Outdoor-Kurse
Wir bieten über das Jahr verteilt verschiedene Kurse unter freiem Himmel (Outdoor) an. Zum Beispiel geführte Exkursion, Gesundheitswandern, Kräuterspaziergänge, Waldbaden oder Bewegungsangebote an der frischen Luft. Entdecken Sie unsere Vielfalt!
Kurse (13)
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Friedhöfe als wichtige Naturräume - ein Beispiel aus Glindow
Friedhöfe verknüpfen Leben und Tod nicht nur symbolisch. Sie bieten Angehörigen einen Ort der Ruhe und Besinnung zum Trauern und Gedenken an die Verstorbenen.
Gleichzeitig kann ein Friedhof voller Leben sein. Je naturnaher er gestaltet wird, umso mehr Artenvielfalt kann sich entwickeln und umso einladender wird er als Erholungs- und Naturerlebnisraum. Wo es über viele Monate im Jahr ein reichhaltiges Angebot an insektenfreundlichen Blühpflanzen gibt, können sich Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer rasch vermehren. Eine alte Friedhofsmauer, ein Insektenhotel und Sand- und Steinhaufen bieten Lebensraum und Brutstätten für Nützlinge.
Krokusse und Schneeglöckchen, Königskerzen und Nachtkerzen, Salbei, Malven, Ehrenpreis, Färberkamille und andere einheimische trockenheitsresistente Pflanzen auf Gräbern und Blühwiesen erfreuen mit ihrer Blütenpracht und versorgen Insekten reichlich mit Pollen und Nektar.
Wenn genügend Insekten da sind und Nistkästen an den schönen alten Bäumen die Aufzucht der Jungen unterstützen, siedeln sich Singvögel auf dem Friedhof gerne an.
Unter Totholzhaufen und dichten Hecken findet der Igel sein Futter. Samen und Grillen schmecken den Mäusen, deren Bau auch Hummeln gern nutzen. Für Eidechsen und Kleinsäugetiere ist ein Friedhof mit seinem Angebot an offenen und dicht bewachsenen Bereichen ebenfalls ein idealer geschützter Lebensraum.
Während andere Siedlungsbereiche einem schnellen Wandel unterworfen sind, haben Friedhöfe etwas Bewahrendes. Mit ihrer Gestaltung und Pflege kann ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Artenvielfalt geleistet werden.
Eine Projektgruppe schafft seit vier Jahren auf dem Neuen Friedhof Glindow beispielhaft solche Naturräume. Wir laden Sie zu einem Rundgang ein, schauen uns an, was schon erreicht wurde und sammeln Anregungen für weitere Aktivitäten.
Ein Angebot für alle Naturinteressierten, insbesondere jene, die ehrenamtlich im Naturschutz tätig sind oder werden möchten.
In Kooperation mit dem Heimatverein, der Evangelischen Heilig-Geist-Kirchengemeinde und dem NABU in Werder (Havel).
Entgeltfrei. Wir bitten um Anmeldung.
Dürre & Daten. Wie feucht ist unser Boden wirklich?
Der Fläming gehört zu den trockensten Regionen Deutschlands. Das merken viele inzwischen auch im eigenen Garten oder auf dem Acker. Aber wie viel Wasser steckt eigentlich noch im Boden? Und was können wir tun, damit Pflanzen besser versorgt sind trotz Trockenheit?
In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Sache auf den Grund. Mit digitalen Bodenfeuchtesensoren messen wir, was unter der Oberfläche passiert - direkt bei dir zu Hause, im Garten, im Wald oder auf dem Feld. So erforschen wir das sogenannte "grüne Wasser" - also das, was den Pflanzen wirklich zur Verfügung steht. In fünf Kurseinheiten lernen wir Schritt für Schritt, wie man Umweltsensoren baut und nutzt. Wir installieren die Sensoren gemeinsam und du darfst deine Messstation danach behalten (als kostenlose Dauerleihgabe). So können die Daten langfristig weiter genutzt werden.
Zusammen mit anderen Teilnehmenden aus der Region werten wir die Messergebnisse aus. Wir überlegen, wie wir Wasser besser im Boden halten, Verdunstung verringern und unsere Landschaft fit für die Zukunft machen können - für einen grüneren Fläming.
