Nachhaltigkeit - Umwelt - Ökologie
Kurse (19)
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Namibia Forum Kleinmachnow - Ndine Jacobo . Mein Freiwilligendienst in Sambia
Das "Namibia Forum Kleinmachnow" lädt im März zu einem Bildervortrag & Gespräch mit dem Kleinmachnower Gemeindevertreter Jakob Bleek ein, der kürzlich einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst über das Programm "weltwärts" in Sambia absolviert hat. Dort war er in der Hauptstadt Lusaka im Bereich der Sportpädagogik, der Bildung und Jugendarbeit tätig.
Jakob Bleek stellt seine Einsatzgebiete und Erfahrungen vor Ort vor und berichtet über Land & Leute: Dabei spielen sambische Gastfreundschaft und das Zusammenleben in der Gemeinschaft eine ebenso wichtige Rolle wie Alltagserfahrungen mit traditioneller Ernährung, den lokalen Sprachen, dem Nahverkehr und der Dürre. Er reflektiert gemeinsam mit den Zuhörern über die Kontraste des Landes und über seine Wahrnehmung als Europäer ("muzungu") im Globalen Süden.
Obstbaumschnitt für Einsteiger, Jungbaum I Theorie & Praxis
Der Kurs "Obstbaumschnitt für Einsteiger, Jungbaum" richtet sich an Menschen, die das Schneiden von Obstbäume erlernen möchten. Wir schneiden Obstbäume, damit sie artgerecht wachsen, tragfähige Konen ausbilden und in der Zukunft qualitativ hochwertiges Obst entwickeln können. Der Kurs vermittelt Grundwissen, Aufbaukurse sind vorgesehen.
In Kooperation mit Langerwischer Obstgarten e.V.
Referenten: Dr. Karsten Siems, Justus Mayser, Tim Mayser
Wie geht Natur?" Film und Gespräch im Rahmen der 21. Ökofilmtour Brandenburg
Von März bis April 2026 zeigen verschiedene Kleinmachnower Partner im Verbund aktuelle Filme der 21. Ökofilmtour und diskutieren mit Fachleuten über aktuelle, politische Themen rund um Nachhaltigkeit.
Der zweite Abend präsentiert einen Film über das Lebenswerk des Brandenburger Biologen, Agrarwissenschaftlers, Naturschützers, Politikers und Stifters Michael Succow und findet in der Neuen Kirche im Alten Dorf stattt:
"Wie geht Natur?!"
Dokumentarfilm von Jakob Friedrich (2025, 60 Min.)
Anschließendes Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Joachim Mader (Senior Expert, Stiftung Naturlandschaften Brandenburg), Axel Steffen (Stiftungsrat, Michael-Succow-Stiftung, Landesvorstand BUND Brandenburg) und Annegret Zimmermann (Nachhaltiger Tourismus).
Moderiert von Cornelia Behm (AG Umwelt, Ev. Auferstehungsgemeinde Kleinmachnow)
Kann ein Mensch die Natur schützen und die Welt verändern? Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow, der genau das geschafft hat. Schon als Kind fällt er in der DDR als Vogelkundler auf, später entwickelt er als Moor-Experte das größte Naturschutzprogramm Deutschlands: Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen 1990 auf 4,5 % der Landesfläche der DDR - eine deutsch-deutsche Naturschutz-Revolution. Nach der Wende setzt Succow sein Engagement international fort und wird 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Der Film zeigt, wie er unzählige Menschen inspiriert und Visionäre begleitet, die sich für Moore, Urwälder und gesunde Böden einsetzen. "Wie geht Natur?!" macht Mut, sich für Ideale und den Schutz der Natur einzusetzen.
Dritter und letzter Filmtag der Ökofilmtour ist am 22. April in den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow mit Filmen & Gesprächen für Familien und Erwachsene.
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Kirchgemeinde Kleinmachnow, dem Augustinum Kleinmachnow, der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark und den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow.
Hundehaltung - artgerecht und umweltbewusst I Einführung
Wie lässt sich das Leben mit Hund umweltbewusst, tiergerecht und gesund gestalten?
In diesem Kurs erfahren Sie, was nachhaltige Hundehaltung bedeutet - von der Adoption statt Kauf über klimafreundliche Ernährung, Alternatitven zu Chemie, bis hin zu natürlichen Pflegemitteln und selbstgemachtem Spielzeug.
