Entgeltfrei
Kurse (15)
Loading...
Wir wollen reden! Gesellschaftspolitischer Gesprächskreis in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow
In Kooperation mit der Regionalgruppe Brandenburg von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und Neue Kammerspiele Kleinmachnow.
Die Welt scheint zunehmend aus den Fugen zu geraten: Pandemie, Klimawandel, Fluchtbewegungen, Krieg in Europa und Nahost, Inflation, geopolitische Spannungen usw. Alles in dichter Folge oder sich überlappend und mit überkommenen Denkmustern und Gewissheiten kaum mehr in den Griff zu bekommen. Stattdessen vielerorten wachsende Verunsicherung, Überforderungsempfinden, Populismus, Fake-News-Gläubigkeit, Social-Media-Erregung und Identitätskämpfe. Die liberalen Demokratien westlicher Prägung sind unter Druck. Teile der Bevölkerung wenden sich von ihr ab, sinn- und ordnungsstiftende Institutionen erodieren. Wie ist es dazu gekommen? Welche Ansatzpunkte und Möglichkeiten gibt es, um Demokratie und offene Gesellschaft wieder zu stärken? Wer sind die relevante Akteure? Was ist 'gute' Politik? Und wie ordnen wir uns selbst, als denkende (und vielleicht auch praktisch engagierte) Individuen, in all das ein?
Fragen über Fragen, denen es sich zu nähern lohnt und denen wir uns in dieser Gesprächsreihe widmen wollen. Teilnehmen erfordert kein Expertenwissen und jede Wortmeldung wird gehört. Voraussetzung sind allein Neugier, Aufgeschlossenheit für andere Positionen und Argumente sowie Freude am gemeinsamen Diskurs.
Alle Interessierten erhalten vor jedem monatlich stattfindenden Treffen per Mail eine Information zum Thema sowie eine Grundlage für die Diskussion. Das kann ein Zeitungsartikel, Buchausschnitt, Essay o.ä. sein. Hieran anknüpfend wird zu Beginn jeweils kurz in das Thema eingeführt und dann rasch die Gesprächsrunde eröffnet. So bleibt möglichst viel Zeit für einen breiten Austausch. "Grundsätzlich debattieren wir über Themen, die Sie einbringen."
Namibia Forum Kleinmachnow - Einführung in zivilgesellschaftliche Projekte
Nach dem Start der "Kleinmachnower Namibia Trilogie" im Herbst 2022 und seitdem über 25 Veranstaltungen erhielt das "Namibia Forum Kleinmachnow" im Juni 2025 den "Rita-Süßmuth-Preis für internationale Projekte" des Deutschen Volkshochschulverbandes und des Auswärtigen Amtes.
Auch 2026 setzt das "Namibia Forum Kleinmachnow" seinen partizipativen Ansatz fort und lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, in einem gemeinsamen Prozess interessante Themen zu entwickeln und dazu öffentliche Veranstaltungen zu konzipieren und durchzuführen.
An vier Abenden zwischen September und Dezember 2026 führt diese Veranstaltung in die partizipative Konzeption, Umsetzung, Durchführung und Vermittlung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten für Partnerschaften zwischen Kleinmachnow und Keetmanshoop / Namibia ein. Prinzipien des Projektmanagement und der Öffentlichkeitsarbeit werden hier ebenso vermittelt wie Grundlagen des bürgerschaftlichen Engagements und der Strategie-Entwicklung im Themenfeld kommunale Partnerschaften. Eine relativ regelmäßige Teilnahme und Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement ist notwendig.
Schwerpunktthema des Herbstsemesters wird sein, direkte Kontakte zu zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Kommune Keetmanshoop aufzubauen und dafür digitale Medien wie Videokonferenzen zu nutzen.
Runder Tisch politische Fragen: Nahost und Iran - Wie weiter?
Der Konflikt mit dem Iran ist nach wie vor ungelöst. Die Region bräuchte nach dem Krieg eine belastbare Verhandlungslösung. Wie sind die Aussichten dafür? Wie kann die Nuklearfrage gelöst werden? Wie sieht die künftige Regierung aus? Was liegt im deutschen Interesse?