Mach mit - für dich, deinen Boden und deine Pflanzen!
Termin 1 Auftaktveranstaltung Thema Boden in Arensnest
Termin 2 Sensor Werkstatt
Termin 3 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 4 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 5 Datenauswertung und Austausch
Werde Teil unseres lokalen Wasser-Netzwerkes im Fläming.
In Kooperation mit der Mitmach-Werkstatt, der Zukunftsschusterei (ein Smart-City Modelprojekt) und der Wassermeisterei.
Pferde erleben für Erwachsene. Schnupperkurs
In dem Kurs geht es um die Begegnung mit Pferden. Wir wollen sie mit unseren Sinnen wahrnehmen, sie beobachten, sie berühren und ihnen zuhören.
Wir nähern uns den Pferden im Freien, kommunizieren mit ihnen zunächst aus der Distanz, um sie anschließend zu streicheln, zu putzen und zu führen. In anschaulichen Mensch-zu-Mensch-Übungen schlüpfen wir vorher in die Rolle der Pferde, um sie besser zu verstehen.
Es sind keine Vorerfahrungen notwendig. Die Pferde werden nicht geritten. Dieser Kurs eignet sich auch für ältere Menschen und Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Wenn Sie besondere Bedarfe haben, melden Sie sich gerne, wir unterstützen Sie.
(Groß-)Eltern-Kind-Pferdeerlebnis. Schnupperkurs
An diesem Tag dreht sich alles um Pferde und Ponys. Was fressen sie? Wie schlafen sie? Und wie können wir mit ihnen in Verbindung treten? Können sie uns verstehen? Wie putze ich sie richtig? All diese und noch viele andere interessante Fragen werden an diesem Tag beantwortet. Bei kleinen Spielchen, anschaulicher Theorie, kniffligen Rätseln und ganz viel Pferdekontakt können alle Spaß haben und gleichzeitig viel über Pferde und sich selbst lernen.
Es sind keine Vorerfahrungen notwendig. Die Pferde werden nicht geritten.
Hidden treasures - Evening walk at Stahnsdorf South-Western Cemetery (Abendspaziergang auf dem Südwestkirchhof auf Englisch)
The Stahnsdorf South-Western Cemetery is the second largest cemetery in Germany and the tenth largest in the world. It is also an important landscape park and comprises a great number of historically valuable tombs.
Of special relevance are the military burials after the First World War, the Italian and Commonwealth War Graves. In the center of the grounds, the wooden chapel built in Norwegian style was the site of many film shoots.
Klaus Busch teaches English at Kreisvolkshochschule but is also a historian well versed in the multi-facetd history of this special place and has been member of the friends association.
The evening is for Non-German-Speakers and English-Learners at the same time.
Enjoying a late summer evening at this beautiful place is included!
Landschaftsfotografie digital und analog. Einführung
Wir wollen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Wälder, Weiten und Stimmungen des Fläming einfangen. Dazu reicht oft das Smartphone aus, aber es darf auch gerne etwas anspruchsvoller mit einer digitalen oder analogen Kameratechnik fotografiert werden. Nach 3 gemeinsamen Outdoor Erkundungen, wollen wir die Ergebnisse zusammen auswerten und besprechen. Vielleicht gelingt es uns auch, eine kleine Ausstellung mit den Best of - Bildern zu gestalten.
Termine:
1. Vorstellung der Kursinhalte / Techniken und Theorie
2. Fotografieren in der Landschaft - Treffpunkt zu klären
3. Fotografieren in der Landschaft - Treffpunkt zu klären
4. Fotografieren in der Landschaft - Treffpunkt zu klären
5. Sichten und bearbeiten
6. Sichten und bearbeiten, Favoriten ggf. für Ausstellung vorbereiten
Vortragsreihe WasserPaten - Fünf Abende zu Wasserschutz im Land Brandenburg
Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit NABU Brandenburg und der vhs Frankfurt/Oder, Brandenburg/Havel sowie kvhs Spree-Neiße und kvhs Potsdam-Mittelmark statt. Die Vortäge helfen, die Wasserproblematik in der Region besser zu verstehen und (ehrenamtliche) Handlungsfelder im Natur- und Umweltschutz aufzuzeigen.
