Politik - Zeitgeschehen - Geschichte
Kurse (16)
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Wir wollen reden! Gesellschaftspolitischer Gesprächskreis in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow
In Kooperation mit der Regionalgruppe Brandenburg von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und Neue Kammerspiele Kleinmachnow.
Die Welt scheint zunehmend aus den Fugen zu geraten: Pandemie, Klimawandel, Fluchtbewegungen, Krieg in Europa und Nahost, Inflation, geopolitische Spannungen usw. Alles in dichter Folge oder sich überlappend und mit überkommenen Denkmustern und Gewissheiten kaum mehr in den Griff zu bekommen. Stattdessen vielerorten wachsende Verunsicherung, Überforderungsempfinden, Populismus, Fake-News-Gläubigkeit, Social-Media-Erregung und Identitätskämpfe. Die liberalen Demokratien westlicher Prägung sind unter Druck. Teile der Bevölkerung wenden sich von ihr ab, sinn- und ordnungsstiftende Institutionen erodieren. Wie ist es dazu gekommen? Welche Ansatzpunkte und Möglichkeiten gibt es, um Demokratie und offene Gesellschaft wieder zu stärken? Wer sind die relevante Akteure? Was ist 'gute' Politik? Und wie ordnen wir uns selbst, als denkende (und vielleicht auch praktisch engagierte) Individuen, in all das ein?
Fragen über Fragen, denen es sich zu nähern lohnt und denen wir uns in dieser Gesprächsreihe widmen wollen. Teilnehmen erfordert kein Expertenwissen und jede Wortmeldung wird gehört. Voraussetzung sind allein Neugier, Aufgeschlossenheit für andere Positionen und Argumente sowie Freude am gemeinsamen Diskurs.
Alle Interessierten erhalten vor jedem monatlich stattfindenden Treffen per Mail eine Information zum Thema sowie eine Grundlage für die Diskussion. Das kann ein Zeitungsartikel, Buchausschnitt, Essay o.ä. sein. Hieran anknüpfend wird zu Beginn jeweils kurz in das Thema eingeführt und dann rasch die Gesprächsrunde eröffnet. So bleibt möglichst viel Zeit für einen breiten Austausch. "Grundsätzlich debattieren wir über Themen, die Sie einbringen."
Namibia Forum Kleinmachnow - Einführung in zivilgesellschaftliche Projekte
Nach dem Start der "Kleinmachnower Namibia Trilogie" im Herbst 2022 und seitdem über 25 Veranstaltungen erhielt das "Namibia Forum Kleinmachnow" im Juni 2025 den "Rita-Süßmuth-Preis für internationale Projekte" des Deutschen Volkshochschulverbandes und des Auswärtigen Amtes.
Auch 2026 setzt das "Namibia Forum Kleinmachnow" seinen partizipativen Ansatz fort und lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, in einem gemeinsamen Prozess interessante Themen zu entwickeln und dazu öffentliche Veranstaltungen zu konzipieren und durchzuführen.
An vier Abenden zwischen September und Dezember 2026 führt diese Veranstaltung in die partizipative Konzeption, Umsetzung, Durchführung und Vermittlung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten für Partnerschaften zwischen Kleinmachnow und Keetmanshoop / Namibia ein. Prinzipien des Projektmanagement und der Öffentlichkeitsarbeit werden hier ebenso vermittelt wie Grundlagen des bürgerschaftlichen Engagements und der Strategie-Entwicklung im Themenfeld kommunale Partnerschaften. Eine relativ regelmäßige Teilnahme und Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement ist notwendig.
Schwerpunktthema des Herbstsemesters wird sein, direkte Kontakte zu zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Kommune Keetmanshoop aufzubauen und dafür digitale Medien wie Videokonferenzen zu nutzen.
Online: Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Die Online-Reihe "Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im
Gespräch" wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.
Angesprochen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ziel der Reihe ist es, Wissen
zu vermitteln, Verständigung zwischen Ost und West zu fördern und Gesprächsangebote zu
schaffen, die zur konstruktiven Auseinandersetzung über gemeinsame Herausforderungen
der Gegenwart anregen.
