Philosophie
Kurse (3)
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Philosophischer Redekreis - Erzählcafé
Philosophische Gedankenexperimente - Was wäre, wenn wir unsterblich wären?
Oder: Was wäre, wenn mir im Rahmen einer Organtransplantation das Gehirn einer anderen Person eingepflanzt werden würde?
Diese oder andere Überlegungen stellen wir in den Mittelpunkt unseres Gesprächs.
Gemeinsam versuchen wir dann Antworten zu finden. Die Themen richten sich nach den Interessen und Wünschen der Teilnehmenden.
Philosophieren im Sinne des Erzählcafés ist das gemeinsame Nachdenken über ein Thema, das Hinterfragen von Gegebenem und ggf. von Vorurteilen und die Suche nach individuellen und allgemeinen Antworten. Denn Philosophieren heißt letztendlich nichts anderes, als sich selbst Klarheit zu verschaffen.
Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen, oder hören Sie uns einfach nur zu. Sie werden staunen, dass Vieles im Leben einmalig ist - aber dennoch seit eh und je immer wiederkehrt.
Was ist eigentlich eine offene Gesellschaft?
Oft hörte man Politiker die so genannte "offene" Gesellschaft preisen, die es zu verteidigen gelte. Heute wird sie zunehmend in Frage gestellt. Aber was ist damit eigentlich gemeint?
Wodurch wird unsere Gesellschaft zu einer offenen und was wäre ihr Gegenteil? Welche Anforderungen stellt diese Art von Gesellschaft an den Einzelnen? Wird sie den Bedürfnissen der Menschen gerecht oder dient sie doch eher wirtschaftlichen Interessen?
Im Kurs wird der philosophische Hintergrund des Begriffs der „offenen Gesellschaft“ gemäß der Thesen Karl Poppers dargestellt. Die Charakteristika einer offenen im Gegensatz zu einer geschlossenen Gesellschaft werden gemeinsam erarbeitet und erörtert. Diese werden im Zusammenhang verschiedener menschlicher Bedürfnisse, z.B. nach Geborgenheit, Sicherheit, aber auch nach Freiheit und Kreativität, diskutiert. Schließlich werden die Konsequenzen des Lebens in einer offenen Gesellschaft erörtert und die Frage diskutiert, ob ein Zurück zu einer stärker geschlossenen Lebensform überhaupt möglich ist.
Abendspaziergang auf dem Südwestkirchhof: Berlin oder Brandenburg!? - Ein ungewöhnlicher Friedhof zwischen Ost und West
Der Südwestkirchhof Stahnsdorf entstand 1909 als Großfriedhof weit außerhalb des damaligen Berliner Stadtgebiets, geplant vom Berliner Stadtsynodalverband als Entlastungsfriedhof für die südwestlichen evangelischen Kirchengemeinden. Vier Jahre später wurde er, ebenfalls initiiert von der evangelischen Kirche, durch die "Friedhofsbahn" an die Hauptstadt angebunden und zum Ziel vieler Berliner für einen Besuch im brandenburgischen Umland. Der Mauerbau 1961 kappte zwar diese Verbindung, der Friedhof blieb aber bestehen und wurde weiterhin, wenn auch mühseliger, von West-Berlinern besucht. Nach der Wende normalisierte sich vieles, die Friedhofsbahn aber wurde nicht reaktiviert. Viele Spuren dieser bewegten Zeiten lassen sich heute noch auf dem Südwestkirchhof finden - begleiten Sie uns auf eine spannende Abendrunde!
"Abendspaziergänge auf dem Südwestkirchhof" ist eine Reihe der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kooperation mit Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V.
weitere Termine: 17.6 und 01.07.26