Programm Vorträge
Ohne Wasser geht nichts - Perspektiven auf unser wichtigstes Gut.
Woher kommt unser Wasser, wie wird daraus Trinkwasser - und warum wird sein Umgang in Zeiten von Klimawandel, Dürre und sinkenden Grundwasserständen immer wichtiger? Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in Wasserkreislauf, Wassergewinnung und Trinkwasseraufbereitung und zeigt, wie eng Wasser als Lebensmittel, Ressource, Lebensraum und Standortfaktor miteinander verbunden ist. Zugleich richtet er den Blick nach vorn: auf regionalen Wasserrückhalt, Schwammstadt-Ideen, Regenwassernutzung und die Frage, was wir alle zum bewussteren Umgang mit Wasser beitragen können
Referentin: Anna Sichmüller, Mitarbeiterin Geschäftsführung/ Öffentlichkeitsarbeit Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH
Termin: 23.09., 18:00-19:30 Uhr
Wasser(ge)recht - Ein juristischer Blick auf unsere Lebensgrundlage.
Was darf mit Flüssen, Seen und Grundwasser eigentlich gemacht werden - und wo setzt das Wasserrecht klare Grenzen? Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über zentrale rechtliche Rahmenbedingungen vom europäischen Wasserrecht bis zum Brandenburgischen Wassergesetz und zeigt, wie Gewässerschutz, Nutzung, Unterhaltung und Klimaanpassung rechtlich zusammengedacht werden. Dabei wird deutlich: Wasser ist Lebensraum, Ressource und Gemeingut zugleich - und sein Schutz ist längst auch eine Frage guter Regeln und ihrer Umsetzung.
Referent: Björn Ellner, Landesvorsitzender NABU Brandenburg e.V.
Termin: 30.09., 18:00-19:30 Uhr
Die Oder wieder atmen lassen: Auen, Polder und naturnaher Wasserrückhalt im Unteren Odertal
Die Untere Oder ist eine vom Menschen stark veränderte Flusslandschaft - und zugleich eine der bedeutendsten Auenlandschaften Deutschlands. Der Vortrag zeigt, wie Deiche, Polder und Flussausbau die Landschaft geprägt haben und warum naturnahe Überflutungen, Altarme, Stromtalwiesen und Weichholzauenwälder heute so wichtig für Artenvielfalt, Selbstreinigung und Klimaanpassung sind. Vorgestellt werden Ziele, Möglichkeiten und konkrete Maßnahmen, mit denen im Nationalpark Unteres Odertal wieder naturnähere hydrologische Bedingungen hergestellt werden sollen.
Referentin: Dr. Jana Chmieleski, Teamleitung / Naturschutz, Management, Liegenschaften & Forschung, Nationalpark Unteres Odertal
Termin: 07.10., 18:00-19:30 Uhr
Brandenburgs Gewässer im Blick: Die Auskunftsplattform Wasser und wie sie genutzt werden kann
Wie steht es um Seen, Flüsse, Grundwasser, Hochwasserschutz oder Schutzgebiete vor der eigenen Haustür? Der Vortrag führt in die Auskunftsplattform Wasser Brandenburg ein und zeigt praxisnah, wie sich Themenkarten, Messdaten, Steckbriefe und Geodaten recherchieren, lesen und für eigene Fragestellungen nutzen lassen. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie viel öffentlich verfügbares Wissen über Brandenburgs Gewässer bereits vorhanden ist - man muss nur wissen, wo und wie man es findet.
Referentin: Julia Mußbach
Termin: 14.10., 18:00-19:30 Uhr (digital referiert)
Die Lausitz und das Wasser - Wie geht es nach dem Braunkohleaus in Brandenburg weiter?
Kaum eine Landschaft in Brandenburg ist so stark vom Braunkohlebergbau geprägt wie die Lausitz - auch ihr Wasserhaushalt wurde über Jahrzehnte tiefgreifend verändert. Mit dem Ende der Kohleförderung stellen sich neue Fragen: Wie kann das verfügbare Wasser künftig so gesteuert werden, dass Bergbaufolgelandschaften entwickelt, Gewässer stabilisiert, der Spreewald geschützt und unterschiedliche Nutzungsansprüche berücksichtigt werden? Der Vortrag erläutert das aktuelle Wassermanagement im Lausitzer Revier und nimmt auch die Elbüberleitung in den Blick - einen möglichen, aber hochkomplexen Lösungsansatz für die Wasserfrage nach der Kohle.