VA 1: Totaler Umbruch - Stasi, Neonazi, Neuanfang
Termin: 16.09.2026, 18:00-19:30 Uhr
VA 2: Eure Einheit, unsere Einheit - An wen erinnern wir?
Termin: 08.10.2026, 18:00-19:30 Uhr
VA 3: Jungsein in Demokratie & Diktatur
Termin: 10.11.2026, 18:00-19:30 Uhr
Namibia Forum Kleinmachnow: Mzansi Insights 2.0 - Südafrika und Namibia
Eine Informations- und Diskussionsveranstaltungen auf Einladung von Capetopia e.V. (Hagen) und des Deutsch-Südafrikanischen Forums e.V. in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark und dem „Namibia Forum Kleinmachnow“
Programm
18 Uhr
Einlass / Registrierung
begleitet von Musik und einer Bilderfolge
Begrüßung und Vorstellung der Akteure und des Programms
Teil I
Geschichte und Gegenwart Südafrikas / Namibias:
Kolonie - Apartheid-Unterdrückungsstaat – Unabhängigkeit / Rainbow-Nation – Akteure im globalen Kontext
Referent: Klaus Brückner
Teil II
„A better life for all - Mission accomplished or unfinished business“
Südliches Afrika – eine reiche Region mit enormem Potenzial und zugleich der weltweit höchsten wirtschaftlichen Ungleichheit
Referentin: Jessica Bönn
anschließend
Reflektionen:
Jessica Bönn und Klaus Brückner im Gespräch mit Dr. Simeon Hengari, LUKOPANE e.V.
Pause
20 Uhr
Teil III
Deutsch-Südafrikanische Beziehungen und Zusammenarbeit
Bilaterale staatliche Zusammenarbeit (Klaus Brückner)
Zivilgesellschaftliche Kooperationen (Jessica Bönn)
Perspektiven und Aktivitäten der Diaspora (Dr. Simeon Hengari)
Teil IV
Diskussion
anschließend Ausklang bei Wein und Snacks
Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming
Der Igel gehört zu den bekanntesten Wildtieren unserer Gärten - und ist doch zunehmend auf unsere Unterstützung angewiesen. Beim Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming erfahren Sie, wie Sie dem stacheligen Gartenbewohner konkret helfen können.
Zum Einstieg gibt ein etwa 30-minütiger Kurzvortrag spannende Einblicke in die Biologie und das Verhalten des Igels: Kommt ein Igel schon mit Stacheln auf die Welt? Wie alt kann er werden? Und was macht der Igel eigentlich im Winter?
Anschluss laden verschiedene Mitmach-Stationen dazu ein, den Igel mit allen Sinnen zu entdecken. Erkunden Sie unter anderem, was ein Igel frisst, wie sein Lebensjahr abläuft, welche Tiere Unterstützung vor dem Winter benötigen und wie sich Igelspuren erkennen lassen. Ein besonderes Erlebnis bietet zudem ein "Igel zum Anfassen".
Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Rundgang durch den Naturgarten des Naturparkzentrums. Mithilfe einer Checkliste untersuchen wir, wie igelfreundlich der Garten gestaltet ist: Gibt es ausreichend Rückzugsorte? Welche Nahrungsquellen stehen zur Verfügung? Wo lauern mögliche Gefahren? Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich direkt auf den eigenen Garten übertragen.
Parallel zum Kurs kann die Wanderausstellung "Erina und der Igel" des Pro Igel e.V. besucht werden, die derzeit in Raben Station macht. Die Ausstellung wurde im "Jahr des Igels" 2024 entwickelt und vermittelt anschaulich Wissen über Lebensweise, Gefährdung und Schutzmöglichkeiten der Tiere. Naturnahe Gestaltungselemente, informative Grafiken und eine interaktive Mitmach-Wand laden dazu ein, die Welt der Igel spielerisch zu entdecken.
Wir empfehlen eine klimafreundliche Anreise mit der Burgenlinie aus Richtung Wiesenburg/Dessau oder Bad Belzig/Berlin/Potsdam. Eventuelle Wartezeiten lassen sich ideal für einen Besuch der Ausstellung nutzen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Naturparkverein Hoher Fläming e.V. statt.
