Übersicht unserer Dozent*innen
Dozent:innen A-Z
Dozententeam
Kurse (6)
Loading...
Wasserzukunft - Stimmen aus Berlin und Brandenburg
Eine Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin
Ihr Beitrag zählt: Gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin sammeln wir unterschiedliche Stimmen zum Wasserwandel und tauschen uns aus mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung.
Wasser ist in Brandenburg und Berlin ein zentrales Zukunftsthema: Eine wachsende Bevölkerung führt zu einem steigenden Trink- und Abwasseraufkommen. Zugleich stellen die Klimakrise und der Ausstieg aus der Kohleförderung die Wasserversorgung vor große Herausforderungen.
Politische Vorhaben, wie die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes oder die gemeinsame Wasserstrategie Hauptstadtregion 2050 der Länder Berlin und Brandenburg, reagieren auf diese Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass dies nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin und Brandenburg geschehen kann.
Ablauf der Veranstaltung: An drei aufeinander aufbauenden Abenden diskutieren wir zentrale Fragen der Wasserzukunft in Brandenburg und Berlin. Sie können Ihre eigenen Wahrnehmungen aktiv in politische Prozesse einbringen.
02.09.2026: Herausforderungen im Fokus
Wie verändert sich die Wassersituation in Berlin und Brandenburg durch Klimawandel, Kohleausstieg und Bevölkerungswachstum? Wir informieren zu Grundlagen und der Notwendigkeit politischen Handelns.
16.09.2026: Ihre Perspektive ist gefragt
Was bewegt Sie beim Thema Wasser? Wo sind Sie in Ihrem Alltag von Veränderungen betroffen? Was kann man tun?
Wir laden Sie ein, Fotos oder Videos von Dingen, Orten oder Ereignissen, an denen Sie den Wasserwandel in Brandenburg bemerken, zu machen und diese zu einer digitalen Sammlung am Museum für Naturkunde Berlin beizutragen. Die Sammlung zeigt und vernetzt unterschiedliche Meinungen, Interessen und Konflikte in Berlin und Brandenburg zum regionalen Wasserwandel.
Im Workshop tauschen wir uns anhand der Sammlungsbeiträge, die Sie vorab auf www.naturderdinge.de hochladen, dazu aus, wie Sie die Veränderung der Wassersituation erleben.
04.11.2026: Diskussion mit Entscheidungsträger*innen
Am dritten Termin diskutieren wir gemeinsam die gesammelten Ergebnisse und Perspektiven mit Personen aus Forschung, Politik und Verwaltung für eine gerechte Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg.
Vortragsreihe WasserPaten - Fünf Abende zu Wasserschutz im Land Brandenburg
Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit NABU Brandenburg und der vhs Frankfurt/Oder, Brandenburg/Havel sowie kvhs Spree-Neiße und kvhs Potsdam-Mittelmark statt. Die Vortäge helfen, die Wasserproblematik in der Region besser zu verstehen und (ehrenamtliche) Handlungsfelder im Natur- und Umweltschutz aufzuzeigen.
Programm Vorträge
Ohne Wasser geht nichts - Perspektiven auf unser wichtigstes Gut.
Woher kommt unser Wasser, wie wird daraus Trinkwasser - und warum wird sein Umgang in Zeiten von Klimawandel, Dürre und sinkenden Grundwasserständen immer wichtiger? Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in Wasserkreislauf, Wassergewinnung und Trinkwasseraufbereitung und zeigt, wie eng Wasser als Lebensmittel, Ressource, Lebensraum und Standortfaktor miteinander verbunden ist. Zugleich richtet er den Blick nach vorn: auf regionalen Wasserrückhalt, Schwammstadt-Ideen, Regenwassernutzung und die Frage, was wir alle zum bewussteren Umgang mit Wasser beitragen können
Referentin: Anna Sichmüller, Mitarbeiterin Geschäftsführung/ Öffentlichkeitsarbeit Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH
Termin: 23.09., 18:00-19:30 Uhr
Wasser(ge)recht - Ein juristischer Blick auf unsere Lebensgrundlage.
Was darf mit Flüssen, Seen und Grundwasser eigentlich gemacht werden - und wo setzt das Wasserrecht klare Grenzen? Der Vortrag gibt einen verständlichen Überblick über zentrale rechtliche Rahmenbedingungen vom europäischen Wasserrecht bis zum Brandenburgischen Wassergesetz und zeigt, wie Gewässerschutz, Nutzung, Unterhaltung und Klimaanpassung rechtlich zusammengedacht werden. Dabei wird deutlich: Wasser ist Lebensraum, Ressource und Gemeingut zugleich - und sein Schutz ist längst auch eine Frage guter Regeln und ihrer Umsetzung.
