eigentum der Succow-Stiftung befindliche Bollwintalmoor und klärt über diese und weitere Aspekte zum Thema Moor auf. Lernen Sie mit uns dieses wunderbare Stück Natur kennen und Moore schätzen!
Diese Exkursion wird im Rahmen der WasserPaten Reihe veranstaltet von der Kreisvolkshochschule Uckermark.
Für weitere Informationen und Anmeldung klicken Sie hier!
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Dozententeam
Historischer Wasserspaziergang am Teltowkanal
Exkursion im Rahmen der Reihe "WasserPaten"
Der Wasserspaziergang startet an der Schleuse und führt in die Entstehung und Geschichte des Teltowkanal, seiner Brücken und der Machnower Schleuse zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Geplant als Abwasserkanal wurde er zu einer wichtigen Schiffahrtsverbindung zwischen Spree und Havel und auch Teil der innerdeutschen Grenze.
Nach der Wiedervereinigung hatte das "Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17" das Ziel, den Teltowkanal und die Schleuse zu vergrößern und so für Großmotorgüterschiffe bis zu 2000 Tonnen und Schubverbände mit 3500 Tonnen befahrbar zu machen. Umweltverbände liefen seit Ende der 1990er-Jahre jedoch Sturm gegen diese Pläne wegen der geplanten, massiven Eingriffe in die Uferlandschaften. Die Zivilgesellschaft hatte Erfolg - 2010 legte die Bundesregierung ihre Ausbaupläne zu den Akten.
Durch den Spaziergang entlang des Kanals führt der Kleinmachnower Biologe, Ökologe und historisch Interessierte Dr. Axel Mueller, der sich in Kleinmachnow seit vielen Jahrzehnten auskennt und für den Naturschutz in der Region Teltow - Kleinmachnow - Stahnsdorf stark macht. Sicher wird neben historischen Wasserthemen auch hier und da die eine Frage zu Geologie, Flora und Fauna beantwortet werden können.
Der thematische Spaziergang ist entgeltfrei, wir benötigen Ihre Anmeldung, um die Kursgruppe planen zu können.
In Kooperation mit Landschaftspflegeverein Buschgraben-Bäketal e.V. soll diese Veranstaltung auch der Weiterbildung von Ehrenamtlichen dienen.
Workshop: Bau einer Benjes-Hecke
Im Workshop werden wir lernen, worauf es beim Bau einer Benjeshecke ankommt. Wir werden die Hintergründe und Zielsetzung erläutern und die positiven Auswirkungen auf unser Ökosystem erklären. Außerdem beschäftigen wir uns damit, welche Tiere dort nisten.
Wir errichten die tragende und standsichere Konstruktion gemeinsam und befüllen diese mit dem geeigneten Schnittgut. Der Ort wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kleinmachnow, Abteilung Gemeindegrün und in Einklang mit den Ergebnissen des Bannwald-Projekts der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung ausgesucht.
Im Nachgang werden Sie dies gleich bei sich im Garten umsetzen können und vielleicht auch wollen.
Da mit scharfem Gerät (Astschere, Säge) umgegangen wird, richtet sich der Workshop vorrangig an Erwachsene sowie Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche.
Eine Pause von 15 Minuten ist eingerechnet.
In Kooperation mit: Blühteam Stahnsdorf und Gemeinde Kleinmachnow, Abteilung Gemeindegrün
Pilz-Wanderung I Bestimmen, Sammeln und besser verstehen
Gemeinsam verbringen wir Zeit in der Natur und tauchen in die wunderbare Welt der Pilze ein. Wir beschäftigen uns damit, welche zentrale Rolle Pilze für unsere Umwelt und auch in unserem Alltag spielen. Wir konzentrieren uns dann auf die häufigsten Speisepilze, die wir in Brandenburg gut finden können und beschäftigen und gehen auf die wichtigsten Bestimmungsmerkmale ein. Wir besprechen auch den ein oder anderen Vital-Pilz, der z.B. für Tees verwendet werden kann. Gemeinsam gehen wir auf Pilzsuche und besprechen unsere Funde in der Gruppe. Wir gehen dabei wichtige Hinweise fürs Sammeln und Aufbewahren von Pilzen durch. Es geht darum, Euch mehr Sicherheit beim Pilze suchen zu vermitteln und für diese besonderen Wesen zu begeistern – mit viel Austausch und Spaß bei der Sache. Die Wanderung richtet sich vor allem an Anfänger*innen und vermittelt die wichtigsten Grundkenntnisse – ist aber natürlich für alle Interessierten Menschen offen!