Führung durch die Ausstellung "Achtung Eule! - Ein Zeichen für den Naturschutz"
Die Ko-Kuratorin und Ethnologin Jeanette Toussaint führt durch die Sonderausstellung im Naturkundemuseum Potsdam:
Vor 75 Jahren entwarfen Erna und Kurt Kretschmann mit Gleichgesinnten ein Symbol, das heute alle kennen: eine schwarze Eule auf gelbem Grund. Zum 75. Jubiläum der Naturschutzeule, die auch bundesweit als Zeichen für den Naturschutz genutzt wird, erinnert die Ausstellung an die beiden Pioniere des DDR-Naturschutzes.
Die Führung durch die Ausstellung thematisiert Stationen des Lebens des Ehepaares, die Entwicklung des Eulen-Bildes und die Art & Weise, wie die beiden ideenreich und generationsübergreifend ihr Wissen weitergaben. In der Ausstellung sind Fotos, Originalschilder aus verschiedenen Jahrzehnten, Radio- und Filmbeiträge sowie Dokumente zu sehen, die auch Einblicke in den Alltag des DDR-Naturschutzes geben.
Im Anschluss an die Führung gibt es die Möglichkeit für Austausch und Gespräch, auch mit Bezug auf heutige Herausforderungen im Bereich Natur- und Artenschutz und Klimapolitik.
Ausstellungsbesuch: "Demokratie verstehen. Mitreden. Mitgestalten"
Der 9. November ist ein geschichtsträchtiger Anlass, sich mit der Demokratie in Deutschland zu beschäftigen. Wir treffen Dr. Sebastian Stude, Referent der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung. Er gibt uns einen Einblick in die Landeszentrale und in die Entstehung der Ausstellung. Gemeinsam erkunden wir die ausgestellten Plakate im Gespräch.
Über die Ausstellung: Die Landeszentrale bietet mit der Plakatausstellung "Grundbegriffe der Demokratie" einen verständlichen Einstieg zu zentralen Begriffen unserer Demokratie. Demokratie-Projekte aus dem gesamten Land Brandenburg zeigen die gelebte Praxis. Die Ausstellung ermöglicht es, Wissen zu erweitern, zu überprüfen und sich aktiv mit gesellschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen - allein oder im Gespräch. Mehr Infos hier: www.politische-bildung-brandenburg.de/ausstellungen/grundbegriffe-der-demokratie-0
Online: Jungsein in Demokratie & Diktatur
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
Gesprächsgast 1: Lisa Trebs
Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein.
Gesprächsgast 2: Tim Eisenlohr
Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei "amnesty international" fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein - beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK. Ihm ist es wichtig, gebrochene Biografien zu akzeptieren und das Gespräch zu suchen. Er ist sehr podiumserfahren.
Moderation: Miriam Menzel
Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe "Young and Free".
Runder Tisch politische Fragen: Droht ein neues atomares Wettrüsten?
Die nuklearen Großmächte rüsten auf, die globale Abrüstung ist am Ende. Droht ein neues Wettrüsten? Wie können die neuen nuklearen Risiken reduziert werden? Welche Ziele sollte die deutsche Politik verfolgen?
"Runder Tisch politische Fragen" ist ein neues Format der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow, das politisch Interessierte an den runden Tisch und ins Gespräch miteinander bringt. Im Zentrum stehen aktuelle Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch aber auch grundlegende Fragen zu europäischen und internationalen Organisationen und der multilateralen Zusammenarbeit. Der Kleinmachnower Politikwissenschaftler, Autor und frühere Referatsleiter Rüstungskontrolle / OSZE im Bundesministerium der Verteidigung Dr. Ernst-Christoph Meier gibt zu Beginn jeder Veranstaltung einen thematischen Impulsvortrag und lädt dann zu einem moderierten Gespräch und respektvoll geführter, gerne auch kontroverser Debatte ein. Klärung von Grundbegriffen sind genauso Bestandteile der Abende wie Erfahrungsberichte langjähriger beruflicher Praxis.
