Politik - Zeitgeschehen - Geschichte
Kurse (15)
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Namibia Forum Kleinmachnow - Einführung in zivilgesellschaftliche Projekte
Nach dem Start der "Kleinmachnower Namibia Trilogie" im Herbst 2022 und seitdem über 20 Veranstaltungen erhielt das "Namibia Forum Kleinmachnow" im Juni 2025 den "Rita-Süßmuth-Preis für internationale Projekte" des Deutschen Volkshochschulverbandes und des Auswärtigen Amtes.
Auch 2026 setzt das "Namibia Forum Kleinmachnow" seinen partizipativen Ansatz fort und lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, in einem gemeinsamen Prozess interessante Themen zu entwickeln und dazu öffentliche Veranstaltungen zu konzipieren und durchzuführen.
An sieben Abenden zwischen Januar und Juli 2026 führt diese Veranstaltung in die partizipative Konzeption, Umsetzung, Durchführung und Vermittlung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten für Partnerschaften zwischen Kleinmachnow und Keetmanshoop / Namibia ein. Prinzipien des Projektmanagement und der Öffentlichkeitsarbeit werden hier ebenso vermittelt wie Grundlagen des bürgerschaftlichen Engagements und der Strategie-Entwicklung im Themenfeld kommunale Partnerschaften. Eine relativ regelmäßige Teilnahme und Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement ist notwendig.
Wir wollen reden! Gesellschaftspolitischer Gesprächskreis in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow
In Kooperation mit der Regionalgruppe Brandenburg von Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und Neue Kammerspiele Kleinmachnow.
Die Welt scheint zunehmend aus den Fugen zu geraten: Pandemie, Klimawandel, Fluchtbewegungen, Krieg in Europa und Nahost, Inflation, geopolitische Spannungen usw. Alles in dichter Folge oder sich überlappend und mit überkommenen Denkmustern und Gewissheiten kaum mehr in den Griff zu bekommen. Stattdessen vielerorten wachsende Verunsicherung, Überforderungsempfinden, Populismus, Fake-News-Gläubigkeit, Social-Media-Erregung und Identitätskämpfe. Die liberalen Demokratien westlicher Prägung sind unter Druck. Teile der Bevölkerung wenden sich von ihr ab, sinn- und ordnungsstiftende Institutionen erodieren. Wie ist es dazu gekommen? Welche Ansatzpunkte und Möglichkeiten gibt es, um Demokratie und offene Gesellschaft wieder zu stärken? Wer sind die relevante Akteure? Was ist 'gute' Politik? Und wie ordnen wir uns selbst, als denkende (und vielleicht auch praktisch engagierte) Individuen, in all das ein?
Fragen über Fragen, denen es sich zu nähern lohnt und denen wir uns in dieser Gesprächsreihe widmen wollen. Teilnehmen erfordert kein Expertenwissen und jede Wortmeldung wird gehört. Voraussetzung sind allein Neugier, Aufgeschlossenheit für andere Positionen und Argumente sowie Freude am gemeinsamen Diskurs.
Alle Interessierten erhalten vor jedem monatlich stattfindenden Treffen per Mail eine Information zum Thema sowie eine Grundlage für die Diskussion. Das kann ein Zeitungsartikel, Buchausschnitt, Essay o.ä. sein. Hieran anknüpfend wird zu Beginn jeweils kurz in das Thema eingeführt und dann rasch die Gesprächsrunde eröffnet. So bleibt möglichst viel Zeit für einen breiten Austausch. "Grundsätzlich debattieren wir über Themen, die Sie einbringen."
Der Philosophie-Tisch: humoristische Alltagsbegleitung und Selbsterkenntnis I Einführung
Im Nachdenken über das Leben ist jeder Mensch Philosoph*in. "Der Philosophie-Tisch" lädt ein zu 90 Minuten entspanntem Nachdenken und anregenden Gesprächen über das Allgemeine und Besondere im Leben.
Ohne philosophische Vorbildung stellen wir uns der Frage, welche philosophischen Sätze uns heute als Lebenshilfe taugen oder als Aufklärung über die Verhältnisse, in denen wir leben. Vielleicht auch als humoristische Alltagsbegleitung? Wo wartet überraschende Selbsterkenntnis?