Referent: Maik Ulrich, Leiter Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier (WBLR bzw. LMBV mbH)
Termin: 03.11., 18:00-19:30 Uhr
Historischer Wasserspaziergang am Teltowkanal
Exkursion im Rahmen der Reihe "WasserPaten"
Der Wasserspaziergang startet an der Schleuse und führt in die Entstehung und Geschichte des Teltowkanal, seiner Brücken und der Machnower Schleuse zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Geplant als Abwasserkanal wurde er zu einer wichtigen Schiffahrtsverbindung zwischen Spree und Havel und auch Teil der innerdeutschen Grenze.
Nach der Wiedervereinigung hatte das "Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17" das Ziel, den Teltowkanal und die Schleuse zu vergrößern und so für Großmotorgüterschiffe bis zu 2000 Tonnen und Schubverbände mit 3500 Tonnen befahrbar zu machen. Umweltverbände liefen seit Ende der 1990er-Jahre jedoch Sturm gegen diese Pläne wegen der geplanten, massiven Eingriffe in die Uferlandschaften. Die Zivilgesellschaft hatte Erfolg - 2010 legte die Bundesregierung ihre Ausbaupläne zu den Akten.
Durch den Spaziergang entlang des Kanals führt der Kleinmachnower Biologe, Ökologe und historisch Interessierte Dr. Axel Mueller, der sich in Kleinmachnow seit vielen Jahrzehnten auskennt und für den Naturschutz in der Region Teltow - Kleinmachnow - Stahnsdorf stark macht. Sicher wird neben historischen Wasserthemen auch hier und da die eine Frage zu Geologie, Flora und Fauna beantwortet werden können.
Der thematische Spaziergang ist entgeltfrei, wir benötigen Ihre Anmeldung, um die Kursgruppe planen zu können.
In Kooperation mit Landschaftspflegeverein Buschgraben-Bäketal e.V. soll diese Veranstaltung auch der Weiterbildung von Ehrenamtlichen dienen.
Workshop: Bau einer Benjes-Hecke
Im Workshop werden wir lernen, worauf es beim Bau einer Benjeshecke ankommt. Wir werden die Hintergründe und Zielsetzung erläutern und die positiven Auswirkungen auf unser Ökosystem erklären. Außerdem beschäftigen wir uns damit, welche Tiere dort nisten.
Wir errichten die tragende und standsichere Konstruktion gemeinsam und befüllen diese mit dem geeigneten Schnittgut. Der Ort wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kleinmachnow, Abteilung Gemeindegrün und in Einklang mit den Ergebnissen des Bannwald-Projekts der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung ausgesucht.
Im Nachgang werden Sie dies gleich bei sich im Garten umsetzen können und vielleicht auch wollen.
Da mit scharfem Gerät (Astschere, Säge) umgegangen wird, richtet sich der Workshop vorrangig an Erwachsene sowie Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche.
Eine Pause von 15 Minuten ist eingerechnet.
In Kooperation mit: Blühteam Stahnsdorf und Gemeinde Kleinmachnow, Abteilung Gemeindegrün
Workshop: Bau einer Benjes-Hecke. Obstbaumwiese Buschwiesen
In den Teltower Buschwiesen
Im Workshop werden wir lernen, worauf es beim Bau einer Benjeshecke ankommt. Wir werden die Hintergründe und Zielsetzung erläutern und die positiven Auswirkungen auf unser Ökosystem erklären. Außerdem beschäftigen wir uns damit, welche Tiere dort nisten.
Wir errichten die tragende und standsichere Konstruktion gemeinsam und befüllen diese mit dem geeigneten Schnittgut. Im Nachgang werden Sie dies gleich bei sich im Garten umsetzen können und vielleicht auch wollen.
Da mit scharfem Gerät (Astschere, Säge) umgegangen wird, richtet sich der Workshop vorrangig an Erwachsene sowie Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche.