"Runder Tisch politische Fragen" ist ein neues Format der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow, das politisch Interessierte an den runden Tisch und ins Gespräch miteinander bringt. Im Zentrum stehen aktuelle Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch aber auch grundlegende Fragen zu europäischen und internationalen Organisationen und der multilateralen Zusammenarbeit. Der Kleinmachnower Politikwissenschaftler, Autor und frühere Referatsleiter Rüstungskontrolle / OSZE im Bundesministerium der Verteidigung Dr. Ernst-Christoph Meier gibt zu Beginn jeder Veranstaltung einen thematischen Impulsvortrag und lädt dann zu einem moderierten Gespräch und respektvoll geführter, gerne auch kontroverser Debatte ein. Klärung von Grundbegriffen sind genauso Bestandteile der Abende wie Erfahrungsberichte langjähriger beruflicher Praxis.
Historischer Wasserspaziergang am Teltowkanal
Exkursion im Rahmen der Reihe "WasserPaten"
Der Wasserspaziergang startet an der Schleuse und führt in die Entstehung und Geschichte des Teltowkanal, seiner Brücken und der Machnower Schleuse zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Geplant als Abwasserkanal wurde er zu einer wichtigen Schiffahrtsverbindung zwischen Spree und Havel und auch Teil der innerdeutschen Grenze.
Nach der Wiedervereinigung hatte das "Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17" das Ziel, den Teltowkanal und die Schleuse zu vergrößern und so für Großmotorgüterschiffe bis zu 2000 Tonnen und Schubverbände mit 3500 Tonnen befahrbar zu machen. Umweltverbände liefen seit Ende der 1990er-Jahre jedoch Sturm gegen diese Pläne wegen der geplanten, massiven Eingriffe in die Uferlandschaften. Die Zivilgesellschaft hatte Erfolg - 2010 legte die Bundesregierung ihre Ausbaupläne zu den Akten.
Durch den Spaziergang entlang des Kanals führt der Kleinmachnower Biologe, Ökologe und historisch Interessierte Dr. Axel Mueller, der sich in Kleinmachnow seit vielen Jahrzehnten auskennt und für den Naturschutz in der Region Teltow - Kleinmachnow - Stahnsdorf stark macht. Sicher wird neben historischen Wasserthemen auch hier und da die eine Frage zu Geologie, Flora und Fauna beantwortet werden können.
Der thematische Spaziergang ist entgeltfrei, wir benötigen Ihre Anmeldung, um die Kursgruppe planen zu können.
In Kooperation mit Landschaftspflegeverein Buschgraben-Bäketal e.V. soll diese Veranstaltung auch der Weiterbildung von Ehrenamtlichen dienen.
Workshop: Bau einer Benjes-Hecke
Im Workshop werden wir lernen, worauf es beim Bau einer Benjeshecke ankommt. Wir werden die Hintergründe und Zielsetzung erläutern und die positiven Auswirkungen auf unser Ökosystem erklären. Außerdem beschäftigen wir uns damit, welche Tiere dort nisten.
Wir errichten die tragende und standsichere Konstruktion gemeinsam und befüllen diese mit dem geeigneten Schnittgut. Der Ort wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kleinmachnow, Abteilung Gemeindegrün und in Einklang mit den Ergebnissen des Bannwald-Projekts der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung ausgesucht.
Im Nachgang werden Sie dies gleich bei sich im Garten umsetzen können und vielleicht auch wollen.
Da mit scharfem Gerät (Astschere, Säge) umgegangen wird, richtet sich der Workshop vorrangig an Erwachsene sowie Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche.
Eine Pause von 15 Minuten ist eingerechnet.
In Kooperation mit: Blühteam Stahnsdorf und Gemeinde Kleinmachnow, Abteilung Gemeindegrün
Wasserzukunft: Stimmen aus Berlin und Brandenburg
Eine Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin
Ihr Beitrag zählt: Gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin sammeln wir unterschiedliche Stimmen zum Wasserwandel und tauschen uns aus mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung.
Wasser ist in Brandenburg und Berlin ein zentrales Zukunftsthema: Eine wachsende Bevölkerung führt zu einem steigenden Trink- und Abwasseraufkommen. Zugleich stellen die Klimakrise und der Ausstieg aus der Kohleförderung die Wasserversorgung vor große Herausforderungen.
Politische Vorhaben, wie die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes oder die gemeinsame Wasserstrategie Hauptstadtregion 2050 der Länder Berlin und Brandenburg, reagieren auf diese Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass dies nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin und Brandenburg geschehen kann.
<b> Ablauf der Veranstaltung: </b>
An drei aufeinander aufbauenden Abenden diskutieren wir zentrale Fragen der Wasserzukunft in Brandenburg und Berlin. Sie können Ihre eigenen Wahrnehmungen aktiv in politische Prozesse einbringen.