Dabei fangen wir nicht bei den Standartwerken an, sondern im gelebten Leben: Welche "Wörter des täglichen Bedarfs" finden sich auch in philosophischen Lexika? Zum Beispiel: Sinn, Würde, Identität, Wahrheit, Liebe, Macht, Mensch, Normalität, Hybris, Tod, Schönheit, Freiheit, Fortschritt, Entwicklung... Und wie verändern sich diese philosophischen Grundbegriffe in unserem alltäglichen Gebrauch?
Dürre & Daten I Wie feucht ist unser Boden wirklich?
Der Fläming gehört zu den trockensten Regionen Deutschlands. Das merken viele inzwischen auch im eigenen Garten oder auf dem Acker. Aber wie viel Wasser steckt eigentlich noch im Boden? Und was können wir tun, damit Pflanzen besser versorgt sind trotz Trockenheit?
In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Sache auf den Grund. Mit digitalen Bodenfeuchtesensoren messen wir, was unter der Oberfläche passiert - direkt bei dir zu Hause, im Garten, im Wald oder auf dem Feld. So erforschen wir das sogenannte "grüne Wasser" - also das, was den Pflanzen wirklich zur Verfügung steht. In fünf Kurseinheiten lernen wir Schritt für Schritt, wie man Umweltsensoren baut und nutzt. Wir installieren die Sensoren gemeinsam und du darfst deine Messstation danach behalten (als kostenlose Dauerleihgabe). So können die Daten langfristig weiter genutzt werden.
Zusammen mit anderen Teilnehmenden aus der Region werten wir die Messergebnisse aus. Wir überlegen, wie wir Wasser besser im Boden halten, Verdunstung verringern und unsere Landschaft fit für die Zukunft machen können - für einen grüneren Fläming.
Mach mit - für dich, deinen Boden und deine Pflanzen!
Termin 1 Auftaktveranstaltung Thema Boden in Arensnest
Termin 2 Sensor Werkstatt
Termin 3 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 4 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 5 Datenauswertung und Austausch
Werde Teil unseres lokalen Wasser-Netzwerkes im Fläming.
In Kooperation mit der Mitmach-Werkstatt, der Zukunftsschusterei (ein Smart-City Modelprojekt) und der Wassermeisterei.
Philosophischer Redekreis - Erzählcafé
Philosophische Gedankenexperimente - Was wäre, wenn wir unsterblich wären?
Oder: Was wäre, wenn mir im Rahmen einer Organtransplantation das Gehirn einer anderen Person eingepflanzt werden würde?
Diese oder andere Überlegungen stellen wir in den Mittelpunkt unseres Gesprächs.
Gemeinsam versuchen wir dann Antworten zu finden. Die Themen richten sich nach den Interessen und Wünschen der Teilnehmenden.
Philosophieren im Sinne des Erzählcafés ist das gemeinsame Nachdenken über ein Thema, das Hinterfragen von Gegebenem und ggf. von Vorurteilen und die Suche nach individuellen und allgemeinen Antworten. Denn Philosophieren heißt letztendlich nichts anderes, als sich selbst Klarheit zu verschaffen.
Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen, oder hören Sie uns einfach nur zu. Sie werden staunen, dass Vieles im Leben einmalig ist - aber dennoch seit eh und je immer wiederkehrt.
"World Earth Day" für die ganze Familie - Fünf Filme und Gespräche im Rahmen der 21. Ökofilmtour
Von März bis April 2026 zeigen verschiedene Kleinmachnower Partner aktuelle Filme der 21. Ökofilmtour und diskutieren mit Fachleuten über aktuelle, politische Themen rund um Nachhaltigkeit.
Zum Abschluss am "World Earth Day" (22.4.) präsentieren die Neuen Kammerspiele Kleinmachnow fünf Filme mit Gesprächen - von 16 bis 22 Uhr und für die ganze Familie:
16 Uhr, Kleiner Saal
Elise mag Spinnen (Kurzfilm, 2024, 6 min., Regie Cordula Garrido)
Mia läuft im Watt (Kurzfilm, 2023, 6 min., Regie Wibke Schneider)
Wer schnuckelt in der Heide (Kurzfilm, 2024, 25 min., Regie Gerrit Mannes)
Publikumsgespräch mit Dr. Dieter Felgentreu (Biologe, Spinnen-Experte, Julius-Kühn-Institut) und NN
18 Uhr, Großer Saal
Jane (Dokumentarfilm über Jane Goodall, 2018, 90 min., Regie: Brett Morgen)
Publikumsgespräch N.N.