Landtag Brandenburg. Führung, Ausschussbesuch und Gespräch mit Abgeordneten
Erleben Sie Politik hautnah: Bei einer etwa einstündigen Führung durch das Parlamentsgebäude erhalten Sie Einblicke in die Architektur und die Arbeitsweise des Landtages Brandenburg. Dann besuchen Sie eine Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport und verfolgen die aktuellen politischen Diskussionen. Den Abschluss bildet ein Gespräch mit Abgeordneten, zu dem alle im Landtag vertretenen Fraktionen und Gruppen eingeladen werden. Ob und welche Abgeordnete teilnehmen, steht erst kurz vor der Veranstaltung fest.
Die Exkursion wird in Kooperation mit dem Landtag Brandenburg sowie der Volkshochschule Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) durchgeführt.
Philosophischer Redekreis - Erzählcafé: Moralische Zwickmühlen in Alltag, Politik und Gesellschaft
Moralische Zwickmühlen - Den Buckelwal Timmy in Ruhe sterben lassen oder alles versuchen, ihn zu retten?
Diese Frage bewegte im April diesen Jahres die Öffentlichkeit. Es ist nur ein Beispiel für zahlreiche verzwickte Fragen des menschlichen Handelns im Alltag, in der Politik und der Gesellschaft.
Politisch und gesellschaftlich beschäftigt uns gerade die Frage der Pflicht zum Wehrdienst. Der Mensch ist dazu verdammt, sich zu entscheiden, so oder so zu handeln.
Was ist richtig, was ist falsch? Die Antworten sind nicht leicht zu finden und oftmals nicht eindeutig. An Beispielen aus dem Alltag erörtern wir verschiedene Optionen und ihre ethischen Begründungen.
Gemeinsam versuchen wir dann Antworten zu finden.
Die Themen richten sich nach den Interessen und Wünschen der Teilnehmenden.
Philosophieren im Sinne des Erzählcafés ist das gemeinsame Nachdenken über ein Thema, das Hinterfragen von Gegebenem und ggf. von Vorurteilen und die Suche nach individuellen und allgemeinen Antworten. Denn Philosophieren heißt letztendlich nichts anderes, als sich selbst Klarheit zu verschaffen.
Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen, oder hören Sie uns einfach nur zu. Sie werden staunen, dass Vieles im Leben einmalig ist - aber dennoch seit eh und je immer wiederkehrt.
Otto Braun (1897-1918) - die Stimme einer verlorenen Generation
Eine gemeinsame Veranstaltung von Heimat- und Kulturverein Kleinmachnow e.V. und Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark anlässlich des Volkstrauertages.
Geboren 1897, zieht der hochbegabte Kleinmachnower Schriftsteller Otto Braun im Alter von nur 17 Jahren voller Begeisterung in den Ersten Weltkrieg. Wenige Monate vor Kriegsende fällt er in Frankreich – gerade einmal 20 Jahre alt.
Mit seinen Gedichten gab er einer verlorenen Generation eine eindringliche Stimme. Der Berliner Komponist Boris Bergmann hat diese Texte neu zum Klingen gebracht.
Am 13. November 2026 leiht die irische Sängerin Caitríona O’Leary Otto Brauns Gedichten ihre unverwechselbare Stimme, begleitet von Boris Bergmann am Flügel im Studio 010 Am Weinberg 18.
Der musikalische Teil des Abends wird gerahmt mit historischen Informationen zu Familie Braun, die im frühen 20. Jahrhundert in Kleinmachnow gelebt und gewirkt hat.
Die Veranstaltung ist anlässlich des Volkstrauertages kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.
Exkursion: Wie arbeitet die Bundesregierung - mit Besuch des Bundesministeriums für Verkehr
- Wie arbeitet die Bundesregierung eigentlich?
- Welche Aufgaben hat das Bundeskanzleramt?
- Wann trifft sich die Bundesregierung und wer gehört dazu?
- Was ist der Unterschied zwischen Bundesminister:innen, Staatsminister:innen und Staatssekretär:innen?
- Wie sind die Bundesministerien aufgebaut und wie arbeiten sie?