*Da Pilze sehr wetterabhängig wachsen, gibt es keine Garantie für große Funde. In jedem Fall werden wir Euch wertvolles Wissen vermitteln und mehrere Pilze besprechen – irgendwas finden wir sicherlich.
Wasserzukunft: Stimmen aus Berlin und Brandenburg
Eine Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin
Ihr Beitrag zählt: Gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin sammeln wir unterschiedliche Stimmen zum Wasserwandel und tauschen uns aus mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung.
Wasser ist in Brandenburg und Berlin ein zentrales Zukunftsthema: Eine wachsende Bevölkerung führt zu einem steigenden Trink- und Abwasseraufkommen. Zugleich stellen die Klimakrise und der Ausstieg aus der Kohleförderung die Wasserversorgung vor große Herausforderungen.
Politische Vorhaben, wie die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes oder die gemeinsame Wasserstrategie Hauptstadtregion 2050 der Länder Berlin und Brandenburg, reagieren auf diese Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass dies nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin und Brandenburg geschehen kann.
<b> Ablauf der Veranstaltung: </b>
An drei aufeinander aufbauenden Abenden diskutieren wir zentrale Fragen der Wasserzukunft in Brandenburg und Berlin. Sie können Ihre eigenen Wahrnehmungen aktiv in politische Prozesse einbringen.
<b> 30.09.2026: Herausforderungen im Fokus (in der kvhs Kleinmachnow)</b>
Wie verändert sich die Wassersituation in Berlin und Brandenburg durch Klimawandel, Kohleausstieg und Bevölkerungswachstum? Wir informieren zu Grundlagen und der Notwendigkeit politischen Handelns.
<b> 7.10.2026: Ihre Perspektive ist gefragt (in der kvhs Kleinmachnow) </b>
Was bewegt Sie beim Thema Wasser? Wo sind Sie in Ihrem Alltag von Veränderungen betroffen? Was kann man tun?
Wir laden Sie ein, Fotos oder Videos von Dingen, Orten oder Ereignissen, an denen Sie den Wasserwandel in Brandenburg bemerken, zu machen und diese zu einer digitalen Sammlung am Museum für Naturkunde Berlin beizutragen. Die Sammlung zeigt und vernetzt unterschiedliche Meinungen, Interessen und Konflikte in Berlin und Brandenburg zum regionalen Wasserwandel.
Im Workshop tauschen wir uns anhand der Sammlungsbeiträge, die Sie vorab auf www.naturderdinge.de hochladen, dazu aus, wie Sie die Veränderung der Wassersituation erleben.
<b> 04.11.2026: Diskussion mit Entscheidungsträger*innen (in der kvhs Werder)</b>
Am dritten Termin diskutieren wir gemeinsam die gesammelten Ergebnisse und Perspektiven mit Personen aus Forschung, Politik und Verwaltung für eine gerechte Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg.
Ökofilmgespräch - "Wie geht Natur?!" Von deutsch-deutscher Naturschutz-Revolution bis Naturschutz heute
Der Dokumentarfilm "Wie geht Natur?!" von Jakob Friedrich (2025, 60 Min.) erzählt die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow und damit auch von einer deutsch-deutschen Naturschutz-Revolution.
Schon in seiner Kindheit in der DDR begeistert Michael Succow sich für Vogelkunde, später entwickelt er als Moor-Experte das größte Naturschutzprogramm Deutschlands: Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen 1990 auf 4,5 % der Landesfläche der DDR.
Nach der Wende setzt Succow sein Engagement international fort und wird 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
Der Film zeigt, wie er unzählige Menschen inspiriert und Visionäre begleitet, die sich für Moore, Urwälder und gesunde Böden einsetzen. "Wie geht Natur?!" macht Mut, sich für Ideale und den Schutz der Natur einzusetzen.
Auf den Film folgt ein generationenübergreifendes Gespräch mit dem Filmemacher Jakob Friedrich (angefragt), Manfred Lütkepohl, der seit Jahrzenten in haupt- und ehrenamtlichen Funktionen im Naturschutz aktiv ist, von 2005-2021 die Naturwacht Brandenburg leitete und Michael Succow immer wieder begegnet ist, sowie ein Mitglied der Naturschutzjugend Brandenburg (angefragt).
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Zusammenarbeit mit NABU Werder (Havel), der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark und dem Uferhaus im Uferwerk im Rahmen der Ökofilmgespräche 2026. Gefördert von der Naturstiftung David.
Entgeltfrei, Anmeldung erbeten.