20 Uhr, Kleiner Saal
Risiko Extremwetter - Gewitter, Hagel und Starkregen (Dokumentarfilm, 2024, 52 min., Regie Torsten Mehltretter)
Publikumsgespräch mit Prof. Dr. Sabine Attinger (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig / Universität Potsdam Lehrstuhl Mathematische Hydrologie)
Moderiert von Cornelia Behm (AG Umwelt, Ev. Auferstehungsgemeinde Kleinmachnow) und Anja Schmalfuß (Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark)
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Kirchgemeinde Kleinmachnow, dem Augustinum Kleinmachnow, der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark und den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow.
Runder Tisch politische Fragen: USA I aktuelle Entwicklungen hinterfragen und verstehen
"Runder Tisch politische Fragen" ist ein neues Format der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow, das politisch Interessierte an den runden Tisch und ins Gespräch miteinander bringt. Neben Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik mit Dr. Ernst-Christoph Meier (21.04./09.06.) gibt es nun mit der Politikwissenschaftlerin und Amerikanistin Daniela Seydak auch eine Spezialistin für USA-spezifische Themen und transatlantische Fragestellungen als Gastgeberin im Frühjahrssemester.
Die Gastgeberin lädt nach einer kurzen historischen Einordnung der aktuellen Ereignisse zu einem moderierten Gespräch und respektvoll geführter, gerne auch kontroverser Debatte ein. Der Abend gibt Interessierten die Möglichkeit, gemeinsam aktuelle Fragen zu erörtern, analysieren und einzuordnen. Es werden auch Themen wie die Rolle der Zivilgesellschaft oder die Bedeutung von Finanzen im Wahlsystem aufgegriffen, die aus dem ersten Runden Tisch im März vertieft werden.
Klärung von politischen Grundlagen und historischen Zusammenhängen rund um aktuelle Themen und Fragen sind genauso Bestandteile der Abende wie Erfahrungsberichte aus langjähriger beruflicher Praxis. Daniela Seydak hat mehrere Jahre in verschiedenen Teilen der USA gelebt, studiert und gearbeitet und war anschließend fast zwanzig Jahre als Referentin Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit für die US-Botschaft in Berlin tätig.
Am runden Tisch im 2. Stock am Weinberg 18 finden maximal 8 Teilnehmende Platz.
Namibia Forum Kleinmachnow: Lesung & Gespräch - "Ein Karat zu Zwanzig Mark"
mit Delia Magg-Thesenvitz
Das "Namibia Forum Kleinmachnow" lädt als Kooperation der Partnerschaftsinitiative Kleinmachnow-Keetmanshoop und der Kreisvolkshochschule PM zu einer Lesung eines aktuellen Buches in den Bürgersaal des Rathauses ein:
"Ein Karat zu Zwanzig Mark - Wahre Geschichten aus der Zeit des Diamantenrauschs in Deutsch-Südwestafrika 1908-1914" ist ein Zeitzeugenbericht von Max Ewald Baericke. Er beschrieb, in der deutschen Kolonie mitten in der Namib-Wüste bei Lüderitz Glückspilze und Pechvögel, Schatzsucher und Abenteurer, Spekulanten und Schmuggler dem Diamantenfieber verfielen. Sein Buch "Lüderitzbucht 1908-1914. Historische Erinnerungen eines Diamantensuchers" war lange Zeit vergriffen und wurde 2024 von Delia Magg-Thesenvitz im Nelao Verlag neu herausgegeben und in historischen Kontext gestellt.
Die Herausgeberin und Verlegerin liest an diesem Abend in Kleinmachnow aus dem Buch, berichtet über Ihre Recherchen und tritt in Austausch mit dem Publikum. In Planung ist außerdem ein weiterer Gast mit Wissen zum aktuellen Entwicklungen rund um Diamanten in Namibia - weitere Infos folgen.
Was ist eigentlich eine offene Gesellschaft?
Oft hörte man Politiker die so genannte "offene" Gesellschaft preisen, die es zu verteidigen gelte. Heute wird sie zunehmend in Frage gestellt. Aber was ist damit eigentlich gemeint?