Sie lernen, Futter richtig zu bewerten, Pflegemittel selbst herzustellen und Hundespielzeug aus Naturmaterialien zu basteln. Auch Fragen rund um Verpackung, Müllvermeidung und alternative Entwurmungsmethoden werden praxisnah behandelt. Für Zuhause gibt es praktische Handouts mit Tipps, Rezepten und kritischen Inhaltsstoffen.
"Wie geht Natur?" Film und Gespräch
Seien Sie dabei bei der 21. Ökofilmtour und diskutieren Sie mit Fachleuten über aktuelle, politische Themen rund um Nachhaltigkeit. Wir zeigen den Film "Wie geht Natur?!" von Jakob Friedrich (2025, 60 Min.) Anschließend folgt das Filmgespräch mit Steffen Bohl, (Leiter Naturpark Hoher Fläming) Lotta Bergfeld (BUNDjugend Brandenburg), moderiert von Joyce-Ann Syhre, Ankerpunkt Hoher Fläming.
Kann ein Mensch die Natur schützen und die Welt verändern? Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow, der genau das geschafft hat. Schon als Kind fällt er in der DDR als Vogelkundler auf, später entwickelt er als Moor-Experte das größte Naturschutzprogramm Deutschlands: Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen 1990 auf 4,5 % der Landesfläche der DDR - eine deutsch-deutsche Naturschutz-Revolution. Nach der Wende setzt Succow sein Engagement international fort und wird 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Der Film zeigt, wie er unzählige Menschen inspiriert und Visionäre begleitet, die sich für Moore, Urwälder und gesunde Böden einsetzen. "Wie geht Natur?!" macht Mut, sich für Ideale und den Schutz der Natur einzusetzen.
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Zusammenarbeit mit dem Ankerpunkt Hoher Fläming, der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark und dem Hofgarten Belzig im Rahmen der Ökofilmtour 2026.
Vom Dämmern bis Dunkeln - Nachtlicht-Tour in die Havelauen I Einführung
Bei dieser Tour erfahren wir unsere Stadt in der Dämmerung und bei Dunkelheit.
Wir erleben den Übergang von Tag zu Nacht, die Dunkelheit und das Nachtlicht-Ambiente, das sich uns in unbeleuchteten und künstlich beleuchteten Umgebungen bietet.
Wir erinnern uns an die kulturelle Bedeutung der Nachtzeit.
Wir gehen den Fragen nach,
- was für uns "gute" und "schlechte" Beleuchtung ist,
- welche Beleuchtungsarten das Gesamtlicht-Ambiente ausmachen,
- was Licht bei Nacht für uns und unsere Umgebung bedeutet,
- was es mit uns macht und
- wie es sich auf die uns umgebenden Habitate auswirkt.
- Welche konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen das auf unsere Region haben kann und
- wie wir unsere private Beleuchtung umsichtiger gestalten können?
Das ist wichtig, denn laut aktueller Forschung nimmt die Lichtverschmutzung pro Jahr um rund 10% weltweit zu.
Das hat negative Auswirkungen auf Biodiversität & Bürger*innengesundheit, Volkswirtschaften, Forschung, Tourismus & mehr.
Beeinträchtigt werden davon zum Beispiel die Lebensräume von u.a. Insekten (Tag- und Nachtbestäuber Rückgang um 75% in den vergangenen. 30 Jahren), Fische, Vögel.
Diese Tour lädt uns ein, über unseren Umgang mit der Nacht und unser Verhältnis zur Dunkelheit nachzudenken.
Ein Angebot für Familien mit Jugendlichen ab 14 Jahren sowie Menschen, die ehrenamtlich im Naturschutz tätig sind oder werden möchten.
Wald, Wild & Klima I Vortrag & Gespräch
Klimastabile und widerstandsfähige Wälder sind eine zentrale Voraussetzung für den Umgang mit dem Klimawandel. Der in Brandenburg weit verbreitete Kiefernforst ist diesen Herausforderungen nur begrenzt gewachsen: Er heizt sich stärker auf, verbraucht mehr Wasser und hemmt die Grundwasserneubildung. Laubwälder wirken dem entgegen und schaffen selbst in heißen Sommern ein kühleres, ausgeglicheneres Waldklima.