<b> 30.09.2026: Herausforderungen im Fokus (in der kvhs Kleinmachnow)</b>
Wie verändert sich die Wassersituation in Berlin und Brandenburg durch Klimawandel, Kohleausstieg und Bevölkerungswachstum? Wir informieren zu Grundlagen und der Notwendigkeit politischen Handelns.
<b> 7.10.2026: Ihre Perspektive ist gefragt (in der kvhs Kleinmachnow) </b>
Was bewegt Sie beim Thema Wasser? Wo sind Sie in Ihrem Alltag von Veränderungen betroffen? Was kann man tun?
Wir laden Sie ein, Fotos oder Videos von Dingen, Orten oder Ereignissen, an denen Sie den Wasserwandel in Brandenburg bemerken, zu machen und diese zu einer digitalen Sammlung am Museum für Naturkunde Berlin beizutragen. Die Sammlung zeigt und vernetzt unterschiedliche Meinungen, Interessen und Konflikte in Berlin und Brandenburg zum regionalen Wasserwandel.
Im Workshop tauschen wir uns anhand der Sammlungsbeiträge, die Sie vorab auf www.naturderdinge.de hochladen, dazu aus, wie Sie die Veränderung der Wassersituation erleben.
<b> 04.11.2026: Diskussion mit Entscheidungsträger*innen (in der kvhs Werder)</b>
Am dritten Termin diskutieren wir gemeinsam die gesammelten Ergebnisse und Perspektiven mit Personen aus Forschung, Politik und Verwaltung für eine gerechte Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg.
Runder Tisch politische Fragen: Die NATO in der neuen Weltunordnung
Die NATO ist nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wieder stärker in den Fokus gerückt. Wie stellt sie sich auf die neue Bedrohungslage und die Politik der Trump-Regierung ein? Was ist ihre Rolle in der neuen "Weltunordnung" und was bedeutet dies für die Bundeswehr?
"Runder Tisch politische Fragen" ist ein neues Format der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow, das politisch Interessierte an den runden Tisch und ins Gespräch miteinander bringt. Im Zentrum stehen aktuelle Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch aber auch grundlegende Fragen zu europäischen und internationalen Organisationen und der multilateralen Zusammenarbeit. Der Kleinmachnower Politikwissenschaftler, Autor und frühere Referatsleiter Rüstungskontrolle / OSZE im Bundesministerium der Verteidigung Dr. Ernst-Christoph Meier gibt zu Beginn jeder Veranstaltung einen thematischen Impulsvortrag und lädt dann zu einem moderierten Gespräch und respektvoll geführter, gerne auch kontroverser Debatte ein. Klärung von Grundbegriffen sind genauso Bestandteile der Abende wie Erfahrungsberichte langjähriger beruflicher Praxis.
Philosophie am Samstag - Politisch-Philosophische Gespräche: Jean-Paul Sartre
Sartre - Verantwortung für die Gesellschaft
Jean-Paul Sartre gehört zu den bekanntesten Philosophen der Neuzeit und ist bekannt für sein politisches und gesellschaftliches Engagement. Den zweiten Weltkrieg durchlebte er sowohl als Soldat als auch im französischen Widerstand gegen den Faschismus. In seiner Philosophie des Existenzialismus schlagen sich die existenziellen Fragen des Einzelnen nieder, wenn er z.B. vor der Frage steht, das Vaterland als Soldat gegen den Feind zu verteidigen oder zu Hause die alte, kranke Mutter zu pflegen.
Ausgehend von den Grundzügen der Philosophie Sartres erörtern wir die gesellschaftliche Verantwortung jedes Einzelnen. Ganz aktuell stellt sich auch bei uns für Jugendliche und für die Gesellschaft die Frage der Wehrpflicht. Wir werden gemeinsam diskutieren, was wir in Bezug auf diese existenzielle Frage von Sartre lernen können.
Workshop: Bau einer Benjes-Hecke. Obstbaumwiese Buschwiesen
In den Teltower Buschwiesen
Im Workshop werden wir lernen, worauf es beim Bau einer Benjeshecke ankommt. Wir werden die Hintergründe und Zielsetzung erläutern und die positiven Auswirkungen auf unser Ökosystem erklären. Außerdem beschäftigen wir uns damit, welche Tiere dort nisten.
Wir errichten die tragende und standsichere Konstruktion gemeinsam und befüllen diese mit dem geeigneten Schnittgut. Im Nachgang werden Sie dies gleich bei sich im Garten umsetzen können und vielleicht auch wollen.
Da mit scharfem Gerät (Astschere, Säge) umgegangen wird, richtet sich der Workshop vorrangig an Erwachsene sowie Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche.
