Exkursionen
Kurse (9)
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Friedhöfe als wichtige Naturräume - ein Beispiel aus Glindow
Friedhöfe verknüpfen Leben und Tod nicht nur symbolisch. Sie bieten Angehörigen einen Ort der Ruhe und Besinnung zum Trauern und Gedenken an die Verstorbenen.
Gleichzeitig kann ein Friedhof voller Leben sein. Je naturnaher er gestaltet wird, umso mehr Artenvielfalt kann sich entwickeln und umso einladender wird er als Erholungs- und Naturerlebnisraum. Wo es über viele Monate im Jahr ein reichhaltiges Angebot an insektenfreundlichen Blühpflanzen gibt, können sich Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer rasch vermehren. Eine alte Friedhofsmauer, ein Insektenhotel und Sand- und Steinhaufen bieten Lebensraum und Brutstätten für Nützlinge.
Krokusse und Schneeglöckchen, Königskerzen und Nachtkerzen, Salbei, Malven, Ehrenpreis, Färberkamille und andere einheimische trockenheitsresistente Pflanzen auf Gräbern und Blühwiesen erfreuen mit ihrer Blütenpracht und versorgen Insekten reichlich mit Pollen und Nektar.
Wenn genügend Insekten da sind und Nistkästen an den schönen alten Bäumen die Aufzucht der Jungen unterstützen, siedeln sich Singvögel auf dem Friedhof gerne an.
Unter Totholzhaufen und dichten Hecken findet der Igel sein Futter. Samen und Grillen schmecken den Mäusen, deren Bau auch Hummeln gern nutzen. Für Eidechsen und Kleinsäugetiere ist ein Friedhof mit seinem Angebot an offenen und dicht bewachsenen Bereichen ebenfalls ein idealer geschützter Lebensraum.
Während andere Siedlungsbereiche einem schnellen Wandel unterworfen sind, haben Friedhöfe etwas Bewahrendes. Mit ihrer Gestaltung und Pflege kann ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Artenvielfalt geleistet werden.
Eine Projektgruppe schafft seit vier Jahren auf dem Neuen Friedhof Glindow beispielhaft solche Naturräume. Wir laden Sie zu einem Rundgang ein, schauen uns an, was schon erreicht wurde und sammeln Anregungen für weitere Aktivitäten.
Ein Angebot für alle Naturinteressierten, insbesondere jene, die ehrenamtlich im Naturschutz tätig sind oder werden möchten.
In Kooperation mit dem Heimatverein, der Evangelischen Heilig-Geist-Kirchengemeinde und dem NABU in Werder (Havel).
Entgeltfrei. Wir bitten um Anmeldung.
Exkursion: Das Brauchwasserwerk Glindow - historische Stütze des Obstanbaus im Klimawandel
Das Brauchwasserwerk in Glindow ist seit 1938 in Betrieb. Es versorgt die umliegenden Obstplantagen mit Havelwasser aus dem Glindower See. So schont es auch die Trinkwasserressourcen.
In den letzten Jahren haben umfangreiche Sanierungsarbeiten es neu aufgestellt. Eine wissenschaftliche Begleitforschung machte deutlich, dass das Brauchwasser auch angesichts klimatischer Veränderungen zentral bleibt für den Obstanbau in der Region.
Sigmar Wilhelm hat zusammen mit dem Heimatverein Glindow e.V. zur Historie des Brauchwasserwerks recherchiert. Beim Besuch vor Ort teilt er sein Wissen und geht auf den heutigen Nutzen des Brauchwasserwerks ein. Der technische Leiter der Anlage, Herr Deichsel, erläutert Wissenswertes zum täglichen Betrieb.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe WasserPaten und findet statt in Kooperation mit dem Heimatverein Werder (Havel) und der Stadt Werder (Havel). Die Teilnahme ist entgeltfrei, wir bitten um Anmeldung.
Herbstbilanz: Wie haben die Stadtbäume den Sommer überstanden?
Zum Ende der "Gießheld*innen-Kampagne" werfen wir einen gemeinsamen Blick auf die Bad Belziger Stadtbäume: Wie sind sie durch das Jahr gekommen?
Bei einem 1,5-stündigen Stadtspaziergang entdecken wir Bäume als lebendige Organismen, lernen Baumarten kennen und sprechen über klimaresiliente Stadtbäume. Spielerisch und informativ nähern wir uns dem Thema. Im Anschluss soll es eine Ehrung der Gießheld:innen auf dem Regionalmarkt geben.
Die Veranstaltung ist für Groß und Klein konzipiert. Es ist der dritte von drei thematischen Stadtspaziergängen. Er findet im Rahmen der "Gießheld*innen-Kampagne" in Kooperation mit Neuland21, Stadt Bad Belzig, MitMachwerkstatt, Wassermeisterei und Zukunftsschusterei statt.
Einführung in die Acrylmalerei und und Besuch der Ausstellung "Land an sich"
Ausgehend vom Besuch der Ausstellung "Land an sich" im Potsdamer Landtag, die Arbeiten unterschiedlichster Brandenburger Künstlerinnen und Künstler versammelt, beschäftigen wir uns mit dem Malen mit Acrylfarben. Dabei lernen wir die Techniken, Eigenschaften und vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten dieses Materials kennen und erproben unterschiedliche Herangehensweisen.