Besichtigung der Kläranlage Briest
Deutschland verfügt über eine der effizientesten Abwasserentsorgungen weltweit - natürlich auch in Brandenburg. Doch trägt auch jeder von uns zur Sicherung der hohen Wasserqualität bei? In den vergangenen Jahren wurde viel in die Energie- und Verfahrens- bzw. Umwelttechnik der Kläranlage in Brandenburg-Briest investiert. Machen Sie sich selber ein Bild vom Ablauf der Abwasserreinigung. Erfahren Sie bei der Besichtigung mehr über technologisch notwendige Schritte bis das gereinigte Abwasser in die Havel entlassen werden kann, ohne deren Selbstreinigungsfähigkeit überzubeanspruchen.
Überzeugen Sie sich selbst, wie hoch der Aufwand ist, um übermäßige Waschmittelmengen, Reste von Lösungs-, Pflanzenschutz-, Holzschutzmitteln sowie Farben, Lacken oder Medikamente aus Abwässern zu entfernen und wie ein überflüssiger Eintrag wasserbelastender Stoffe ins Abwasser vermieden werden kann.
Die VHS Brandenburg organisiert gemeinsam mit der BRAWAG GmbH diese Besichtigung der Kläranlage Briest. Das Tragen von festem Schuhwerk ist zur Sicherheit notwendig. Für weitere Informationen und Anmeldung klicken Sie hier!
Besichtigung des Wasserwerks Mahlenzien
In Deutschland haben wir eine der sichersten und qualitativ hochwertigsten Trinkwasserversorgungen und effizientesten Abwasserentsorgungen weltweit - natürlich auch in Brandenburg. Sie möchten wissen, wie die Verfahren bei der Trinkwassergewinnung, -aufbereitung, und -verteilung von statten gehen und wie die BRAWAG ihre Kunden mit Trinkwasser in ausgezeichneter Qualität beliefert?
Die VHS Brandenburg organisiert gemeinsam mit der BRAWAG GmbH die Besichtigung des Wasserwerks Mahlenzien. Das Tragen von festem Schuhwerk ist zur Sicherheit notwendig. Für weitere Informationen und Anmeldung klicken Sie hier!
Workshop: Bau einer Benjes-Hecke. Obstbaumwiese Buschwiesen
In den Teltower Buschwiesen
Im Workshop werden wir lernen, worauf es beim Bau einer Benjeshecke ankommt. Wir werden die Hintergründe und Zielsetzung erläutern und die positiven Auswirkungen auf unser Ökosystem erklären. Außerdem beschäftigen wir uns damit, welche Tiere dort nisten.
Wir errichten die tragende und standsichere Konstruktion gemeinsam und befüllen diese mit dem geeigneten Schnittgut. Im Nachgang werden Sie dies gleich bei sich im Garten umsetzen können und vielleicht auch wollen.
Da mit scharfem Gerät (Astschere, Säge) umgegangen wird, richtet sich der Workshop vorrangig an Erwachsene sowie Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche.
Eine Pause von 15 Minuten ist eingerechnet.
In Kooperation mit: Blühteam Stahnsdorf und Stadt Teltow, Agenda 2030
Exkursion: Naturschutzzentrum Ökowerk - ein Wasserwerk erzählt Geschichte
Die Exkursion startet vor dem Bahnhof Grunewald und führt auf dem Weg zum historischen Wasserwerk / Ökowerk vorbei an historisch bedeutenden Orten im Südwesten Berlins, die wir als aufmerksame Spaziergänger thematisch aufgreifen (auch wenn sie nicht vordergründig etwas mit dem Thema Wasser zu tun haben): Nach einem Überblick zur Entstehung der Villenkolonie Grunewald geht es vorbei am Mahnmal "Gleis 17", welches an die Deportation jüdischer Menschen in die Vernichtungslager erinnert. An der überregional bedeutenden Bezirksgärtnerei vorbei, führt der Spaziergang hin zu einer Kleingartenkolonie mitten im Wald, die auf die schwierige Nachkriegssituation zurückgeht. Vorbei am Teufelsberg geht es weiter zu einem Naturschutzgebiet, welches sich aus einer ehem. Kiesgrube entwickelt hat, bevor der Weg abschließend ins Naturschutzzentrum Ökowerk führt.
Dieses ist im über 150 Jahre alten Industrie-Denkmal untergebracht: Das Gebäudeensemble ist das älteste als Gesamtanlage erhaltene Wasserwerk von Berlin, das bis 1969 in Betrieb war. Seit 1985 dient es der Umweltbildung und ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um die historische Entwicklung des Themas "Wasser für die Stadt" zu verstehen. Bei einer Führung erhalten Sie spannende Informationen zur Geschichte der Wasserversorgung im Berliner Südwesten im frühen 20. Jahrhundert. Unter dem Motto "Von Eiszeit zu Eiszeit" erlangen Sie nicht nur Wissen über die Förderung eiszeitlichen Grundwassers vor 100 Jahren, sondern erhalten auch Einblicke in technisch ambitionierte Planungen des Ökowerkes für eine Eisspeicherheizung in einem der ehemaligen Reinwasserspeicher. Teil der Führung ist außerdem die KI - Installation "Was flüstert das Moor" von Studierenden aus Babelsberg.