Eine Pause von 15 Minuten ist eingerechnet.
In Kooperation mit: Blühteam Stahnsdorf und Stadt Teltow, Agenda 2030
Exkursion: Naturschutzzentrum Ökowerk - ein Wasserwerk erzählt Geschichte
Die Exkursion startet vor dem Bahnhof Grunewald und führt auf dem Weg zum historischen Wasserwerk / Ökowerk vorbei an historisch bedeutenden Orten im Südwesten Berlins, die wir als aufmerksame Spaziergänger thematisch aufgreifen (auch wenn sie nicht vordergründig etwas mit dem Thema Wasser zu tun haben): Nach einem Überblick zur Entstehung der Villenkolonie Grunewald geht es vorbei am Mahnmal "Gleis 17", welches an die Deportation jüdischer Menschen in die Vernichtungslager erinnert. An der überregional bedeutenden Bezirksgärtnerei vorbei, führt der Spaziergang hin zu einer Kleingartenkolonie mitten im Wald, die auf die schwierige Nachkriegssituation zurückgeht. Vorbei am Teufelsberg geht es weiter zu einem Naturschutzgebiet, welches sich aus einer ehem. Kiesgrube entwickelt hat, bevor der Weg abschließend ins Naturschutzzentrum Ökowerk führt.
Dieses ist im über 150 Jahre alten Industrie-Denkmal untergebracht: Das Gebäudeensemble ist das älteste als Gesamtanlage erhaltene Wasserwerk von Berlin, das bis 1969 in Betrieb war. Seit 1985 dient es der Umweltbildung und ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um die historische Entwicklung des Themas "Wasser für die Stadt" zu verstehen. Bei einer Führung erhalten Sie spannende Informationen zur Geschichte der Wasserversorgung im Berliner Südwesten im frühen 20. Jahrhundert. Unter dem Motto "Von Eiszeit zu Eiszeit" erlangen Sie nicht nur Wissen über die Förderung eiszeitlichen Grundwassers vor 100 Jahren, sondern erhalten auch Einblicke in technisch ambitionierte Planungen des Ökowerkes für eine Eisspeicherheizung in einem der ehemaligen Reinwasserspeicher. Teil der Führung ist außerdem die KI - Installation "Was flüstert das Moor" von Studierenden aus Babelsberg.
Da Grundwasser keine Grenzen kennt, finden sich sicher viele Anknüpfungspunkte, um über die Verbindung von Wasserthemen heute in der Metropolregion Berlin-Brandenburg in Austausch zu kommen.
Die Exkursion ist Teil der Reihe "WasserPaten"
Führung durch die Ausstellung "Achtung Eule! - Ein Zeichen für den Naturschutz"
Die Ko-Kuratorin und Ethnologin Jeanette Toussaint führt durch die Sonderausstellung im Naturkundemuseum Potsdam:
Vor 75 Jahren entwwarfen Erna und Kurt Kretschmann mit Gleichgesinnten ein Symbol, das heute alle kennen: eine schwarze Eule auf gelbem Grund. Zum 75. Jubiläum der Naturschutzeule, die auch bundesweit als Zeichen für den Naturschutz genutzt wird, erinnert die Ausstellung an die beiden Pioniere des DDR-Naturschutzes und
Die Führung durch die Ausstellung thematisiert Stationen des Lebens des Ehepaares, die Entwicklung des Eulen-Bildes und die Art & Weise, wie die beiden ideenreich undr generationsübergreifend ihr Wissen weitergaben. In der Ausstellung sind Fotos, Originalschilder aus verschiedenen Jahrzehnten, Radio- und Filmbeiträge sowie Dokumente zu sehen, die auch Einblicke in den Alltag des DDR-Naturschutzes geben.
Im Anschluss an die Führung gibt es die Möglichkeit für Austausch und Gespräch, auch mit Bezug auf heutige Herausforderungen im Bereich Natur- und Artenschutz und Klimapolitik.
Philosophischer Redekreis - Erzählcafé: Moralische Zwickmühlen in Alltag, Politik und Gesellschaft
Moralische Zwickmühlen - Den Buckelwal Timmy in Ruhe sterben lassen oder alles versuchen, ihn zu retten?
Diese Frage bewegte im April diesen Jahres die Öffentlichkeit. Es ist nur ein Beispiel für zahlreiche verzwickte Fragen des menschlichen Handelns im Alltag, in der Politik und der Gesellschaft.
Politisch und gesellschaftlich beschäftigt uns gerade die Frage der Pflicht zum Wehrdienst. Der Mensch ist dazu verdammt, sich zu entscheiden, so oder so zu handeln.