Wodurch wird unsere Gesellschaft zu einer offenen und was wäre ihr Gegenteil? Welche Anforderungen stellt diese Art von Gesellschaft an den Einzelnen? Wird sie den Bedürfnissen der Menschen gerecht oder dient sie doch eher wirtschaftlichen Interessen?
Im Kurs wird der philosophische Hintergrund des Begriffs der „offenen Gesellschaft“ gemäß der Thesen Karl Poppers dargestellt. Die Charakteristika einer offenen im Gegensatz zu einer geschlossenen Gesellschaft werden gemeinsam erarbeitet und erörtert. Diese werden im Zusammenhang verschiedener menschlicher Bedürfnisse, z.B. nach Geborgenheit, Sicherheit, aber auch nach Freiheit und Kreativität, diskutiert. Schließlich werden die Konsequenzen des Lebens in einer offenen Gesellschaft erörtert und die Frage diskutiert, ob ein Zurück zu einer stärker geschlossenen Lebensform überhaupt möglich ist.
Der Philosophie-Tisch im Sommer: Macht, Würde, Fortschritt, Freiheit
Die vier Veranstaltungen konzentrieren sich auf je einen der philosophischen Begriffe Macht, Würde, Fortschritt, Freiheit. Am Anfang stehen Wortsammlungen, die uns den aktuellen Assoziationsraum der Begriffe bewusst machen. Dann kommentieren und diskutieren wir je einen philosophischen Satz zum Thema. In der Diskussion geht es auch um die politische Dimension der Begriffe, speziell um ihre unterschiedliche Deutung in den historischen Zusammenhängen Ost- und Westdeutschlands.
Macht: Hatten Sie schon einmal Macht über Menschen? Wie hat es sich angefühlt? Wie haben Sie sich dadurch verändert? Weshalb weckt das Wort vor allem negative Assoziationen?
Fortschritt: Was empfinden Sie als progressiv, was als regressiv oder dekadent? Sind Sie fortschritts-gläubig? Was hat sich verbraucht, wenn eine Kultur ihre Anziehungskraft verliert?
Freiheit: Haben Sie sich schon einmal weniger Freiheit gewünscht? Wieviel Freiheit ist wem zumutbar? Kann ich im Gefängnis ebenso frei sein wie außerhalb?
Würde: Hat man von Geburt an eine Würde oder muss man sich die erst erwerben? Haben Sie schon einmal einen Menschen entwürdigt? Sich selbst entwürdigt gefühlt? Ist Würdeverlust irreversibel?
Widersprechen für Demokratie - ein Kommunikationstraining
Ein Kommunikationstraining zum Umgang mit Diskriminierung und Abwertung im Alltag
"Typisch die!"; "Die sind doch alle...!"; "Nichts darf man mehr sagen!"
Ausgrenzende und abwertende Einstellungen und Äußerungen begegnen uns in beruflichen wie in privaten Situationen. Sie machen meistens erst einmal sprachlos. Gerade aktuell stellen uns die gesellschaftlichen Gräben vor kommunikative Herausforderungen. Oft fehlen Fähigkeiten, um reagieren zu können und in den Dialog zu treten.
Der Workshop möchte Raum geben, um Erfahrungen mit diskriminierenden Äußerungen auszutauschen und geeignete Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Es werden Kommunikationsstrategien aufgezeigt, bei denen es darum geht, den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen, Grenzen zu begründen, Wertekonflikte aufzuzeigen, mit dem Gegenüber ins Gespräch zu kommen und Betroffene zu stärken.
Folgende Inhalte stehen im Vordergrund:
- Sensibilisierung für Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung
- Reflexion der eigenen Haltung
- Bearbeitung von Praxisbeispielen aus dem eigenen Alltag
- Kennenlernen und Erproben kommunikativer Handlungsmöglichkeiten
Der Workshop wird durchgeführt in Kooperation mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
Die Teilnahme ist kostenfrei und erfordert eine vorherige Anmeldung. Maximal stehen 15 Plätze zur Verfügung.