Die Werke der Ausstellung dienen uns als Inspiration für abstrakte ebenso wie für figürliche Arbeiten. Im Mittelpunkt stehen das eigene kreative Experimentieren, die Freude am künstlerischen Prozess sowie die Entwicklung individueller Bildideen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich - willkommen sind Neugier, Offenheit und Interesse am gestalterischen Arbeiten.
Exkursion: Belziger Landschaftswiesen
Die Belziger Landschaftswiesen bilden eine ausgedehnte, flache und heute fast waldfreie Niederungslandschaft im Südwesten Brandenburgs. Mit Dr. Beate Gall erkunden wir das ausgewiesene Naturschutzgebiet, um mehr über die Erhaltung und Wiederherstellung des seltenen Durchstömungsmoores zu erfahren. Diese naturschutzfachliche Führung richtet sich an Erwachsene und vermittelt Einblicke in die heimische Flora und Fauna sowie die ökologischen Zusammenhänge dieses einzigartigen Lebensraums.
Die genaue Routenplanung sowie die Beantragung der Betretungsbefugnis sind in Arbeit.
Führung durch die Ausstellung "Achtung Eule! - Ein Zeichen für den Naturschutz"
Die Ko-Kuratorin und Ethnologin Jeanette Toussaint führt durch die Sonderausstellung im Naturkundemuseum Potsdam:
Vor 75 Jahren entwwarfen Erna und Kurt Kretschmann mit Gleichgesinnten ein Symbol, das heute alle kennen: eine schwarze Eule auf gelbem Grund. Zum 75. Jubiläum der Naturschutzeule, die auch bundesweit als Zeichen für den Naturschutz genutzt wird, erinnert die Ausstellung an die beiden Pioniere des DDR-Naturschutzes und
Die Führung durch die Ausstellung thematisiert Stationen des Lebens des Ehepaares, die Entwicklung des Eulen-Bildes und die Art & Weise, wie die beiden ideenreich undr generationsübergreifend ihr Wissen weitergaben. In der Ausstellung sind Fotos, Originalschilder aus verschiedenen Jahrzehnten, Radio- und Filmbeiträge sowie Dokumente zu sehen, die auch Einblicke in den Alltag des DDR-Naturschutzes geben.
Im Anschluss an die Führung gibt es die Möglichkeit für Austausch und Gespräch, auch mit Bezug auf heutige Herausforderungen im Bereich Natur- und Artenschutz und Klimapolitik.
Ausstellungsbesuch: "Demokratie verstehen. Mitreden. Mitgestalten"
Der 9. November ist ein geschichtsträchtiger Anlass, sich mit der Demokratie in Deutschland zu beschäftigen. Wir treffen Dr. Sebastian Stude, Referent der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung. Er gibt uns einen Einblick in die Landeszentrale und in die Entstehung der Ausstellung. Gemeinsam erkunden wir die ausgestellten Plakate im Gespräch.
Über die Ausstellung: Die Landeszentrale bietet mit der Plakatausstellung "Grundbegriffe der Demokratie" einen verständlichen Einstieg zu zentralen Begriffen unserer Demokratie. Demokratie-Projekte aus dem gesamten Land Brandenburg zeigen die gelebte Praxis. Die Ausstellung ermöglicht es, Wissen zu erweitern, zu überprüfen und sich aktiv mit gesellschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen - allein oder im Gespräch. Mehr Infos hier: www.politische-bildung-brandenburg.de/ausstellungen/grundbegriffe-der-demokratie-0
Landtag Brandenburg. Führung, Ausschussbesuch und Gespräch mit Abgeordneten
Erleben Sie Politik hautnah: Bei einer etwa einstündigen Führung durch das Parlamentsgebäude erhalten Sie Einblicke in die Architektur und die Arbeitsweise des Landtages Brandenburg. Im Anschluss besuchen Sie eine Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport und verfolgen die aktuellen politischen Diskussionen.
Den Abschluss bildet ein Gespräch mit Abgeordneten, zu dem alle im Landtag vertretenen Fraktionen und Gruppen eingeladen werden. Ob und welche Abgeordnete teilnehmen, steht erst kurz vor der Veranstaltung fest.
Die Exkursion wird in Kooperation mit dem Landtag Brandenburg sowie der Volkshochschule Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) durchgeführt.
Exkursion: Wie arbeitet die Bundesregierung - mit Besuch des Bundesministeriums für Verkehr
Wie arbeitet die Bundesregierung eigentlich? Welche Aufgaben hat das Bundeskanzleramt? Wann trifft sich die Bundesregierung und wer gehört dazu? Was ist der Unterschied zwischen Bundesminister:innen, Staatsminister:innen und Staatssekretär:innen? Wie sind die Bundesministerien aufgebaut und wie arbeiten sie? Diese und weitere Themen werden in dieser Veranstaltung verständlich erläutert. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre eigenen Fragen zu stellen.
Zum Abschluss besuchen wir das Bundesministerium für Verkehr, besprechen dessen Struktur, Aufgaben und aktuelle Themen und machen einen Rundgang durch das Gebäude, dessen Geschichte drei Jahrhunderte umfasst.
Für den Besuch im Bundesrat sind bei der Anmeldung folgende Informationen für die Sicherheitsüberprüfung notwendig: Name, Vorname und Geburtsdatum.
Anmeldeschluss ist der 11.11.2026.
Bitte beachten Sie für den Einlass in den Bundestag folgende Sicherheitshinweise:
Sie benötigen einen gültigen Pass oder Personalausweis. Die Sicherheitsvorkehrungen im Bundesministerium ähneln denen an Flughäfen.