Referent: Björn Ellner, Landesvorsitzender NABU Brandenburg e.V.
Termin: 30.09., 18:00-19:30 Uhr
Die Oder wieder atmen lassen: Auen, Polder und naturnaher Wasserrückhalt im Unteren Odertal
Die Untere Oder ist eine vom Menschen stark veränderte Flusslandschaft - und zugleich eine der bedeutendsten Auenlandschaften Deutschlands. Der Vortrag zeigt, wie Deiche, Polder und Flussausbau die Landschaft geprägt haben und warum naturnahe Überflutungen, Altarme, Stromtalwiesen und Weichholzauenwälder heute so wichtig für Artenvielfalt, Selbstreinigung und Klimaanpassung sind. Vorgestellt werden Ziele, Möglichkeiten und konkrete Maßnahmen, mit denen im Nationalpark Unteres Odertal wieder naturnähere hydrologische Bedingungen hergestellt werden sollen.
Referentin: Dr. Jana Chmieleski, Teamleitung / Naturschutz, Management, Liegenschaften & Forschung, Nationalpark Unteres Odertal
Termin: 07.10., 18:00-19:30 Uhr
Brandenburgs Gewässer im Blick: Die Auskunftsplattform Wasser und wie sie genutzt werden kann
Wie steht es um Seen, Flüsse, Grundwasser, Hochwasserschutz oder Schutzgebiete vor der eigenen Haustür? Der Vortrag führt in die Auskunftsplattform Wasser Brandenburg ein und zeigt praxisnah, wie sich Themenkarten, Messdaten, Steckbriefe und Geodaten recherchieren, lesen und für eigene Fragestellungen nutzen lassen. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie viel öffentlich verfügbares Wissen über Brandenburgs Gewässer bereits vorhanden ist - man muss nur wissen, wo und wie man es findet.
Referentin: Julia Mußbach
Termin: 14.10., 18:00-19:30 Uhr (digital referiert)
Die Lausitz und das Wasser - Wie geht es nach dem Braunkohleaus in Brandenburg weiter?
Kaum eine Landschaft in Brandenburg ist so stark vom Braunkohlebergbau geprägt wie die Lausitz - auch ihr Wasserhaushalt wurde über Jahrzehnte tiefgreifend verändert. Mit dem Ende der Kohleförderung stellen sich neue Fragen: Wie kann das verfügbare Wasser künftig so gesteuert werden, dass Bergbaufolgelandschaften entwickelt, Gewässer stabilisiert, der Spreewald geschützt und unterschiedliche Nutzungsansprüche berücksichtigt werden? Der Vortrag erläutert das aktuelle Wassermanagement im Lausitzer Revier und nimmt auch die Elbüberleitung in den Blick - einen möglichen, aber hochkomplexen Lösungsansatz für die Wasserfrage nach der Kohle.
Referent: Maik Ulrich, Leiter Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier (WBLR bzw. LMBV mbH)
Termin: 03.11., 18:00-19:30 Uhr
Wasserzukunft: Stimmen aus Berlin und Brandenburg
Eine Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin
Ihr Beitrag zählt: Gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin sammeln wir unterschiedliche Stimmen zum Wasserwandel und tauschen uns aus mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung.
Wasser ist in Brandenburg und Berlin ein zentrales Zukunftsthema: Eine wachsende Bevölkerung führt zu einem steigenden Trink- und Abwasseraufkommen. Zugleich stellen die Klimakrise und der Ausstieg aus der Kohleförderung die Wasserversorgung vor große Herausforderungen.
Politische Vorhaben, wie die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes oder die gemeinsame Wasserstrategie Hauptstadtregion 2050 der Länder Berlin und Brandenburg, reagieren auf diese Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass dies nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin und Brandenburg geschehen kann.
Ablauf der Veranstaltung:
An drei aufeinander aufbauenden Abenden diskutieren wir zentrale Fragen der Wasserzukunft in Brandenburg und Berlin. Sie können Ihre eigenen Wahrnehmungen aktiv in politische Prozesse einbringen.
30.09.2026: Herausforderungen im Fokus (in der kvhs Kleinmachnow)
Wie verändert sich die Wassersituation in Berlin und Brandenburg durch Klimawandel, Kohleausstieg und Bevölkerungswachstum? Wir informieren zu Grundlagen und der Notwendigkeit politischen Handelns.
7.10.2026: Ihre Perspektive ist gefragt (in der kvhs Kleinmachnow)
Was bewegt Sie beim Thema Wasser? Wo sind Sie in Ihrem Alltag von Veränderungen betroffen? Was kann man tun?