Eine Pause von 15 Minuten ist eingerechnet.
In Kooperation mit: Blühteam Stahnsdorf und Stadt Teltow, Agenda 2030
Wildes Schreiben. Kreatives Schreiben in der Natur
In diesem Kurs lassen wir Sätze schimmern, Texte glänzen, Wortwolken durch den Himmel ziehen. Neben den Schreibübungen bringen Auflockerungen, spielerische Gehirngymnastik und faszinierendes Wissen zur Natur die Kreativität ins Fließen. Staunen, Lachen und Freude sind das Hauptziel, die Texte bekommen den Raum, vorgelesen und gehört zu werden.
Jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten. Vogelfedern stehen im Mittelpunkt dieses Tages. Mit ihrer Perfektion, Schönheit und Leichtigkeit sind sie ein wunderbares Thema für Schreibimpulse. Die entstehenden Texte dürfen dabei gerne weiterwandern, wenn ein anderes Thema sich zeigen will.
Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming
Der Igel gehört zu den bekanntesten Wildtieren unserer Gärten - und ist doch zunehmend auf unsere Unterstützung angewiesen. Beim Igeltag im Naturparkzentrum Hoher Fläming erfahren Sie, wie Sie dem stacheligen Gartenbewohner konkret helfen können.
Zum Einstieg gibt ein etwa 30-minütiger Kurzvortrag spannende Einblicke in die Biologie und das Verhalten des Igels: Kommt ein Igel schon mit Stacheln auf die Welt? Wie alt kann er werden? Und was macht der Igel eigentlich im Winter?
Im Anschluss laden verschiedene Mitmach-Stationen dazu ein, den Igel mit allen Sinnen zu entdecken. Erkunden Sie unter anderem, was ein Igel frisst, wie sein Lebensjahr abläuft, welche Tiere Unterstützung vor dem Winter benötigen und wie sich Igelspuren erkennen lassen. Ein besonderes Erlebnis bietet zudem ein "Igel zum Anfassen".
Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Rundgang durch den Naturgarten des Naturparkzentrums. Mithilfe einer Checkliste untersuchen wir, wie igelfreundlich der Garten gestaltet ist: Gibt es ausreichend Rückzugsorte? Welche Nahrungsquellen stehen zur Verfügung? Wo lauern mögliche Gefahren? Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich direkt auf den eigenen Garten übertragen.
Parallel zum Kurs kann die Wanderausstellung "Erina und der Igel" des Pro Igel e.V. besucht werden, die derzeit in Raben Station macht. Die Ausstellung wurde im "Jahr des Igels" 2024 entwickelt und vermittelt anschaulich Wissen über Lebensweise, Gefährdung und Schutzmöglichkeiten der Tiere. Naturnahe Gestaltungselemente, informative Grafiken und eine interaktive Mitmach-Wand laden dazu ein, die Welt der Igel spielerisch zu entdecken.
Wir empfehlen eine klimafreundliche Anreise mit der Burgenlinie aus Richtung Wiesenburg/Dessau oder Bad Belzig/Berlin/Potsdam. Eventuelle Wartezeiten lassen sich ideal für einen Besuch der Ausstellung nutzen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Naturparkverein Hoher Fläming e.V. statt.
Wildes Schreiben. Kreatives Schreiben in der Natur
In diesem Kurs lassen wir Sätze schimmern, Texte glänzen, Wortwolken durch den Himmel ziehen. Neben den Schreibübungen bringen Auflockerungen, spielerische Gehirngymnastik und faszinierendes Wissen zur Natur die Kreativität ins Fließen. Staunen, Lachen und Freude sind das Hauptziel, die Texte bekommen den Raum, vorgelesen und gehört zu werden.
Jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten. Der Winter lädt Mensch und Tier ein, warme und sichere Orte aufzusuchen und zur Ruhe zu kommen. Schlaf und Träume der Tiere sind die Inspiration für die Schreibimpulse dieses Workshops. Mittlerweile gibt es schon viel Wissen dazu und das Thema ist wunderbar für Fantasie und Kreativität. Die entstehenden Texte dürfen dabei gerne weiterwandern, wenn ein anderes Thema sich zeigen will.