Diese und weitere Themen werden in dieser Veranstaltung verständlich erläutert. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre eigenen Fragen zu stellen. Zum Abschluss besuchen wir das Bundesministerium für Verkehr, besprechen dessen Struktur, Aufgaben und aktuelle Themen und machen einen Rundgang durch das Gebäude, dessen Geschichte drei Jahrhunderte umfasst.
Wichtig
- Für diese Veranstaltung sind bei der Anmeldung folgende Informationen für die Sicherheitsüberprüfung notwendig: Name, Vorname und Geburtsdatum.
- Anmeldeschluss ist der 11.11.2026.
- Sie benötigen einen gültigen Pass oder Personalausweis. Die Sicherheitsvorkehrungen im Bundesministerium ähneln denen an Flughäfen.
Namibia Forum Kleinmachnow: Namibia - das Land meiner Familie. Und die Menschen, die dort ermordet wurden.
Bildvortrag & Gespräch
Jahrelang kannte die Journalistin Luise Land die Farmen ihrer Familie in Namibia nur durch idyllische Safari-Fotos. Dann begann sie vor Ort, die schmerzhafte Wahrheit zu recherchieren: Mehr als hundert Jahre nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft gehört fast die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche in Namibia noch immer weißen, deutschstämmigen Farmern.
Für ihre Reportage in DIE ZEIT reiste Luise Land nach Namibia und ging den Fragen nach, wie ihre Familie zu ihrem Land kam und wovon sie über Generationen profitiert hat.
Luise Land ist freie Journalistin und Reporterin. Aufgewachsen in Hamburg, studierte sie Nachhaltigkeitswissenschaften und besuchte die Reportageschule. Heute schreibt sie Reportagen und recherchiert zu gesellschaftlichen Missständen von Greenwashing über Gewalt gegen Frauen bis hin zum Kolonialismus, für DIE ZEIT, die SZ, die taz und den Spiegel.
Runder Tisch politische Fragen: USA - aktuelle Entwicklungen hinterfragen und verstehen
"Runder Tisch politische Fragen" ist ein neues Format der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow, das politisch Interessierte an den runden Tisch und ins Gespräch miteinander bringt. Neben Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik mit Dr. Ernst-Christoph Meier (24.03./21.04./09.06.) gibt es nun mit der Politikwissenschaftlerin und Amerikanistin Daniela Seydak auch eine Spezialistin für USA spezifische Themen und transatlantische Fragestellungen als Gastgeberin für zwei Abende im Frühjahrssemester.
Der erste Termin am 10. März gibt Interessierten die Möglichkeit, gemeinsam aktuelle Fragen zu erörtern, um dabei Themenschwerpunkte zu finden, die in der Folgeveranstaltung am 5. Mai vertieft werden können.
Die Gastgeberin lädt nach einer kurzen historischen Einordnung der aktuellen Ereignisse zu einem moderierten Gespräch und respektvoll geführter, gerne auch kontroverser Debatte ein.
Klärung von politischen Grundlagen und historischen Zusammenhängen rund um aktuelle Themen und Fragen sind genauso Bestandteile der Abende wie Erfahrungsberichte aus langjähriger beruflicher Praxis. Daniela Seydak hat mehrere Jahre in verschiedenen Teilen der USA gelebt, studiert und gearbeitet und war anschließend fast zwanzig Jahre als Referentin Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit für die US-Botschaft in Berlin tätig.
Am runden Tisch im 2. Stock am Weinberg 18 finden maximal 10 Teilnehmende Platz.
Das politische Wirken des Philosophen Jürgen Habermas
Inwiefern gefährden neue Medien, also die so genannten Social-media-Plattformen, die Demokratie?
In diesem Jahr starb Jürgen Habermas, einer der bekanntesten deutschen Philosophen unserer Zeit. Sein Leben und Wirken zeigt, dass Philosophen durchaus nicht im Elfenbeinturm sitzen, sondern sich in die politisch-gesellschaftliche Debatte einmischen. Bis zuletzt hat er die aktuellen politischen Themen philosophisch analysiert und kommentiert. Wir befassen uns mit seiner Theorie des herrschaftsfreien Dialogs (Diskursethik), seinen Vorstellungen von der Struktur wahrhafter Demokratie und erörtern dann kritisch seine Bedenken hinsichtlich der neuen Medien.