Wir laden Sie ein, Fotos oder Videos von Dingen, Orten oder Ereignissen, an denen Sie den Wasserwandel in Brandenburg bemerken, zu machen und diese zu einer digitalen Sammlung am Museum für Naturkunde Berlin beizutragen. Die Sammlung zeigt und vernetzt unterschiedliche Meinungen, Interessen und Konflikte in Berlin und Brandenburg zum regionalen Wasserwandel.
Im Workshop tauschen wir uns anhand der Sammlungsbeiträge, die Sie vorab auf www.naturderdinge.de hochladen, dazu aus, wie Sie die Veränderung der Wassersituation erleben.
04.11.2026: Diskussion mit Entscheidungsträger*innen (in der kvhs Werder)
Am dritten Termin diskutieren wir gemeinsam die gesammelten Ergebnisse und Perspektiven mit Personen aus Forschung, Politik und Verwaltung für eine gerechte Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg.
Ökofilmgespräch - "Wie geht Natur?!" Von deutsch-deutscher Naturschutz-Revolution bis Naturschutz heute
Der Dokumentarfilm "Wie geht Natur?!" von Jakob Friedrich (2025, 60 Min.) erzählt die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow und damit auch von einer deutsch-deutschen Naturschutz-Revolution.
Schon in seiner Kindheit in der DDR begeistert Michael Succow sich für Vogelkunde, später entwickelt er als Moor-Experte das größte Naturschutzprogramm Deutschlands: Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen 1990 auf 4,5 % der Landesfläche der DDR.
Nach der Wende setzt Succow sein Engagement international fort und wird 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
Der Film zeigt, wie er unzählige Menschen inspiriert und Visionäre begleitet, die sich für Moore, Urwälder und gesunde Böden einsetzen. "Wie geht Natur?!" macht Mut, sich für Ideale und den Schutz der Natur einzusetzen.
Auf den Film folgt ein generationenübergreifendes Gespräch mit dem Filmemacher Jakob Friedrich (angefragt), Manfred Lütkepohl, der seit Jahrzenten in haupt- und ehrenamtlichen Funktionen im Naturschutz aktiv ist, von 2005-2021 die Naturwacht Brandenburg leitete und Michael Succow immer wieder begegnet ist, sowie ein Mitglied der Naturschutzjugend Brandenburg (angefragt).
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Zusammenarbeit mit NABU Werder (Havel), der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark und dem Uferhaus im Uferwerk im Rahmen der Ökofilmgespräche 2026. Gefördert von der Naturstiftung David.
Entgeltfrei, Anmeldung erbeten.
Online-Impuls & Vor-Ort-Gespräch: Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch - Jungsein in Demokratie & Diktatur
In Kooperation mit Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und dem Deutschen Volkshochschulverband.
Der dritte Abend der Reihe "Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft" beschäftigt sich mit dem Thema "Jungsein" in verschiedenen Gesellschaftssystemen und findet in der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark am Standort Kleinmachnow als hybrider Abend statt. Nach dem thematischen Input, der gemeinsam online auf dem Smartboard verfolgt wird, diskutieren im zweiten Teil mit verschiedenen Gäste aus unserer Gemeinde miteinander.
Der thematische Auftakt geht folgenden Fragen nach: Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Die Diskutanten gehen der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
Online-Gäste:
Lisa Trebs wurde 1997 in der Nähe von Leipzig geboren und ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.
Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei "amnesty international" fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein - beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK. Ihm ist es wichtig, gebrochene Biografien zu akzeptieren und das Gespräch zu suchen.
Online-Moderation:
Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe "Young and Free".
Gesprächs-Gäste in der kvhs Potsdam-Mittelmark:
N.N.
Moderation:
Anja Schmalfuß, Leiterin kvhs PM
Landtag Brandenburg. Führung, Ausschussbesuch und Gespräch mit Abgeordneten
Erleben Sie Politik hautnah: Bei einer etwa einstündigen Führung durch das Parlamentsgebäude erhalten Sie Einblicke in die Architektur und die Arbeitsweise des Landtages Brandenburg. Im Anschluss besuchen Sie eine Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport und verfolgen die aktuellen politischen Diskussionen.
Den Abschluss bildet ein Gespräch mit Abgeordneten, zu dem alle im Landtag vertretenen Fraktionen und Gruppen eingeladen werden. Ob und welche Abgeordnete teilnehmen, steht erst kurz vor der Veranstaltung fest.
Die Exkursion wird in Kooperation mit dem Landtag Brandenburg sowie der Volkshochschule Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) durchgeführt.