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Dozent:innen A-Z
Max Steinacker
Ich bin gelernter Volkswirt, lebe seit 1991 in Kleinmachnow und war beruflich in der Berliner Senatsverwaltung und als Banker tätig. Affinität zu Politik und Interesse an gesellschaftlichen Themen begleiten mich schon lange - auch ganz praktisch. So bin ich unter anderem beim Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., im Runden Tisch Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark und kommunalpolitisch als Mitglied der Kleinmachnower Gemeindevertretung engagiert. Meine Grundeinstellung dabei: Unsere Demokratie ist mitnichten perfekt. Die Verfasstheit der bundesdeutschen Gesellschaft ist es auch nicht. Schon ein kurzer Blick in die Welt zeigt aber: Es ist ein großes Privileg, in diesem Lande zu leben. Allerdings kein selbstverständliches. Demokratie und offene Gesellschaft sind verletzlich. Sie brauchen Demokratinnen und Demokraten! Der Gesellschaftspolitische Gesprächskreis knüpft an diese Einsicht an. Er versteht sich als Plattform für Menschen, die das Interesse an den 'wichtigen Fragen der Zeit' teilen und darüber - gerne auch kontrovers - debattieren wollen. Ich freue mich auf einen anregenden Austausch!
Kurse (2)
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Wir wollen reden! Gesellschaftspolitischer Gesprächskreis in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow
In Kooperation mit der Regionalgruppe Brandenburg von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und Neue Kammerspiele Kleinmachnow.
Die Welt scheint zunehmend aus den Fugen zu geraten: Pandemie, Klimawandel, Fluchtbewegungen, Krieg in Europa und Nahost, Inflation, geopolitische Spannungen usw. Alles in dichter Folge oder sich überlappend und mit überkommenen Denkmustern und Gewissheiten kaum mehr in den Griff zu bekommen. Stattdessen vielerorten wachsende Verunsicherung, Überforderungsempfinden, Populismus, Fake-News-Gläubigkeit, Social-Media-Erregung und Identitätskämpfe. Die liberalen Demokratien westlicher Prägung sind unter Druck. Teile der Bevölkerung wenden sich von ihr ab, sinn- und ordnungsstiftende Institutionen erodieren. Wie ist es dazu gekommen? Welche Ansatzpunkte und Möglichkeiten gibt es, um Demokratie und offene Gesellschaft wieder zu stärken? Wer sind die relevante Akteure? Was ist 'gute' Politik? Und wie ordnen wir uns selbst, als denkende (und vielleicht auch praktisch engagierte) Individuen, in all das ein?
Fragen über Fragen, denen es sich zu nähern lohnt und denen wir uns in dieser Gesprächsreihe widmen wollen. Teilnehmen erfordert kein Expertenwissen und jede Wortmeldung wird gehört. Voraussetzung sind allein Neugier, Aufgeschlossenheit für andere Positionen und Argumente sowie Freude am gemeinsamen Diskurs.
Alle Interessierten erhalten vor jedem monatlich stattfindenden Treffen per Mail eine Information zum Thema sowie eine Grundlage für die Diskussion. Das kann ein Zeitungsartikel, Buchausschnitt, Essay o.ä. sein. Hieran anknüpfend wird zu Beginn jeweils kurz in das Thema eingeführt und dann rasch die Gesprächsrunde eröffnet. So bleibt möglichst viel Zeit für einen breiten Austausch. "Grundsätzlich debattieren wir über Themen, die Sie einbringen."
Widersprechen für Demokratie - ein Kommunikationstraining
Ein Kommunikationstraining zum Umgang mit Diskriminierung und Abwertung im Alltag
"Typisch die!"; "Die sind doch alle...!"; "Nichts darf man mehr sagen!"
Ausgrenzende und abwertende Einstellungen und Äußerungen begegnen uns in beruflichen wie in privaten Situationen. Sie machen meistens erst einmal sprachlos. Gerade aktuell stellen uns die gesellschaftlichen Gräben vor kommunikative Herausforderungen. Oft fehlen Fähigkeiten, um reagieren zu können und in den Dialog zu treten.
Der Workshop möchte Raum geben, um Erfahrungen mit diskriminierenden Äußerungen auszutauschen und geeignete Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Es werden Kommunikationsstrategien aufgezeigt, bei denen es darum geht, den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen, Grenzen zu begründen, Wertekonflikte aufzuzeigen, mit dem Gegenüber ins Gespräch zu kommen und Betroffene zu stärken.
Folgende Inhalte stehen im Vordergrund:
- Sensibilisierung für Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung
- Reflexion der eigenen Haltung
- Bearbeitung von Praxisbeispielen aus dem eigenen Alltag
- Kennenlernen und Erproben kommunikativer Handlungsmöglichkeiten
Der Workshop wird durchgeführt in Kooperation mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
Die Teilnahme ist kostenfrei und erfordert eine vorherige Anmeldung. Maximal stehen 15 Plätze zur Verfügung.