Was ist richtig, was ist falsch? Die Antworten sind nicht leicht zu finden und oftmals nicht eindeutig. An Beispielen aus dem Alltag erörtern wir verschiedene Optionen und ihre ethischen Begründungen.
Gemeinsam versuchen wir dann Antworten zu finden.
Die Themen richten sich nach den Interessen und Wünschen der Teilnehmenden.
Philosophieren im Sinne des Erzählcafés ist das gemeinsame Nachdenken über ein Thema, das Hinterfragen von Gegebenem und ggf. von Vorurteilen und die Suche nach individuellen und allgemeinen Antworten. Denn Philosophieren heißt letztendlich nichts anderes, als sich selbst Klarheit zu verschaffen.
Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen, oder hören Sie uns einfach nur zu. Sie werden staunen, dass Vieles im Leben einmalig ist - aber dennoch seit eh und je immer wiederkehrt.
Namibia Forum Kleinmachnow: Namibia - das Land meiner Familie. Und die Menschen, die dort ermordet wurden.
Bildvortrag & Gespräch
Jahrelang kannte die Journalistin Luise Land die Farmen ihrer Familie in Namibia nur durch idyllische Safari-Fotos. Dann begann sie vor Ort, die schmerzhafte Wahrheit zu recherchieren: Mehr als hundert Jahre nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft gehört fast die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche in Namibia noch immer weißen, deutschstämmigen Farmern.
Für ihre Reportage in DIE ZEIT reiste Luise Land nach Namibia und ging den Fragen nach, wie ihre Familie zu ihrem Land kam und wovon sie über Generationen profitiert hat.
Luise Land ist freie Journalistin und Reporterin. Aufgewachsen in Hamburg, studierte sie Nachhaltigkeitswissenschaften und besuchte die Reportageschule. Heute schreibt sie Reportagen und recherchiert zu gesellschaftlichen Missständen von Greenwashing über Gewalt gegen Frauen bis hin zum Kolonialismus, für DIE ZEIT, die SZ, die taz und den Spiegel.
Runder Tisch politische Fragen: USA - aktuelle Entwicklungen hinterfragen und verstehen
"Runder Tisch politische Fragen" ist ein neues Format der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow, das politisch Interessierte an den runden Tisch und ins Gespräch miteinander bringt. Neben Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik mit Dr. Ernst-Christoph Meier (24.03./21.04./09.06.) gibt es nun mit der Politikwissenschaftlerin und Amerikanistin Daniela Seydak auch eine Spezialistin für USA spezifische Themen und transatlantische Fragestellungen als Gastgeberin für zwei Abende im Frühjahrssemester.
Der erste Termin am 10. März gibt Interessierten die Möglichkeit, gemeinsam aktuelle Fragen zu erörtern, um dabei Themenschwerpunkte zu finden, die in der Folgeveranstaltung am 5. Mai vertieft werden können.
Die Gastgeberin lädt nach einer kurzen historischen Einordnung der aktuellen Ereignisse zu einem moderierten Gespräch und respektvoll geführter, gerne auch kontroverser Debatte ein.
Klärung von politischen Grundlagen und historischen Zusammenhängen rund um aktuelle Themen und Fragen sind genauso Bestandteile der Abende wie Erfahrungsberichte aus langjähriger beruflicher Praxis. Daniela Seydak hat mehrere Jahre in verschiedenen Teilen der USA gelebt, studiert und gearbeitet und war anschließend fast zwanzig Jahre als Referentin Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit für die US-Botschaft in Berlin tätig.
Am runden Tisch im 2. Stock am Weinberg 18 finden maximal 10 Teilnehmende Platz.
Das politische Wirken des Philosophen Jürgen Habermas
Inwiefern gefährden neue Medien, also die so genannten Social-media-Plattformen, die Demokratie?
In diesem Jahr starb Jürgen Habermas, einer der bekanntesten deutschen Philosophen unserer Zeit. Sein Leben und Wirken zeigt, dass Philosophen durchaus nicht im Elfenbeinturm sitzen, sondern sich in die politisch-gesellschaftliche Debatte einmischen. Bis zuletzt hat er die aktuellen politischen Themen philosophisch analysiert und kommentiert. Wir befassen uns mit seiner Theorie des herrschaftsfreien Dialogs (Diskursethik), seinen Vorstellungen von der Struktur wahrhafter Demokratie und erörtern dann kritisch seine Bedenken hinsichtlich der neuen Medien.