Abendspaziergang auf dem Südwestkirchhof: Berlin oder Brandenburg!? - Ein ungewöhnlicher Friedhof zwischen Ost und West
Der Südwestkirchhof Stahnsdorf entstand 1909 als Großfriedhof weit außerhalb des damaligen Berliner Stadtgebiets, geplant vom Berliner Stadtsynodalverband als Entlastungsfriedhof für die südwestlichen evangelischen Kirchengemeinden. Vier Jahre später wurde er, ebenfalls initiiert von der evangelischen Kirche, durch die "Friedhofsbahn" an die Hauptstadt angebunden und zum Ziel vieler Berliner für einen Besuch im brandenburgischen Umland. Der Mauerbau 1961 kappte zwar diese Verbindung, der Friedhof blieb aber bestehen und wurde weiterhin, wenn auch mühseliger, von West-Berlinern besucht. Nach der Wende normalisierte sich vieles, die Friedhofsbahn aber wurde nicht reaktiviert. Viele Spuren dieser bewegten Zeiten lassen sich heute noch auf dem Südwestkirchhof finden - begleiten Sie uns auf eine spannende Abendrunde!
"Abendspaziergänge auf dem Südwestkirchhof" ist eine Reihe der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kooperation mit Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V.
weitere Termine: 17.6 und 01.07.26
Exkursion:Parlament und Regierung in Berlin - Mit Besuch des Deutschen Bundestages
Was passiert in den Bundesministerien, was macht eigentlich das Bundeskanzleramt? Wo befindet sich das sog. „Kleine Regierungsviertel“? Und was macht ein Bundestagsabgeordneter, wenn er nicht im Plenum ist und wie arbeitet der Deutsche Bundestag? Oft werden diese Fragen gestellt. Und die meisten wissen sowieso besser, wie Politik gemacht wird oder gemacht werden sollte. Die Führung zu verschiedenen Institutionen vermittelt zahlreiche Fakten und Hintergründe und macht manches im Politikgeschehen verständlicher.
Für den Besuch im Deutschen Bundestag sind bei der Anmeldung folgende Informationen notwendig: Name, Vorname und Geburtsdatum, Geburtsort.
Runder Tisch politische Fragen: Der Iran - wie weiter?
Das iranische Regime, die nukleare Infrastruktur und seine militärischen Fähigkeiten wurden durch die Angriffe Israels und der USA schwer getroffen. Was bedeutet dies für die Zukunft des iranischen Regimes und was bedeutet der Konflikt für die Stabilität der Region. Was liegt im deutschen und europäischen Interesse?
Nach einem ersten Gespräch im März 2026 widmet sich dieser Abend der weiteren Diskussion und bezieht neue Entwicklungen des Krieges ein. Neue Teilnehmende sind willkommen.
"Runder Tisch politische Fragen" ist ein neues Format der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow, das politisch Interessierte an den runden Tisch und ins Gespräch miteinander bringt. Im Zentrum stehen aktuelle Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch aber auch grundlegende Fragen zu europäischen und internationalen Organisationen und der multilateralen Zusammenarbeit. Der Kleinmachnower Politikwissenschaftler, Autor und frühere Referatsleiter Rüstungskontrolle / OSZE im Bundesministerium der Verteidigung Dr. Ernst-Christoph Meier gibt zu Beginn jeder Veranstaltung einen thematischen Impulsvortrag und lädt dann zu einem moderierten Gespräch und respektvoll geführter, gerne auch kontroverser Debatte ein. Klärung von Grundbegriffen sind genauso Bestandteile der Abende wie Erfahrungsberichte langjähriger beruflicher Praxis.
Abendspaziergang auf dem Südwestkirchhof: Vielfalt der Religionen - Weltweite Bestattungskulturen in Stahnsdorf
Der Südwestkirchhof ist wirklich ein besonderer Ort der Vielfalt. Seit über 100 Jahren dient er als Bestattungsort für Menschen aller Kulturen und Religionen, was zeigt, wie offen und respektvoll dieser Friedhof gestaltet ist. Er gehört zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und ist ein Ort, an dem Menschen unterschiedlichster Hintergründe ihre letzte Ruhestätte finden. Bei einer Führung zu Gräbern der letzten Jahrhunderte und Gegenwart wird vermittelt, wie Glaube, Religion und Lebensphilosophien durch Zeichen, Formen und Schriften Ausdruck finden.
"Abendspaziergänge auf dem Südwestkirchhof" ist eine Reihe der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark in Kooperation mit Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V.
weitere Termine: 03.6. / 17.6.2026