Der Kurs beleuchtet, warum Brandenburg historisch einen so hohen Kiefernanteil aufweist, obwohl hier ursprünglich großflächig Laubwälder wuchsen. Zudem wird der Zusammenhang zwischen Waldumbau, Jagd, Wildbeständen und rechtlichen Rahmenbedingungen wie dem deutschen Jagdrecht, dem Jagdgesetz für das Land Brandenburg und dem Reviersystem erläutert.
Der Referent verbindet praxisnahe Einblicke aus Jagd und Naturschutz mit aktuellen Erkenntnissen der Waldökologie. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; Fragen zu Wald, Wild und Jagd sind ausdrücklich willkommen.
Der Referent ist Jäger, Naturschützer und Leiter der Wildnis- und Jagdschule JAGWINA im Hohen Fläming.
Dürre & Daten I Wie feucht ist unser Boden wirklich?
Der Fläming gehört zu den trockensten Regionen Deutschlands. Das merken viele inzwischen auch im eigenen Garten oder auf dem Acker. Aber wie viel Wasser steckt eigentlich noch im Boden? Und was können wir tun, damit Pflanzen besser versorgt sind trotz Trockenheit?
In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Sache auf den Grund. Mit digitalen Bodenfeuchtesensoren messen wir, was unter der Oberfläche passiert - direkt bei dir zu Hause, im Garten, im Wald oder auf dem Feld. So erforschen wir das sogenannte "grüne Wasser" - also das, was den Pflanzen wirklich zur Verfügung steht. In fünf Kurseinheiten lernen wir Schritt für Schritt, wie man Umweltsensoren baut und nutzt. Wir installieren die Sensoren gemeinsam und du darfst deine Messstation danach behalten (als kostenlose Dauerleihgabe). So können die Daten langfristig weiter genutzt werden.
Zusammen mit anderen Teilnehmenden aus der Region werten wir die Messergebnisse aus. Wir überlegen, wie wir Wasser besser im Boden halten, Verdunstung verringern und unsere Landschaft fit für die Zukunft machen können - für einen grüneren Fläming.
Mach mit - für dich, deinen Boden und deine Pflanzen!
Termin 1 Auftaktveranstaltung Thema Boden in Arensnest
Termin 2 Sensor Werkstatt
Termin 3 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 4 Installation bei den Teilnehmenden
Termin 5 Datenauswertung und Austausch
Werde Teil unseres lokalen Wasser-Netzwerkes im Fläming.
In Kooperation mit der Mitmach-Werkstatt, der Zukunftsschusterei (ein Smart-City Modelprojekt) und der Wassermeisterei.
Wasserzukunft mitgestalten
Ihr Beitrag zählt: Gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin sammeln wir unterschiedliche Stimmen zum Wasserwandel und tauschen uns aus mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung. Wasser ist in Brandenburg und Berlin ein zentrales Zukunftsthema: Eine wachsende Bevölkerung führt zu einem steigenden Trink- und Abwasseraufkommen. Zugleich stellen die Klimakrise und der Ausstieg aus der Kohleförderung die Wasserversorgung vor große Herausforderungen. Politische Vorhaben wie die gemeinsame Wasserstrategie Hauptstadtregion 2050 der Länder Berlin und Brandenburg reagieren auf diese Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass dies nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin und Brandenburg geschehen kann.
Ablauf der Veranstaltung:
An drei aufeinander aufbauenden Abenden diskutieren wir zentrale Fragen der Wasserzukunft in Brandenburg und Berlin und Sie können Ihre eigenen Wahrnehmungen aktiv in politische Prozesse einbringen.
13.04.2026: Herausforderungen im Fokus
Wie verändert sich die Wassersituation in Berlin und Brandenburg durch Klimawandel, Kohleausstieg und Bevölkerungswachstum? Wir informieren zu Grundlagen und der Notwendigkeit politischen Handelns.
Gastreferentin: Joyce-Ann Syhre, BUND Brandenburg
04.05.2026: Ihre Perspektive ist gefragt
Was bewegt Sie beim Thema Wasser? Wo sind Sie in Ihrem Alltag von Veränderungen betroffen? Was kann man tun?