Da Grundwasser keine Grenzen kennt, finden sich sicher viele Anknüpfungspunkte, um über die Verbindung von Wasserthemen heute in der Metropolregion Berlin-Brandenburg in Austausch zu kommen.
Die Exkursion ist Teil der Reihe "WasserPaten"
Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming
Der Igel gehört zu den bekanntesten Wildtieren unserer Gärten - und ist doch zunehmend auf unsere Unterstützung angewiesen. Beim Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming erfahren Sie, wie Sie dem stacheligen Gartenbewohner konkret helfen können.
Zum Einstieg gibt ein etwa 30-minütiger Kurzvortrag spannende Einblicke in die Biologie und das Verhalten des Igels: Kommt ein Igel schon mit Stacheln auf die Welt? Wie alt kann er werden? Und was macht der Igel eigentlich im Winter?
Anschluss laden verschiedene Mitmach-Stationen dazu ein, den Igel mit allen Sinnen zu entdecken. Erkunden Sie unter anderem, was ein Igel frisst, wie sein Lebensjahr abläuft, welche Tiere Unterstützung vor dem Winter benötigen und wie sich Igelspuren erkennen lassen. Ein besonderes Erlebnis bietet zudem ein "Igel zum Anfassen".
Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Rundgang durch den Naturgarten des Naturparkzentrums. Mithilfe einer Checkliste untersuchen wir, wie igelfreundlich der Garten gestaltet ist: Gibt es ausreichend Rückzugsorte? Welche Nahrungsquellen stehen zur Verfügung? Wo lauern mögliche Gefahren? Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich direkt auf den eigenen Garten übertragen.
Parallel zum Kurs kann die Wanderausstellung "Erina und der Igel" des Pro Igel e.V. besucht werden, die derzeit in Raben Station macht. Die Ausstellung wurde im "Jahr des Igels" 2024 entwickelt und vermittelt anschaulich Wissen über Lebensweise, Gefährdung und Schutzmöglichkeiten der Tiere. Naturnahe Gestaltungselemente, informative Grafiken und eine interaktive Mitmach-Wand laden dazu ein, die Welt der Igel spielerisch zu entdecken.
Wir empfehlen eine klimafreundliche Anreise mit der Burgenlinie aus Richtung Wiesenburg/Dessau oder Bad Belzig/Berlin/Potsdam. Eventuelle Wartezeiten lassen sich ideal für einen Besuch der Ausstellung nutzen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Naturparkverein Hoher Fläming e.V. statt.
Lebensbereiche der Stauden - Pflanzenauswahl leicht gemacht
Der Wunsch nach einem pflegeleichten Garten ist groß. Damit dieser Traum wahr wird, lohnt es sich, besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Pflanzen zu legen. Denn die richtige Pflanze am richtigen Standort wächst und gedeiht von allein, vermehrt sich zuverlässig und verursacht dem Gärtner kaum Arbeit. Wie die richtige Auswahl der für Ihren Garten passenden Stauden gelingt, erfahren Sie in diesem Kurs. Im Anschluß an den Vortrag gibt es Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Eine Liste mit weiterführenden Informationen, nützlichen Internet-Links und Bezugsquellen wird Ihnen von der Kursleiterin bereitgestellt.
Der Kurs richtet sich an Gartenbesitzer, Garten-"Neulinge" ebenso, wie erfahrene Gärtner, die sich einen pflegeleichten Garten wünschen und erfahren möchten, was eine naturnahe Gartengestaltung zur Realisierung dieses Gartentraums leisten kann.
Belziger Landschaftswiesen
Die Belziger Landschaftswiesen bilden eine ausgedehnte, flache und heute fast waldfreie Niederungslandschaft im Südwesten Brandenburgs. Mit Dr. Beate Gall erkunden wir das ausgewiesene Naturschutzgebiet, um mehr über die Erhaltung und Wiederherstellung des seltenen Durchstömungsmoores zu erfahren. Diese naturschutzfachliche Führung richtet sich an Erwachsene und vermittelt Einblicke in die heimische Flora und Fauna sowie die ökologischen Zusammenhänge dieses einzigartigen Lebensraums.
Die genaue Routenplanung sowie die Beantragung der Betretungsbefugnis sind in Arbeit.