Wir laden Sie ein, Fotos oder Videos von Dingen, Orten oder Ereignissen, an denen Sie den Wasserwandel in Brandenburg bemerken, zu machen und diese zu einer digitalen Sammlung am Museum für Naturkunde Berlin beizutragen. Die Sammlung zeigt und vernetzt unterschiedliche Meinungen, Interessen und Konflikte in Berlin und Brandenburg zum regionalen Wasserwandel.
Im Workshop tauschen wir uns anhand der Sammlungsbeiträge, die Sie vorab auf www.naturderdinge.de hochladen, dazu aus, wie Sie die Veränderung der Wassersituation erleben.
18.05.2026: Diskussion mit Entscheidungsträgern
Am dritten Termin diskutieren wir gemeinsam die gesammelten Ergebnisse und Perspektiven mit Personen aus Forschung, Politik und Verwaltung für eine gerechte Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin und dem BUND Brandenburg statt.
Vom Dämmern bis Dunkeln - Nachtlicht-Tour in die Havelauen I Einführung
Bei dieser Tour erfahren wir unsere Stadt in der Dämmerung und bei Dunkelheit.
Wir erleben den Übergang von Tag zu Nacht, die Dunkelheit und das Nachtlicht-Ambiente, das sich uns in unbeleuchteten und künstlich beleuchteten Umgebungen bietet.
Wir erinnern uns an die kulturelle Bedeutung der Nachtzeit.
Wir gehen den Fragen nach,
- was für uns "gute" und "schlechte" Beleuchtung ist,
- welche Beleuchtungsarten das Gesamtlicht-Ambiente ausmachen,
- was Licht bei Nacht für uns und unsere Umgebung bedeutet,
- was es mit uns macht und
- wie es sich auf die uns umgebenden Habitate auswirkt.
- Welche konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen das auf unsere Region haben kann und
- wie wir unsere private Beleuchtung umsichtiger gestalten können?
Das ist wichtig, denn laut aktueller Forschung nimmt die Lichtverschmutzung pro Jahr um rund 10% weltweit zu.
Das hat negative Auswirkungen auf Biodiversität & Bürger*innengesundheit, Volkswirtschaften, Forschung, Tourismus & mehr.
Beeinträchtigt werden davon zum Beispiel die Lebensräume von u.a. Insekten (Tag- und Nachtbestäuber Rückgang um 75% in den vergangenen. 30 Jahren), Fische, Vögel.
Diese Tour lädt uns ein, über unseren Umgang mit der Nacht und unser Verhältnis zur Dunkelheit nachzudenken.
Ein Angebot für Familien mit Jugendlichen ab 14 Jahren sowie Menschen, die ehrenamtlich im Naturschutz tätig sind oder werden möchten.
Lebewesen Baum I Wie geht es unseren Stadtbäumen nach dem Winter?
Zum Start der "Gießheld:innen-Kampagne" werfen wir einen gemeinsamen Blick auf die Bad Belziger Stadtbäume: Wie sind sie durch den Winter gekommen? Was brauchen sie jetzt im Frühjahr - und was bedeutet der Klimawandel für ihre Zukunft? Bei einem 1,5-stündigen Stadtspaziergang entdecken wir Bäume als lebendige Organismen, lernen Baumarten kennen und sprechen über klimaresiliente Stadtbäume. Spielerisch und informativ nähern wir uns dem Thema.
Im Anschluss laden Mitmachaktionen und kurze Inputs im Kulturzentrum zum Weiterdenken und Mitmachen ein.
Die Veranstaltung ist für Groß und Klein konzipiert. Es ist der erste von drei thematischen Stadtspaziergängen. Er findet im Rahmen der "Gießheld:innen-Kampagne" in Kooperation mit Neuland21, Stadt Bad Belzig, MitMachwerkstatt, Wassermeisterei und Zukunftsschusterei statt.
Pferde erleben I Schnupperkurs
In dem Kurs geht es um die Begegnung mit Pferden. Wir wollen sie mit unseren Sinnen wahrnehmen, sie beobachten, sie berühren und ihnen zuhören.
Wir nähern uns den Pferden im Freien, kommunizieren mit ihnen zunächst aus der Distanz, um sie anschließend zu streicheln, zu putzen und zu führen. In anschaulichen Mensch-zu-Mensch-Übungen schlüpfen wir vorher in die Rolle der Pferde, um sie besser zu verstehen.
Es sind keine Vorerfahrungen notwendig. Die Pferde werden nicht geritten.
Grundlagen der Imkerei I Das Leben der Honigbienen verstehen
Der Kurs richtete sich an Menschen, die sich für Bienen interessieren und mit dem Gedanken spielen, mit der Imkerei zu beginnen. Es werden leicht verständliche Fakten zur Biologie der Honigbiene und ihrem Leben im Zyklus der Jahreszeiten vermittelt. Ebenso gibt es Hintergründe zu ökologischen Bedenken, Ausrüstung für Imkerei-Interessierte und Bienenprodukten. Je nach dem Entwicklungsstand der Natur und meteorologischen Bedingungen, die wir am Kurstag vorfinden, können wir in ein Bienenvolk hineinschauen und wichtige Nahrungspflanzen der Bienen bestaunen.
Naturgarten-Gestaltung - Mit Kreativität neue Lebensräume schaffen
Schon der berühmte Staudenzüchter und Gartenphilosoph Karl Foerster (1874-1970) wusste: "Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, hat ihn nicht verdient." Daher gibt es immer einen guten Grund, einen Garten ganz oder in Teilen neu- oder umzugestalten. Doch nicht wenige Gartenbesitzer fühlen sich dieser, eigentlich ebenso kreativen, wie interessanten, Aufgabe nicht gewachsen und sehen sich stattdessen vor einem schier unüberwindlichen Berg an Fragen: Wo und wie fange ich am besten an? Wie schaffe ich es, den Garten pflegeleicht zu designen? Wie gelingt es, einzelne (bereits vorhandene) Gestaltungselemente harmonisch miteinander zu verbinden? Welche Pflanzen eignen sich für meinen Garten? Welche rechtlichen Vorschriften sind bei der Gartengestaltung zu beachten? u.v.m. ... Im ersten Teil dieses Kurses erhalten Sie zunächst einen kleinen Überblick zu den o.g. theoretischen Fragen.
Der zweite Kurstag bietet Ihnen die Möglichkeit, erste Ideenskizzen für die Gestaltung Ihres Gartens anzufertigen: Für die Vorbereitung darauf fotografieren Sie bitte einen Gartenbereich, den Sie um- oder neugestalten möchten. Sofern Sie möchten, drucken Sie eins dieser Fotos bitte im DIN A4-Format aus und bringen es zum Kurs mit. Andernfalls genügen auch die Bilder auf Ihrem Smartphone als "Gedankenstütze". Überlegen Sie sich bitte gleichzeitig, was Sie in diesem Gartenbereich ändern möchten, welche Funktion er bekommen, wie er genutzt werden soll. Anhand der Fotos, Ihrer Wünsche und mit Hilfe der am Vortag frisch erworbenen Kenntnisse sowie mit Unterstützung der Kursleiterin können Sie sich nun an erste Ideenskizzen für die Gestaltung Ihres Gartenbereichs wagen. Eine Liste mit weiterführenden Informationen, nützlichen Internet-Links und ausgewählten Bezugsquellen wird Ihnen von der Kursleiterin bereitgestellt.
Vogelbeobachtung am Strengsee im Naturschutzgebiet Rietzer See
Der Streng See ist ein besonders Vogelreiches Gebiet ca. 20 km westlich von Werder. In der ersten Maihälfte halten sich dort Brutvögel und durchziehende Arten auf, u.a. Wasservögel, Röhrichtbewohner und Watvögel. Wir wollen die Arten von einem Beobachtungsturm aus und während einer Wanderung beobachten, ihre Gesänge und Rufe kennenlernen und etwas über ihre Lebensweise erfahren. Ganz zwanglos werden sich dadurch auch ökologische Zusammenhänge erschließen.
Ein Angebot für alle Naturinteressierten, insbesondere jene, die ehrenamtlich im Naturschutz tätig sind oder werden möchten.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Streng-See: Von der Autobahnausfahrt "Netzen" in Richtung "Netzen" fahren. Dort der Ausschilderung "Vogelbeobachtungsturm" folgen. Sie gelangen dann über die Netzener Dorfstraße zum Mühlendamm, der sich in einen gut ausgebauten Feldweg verwandelt. Kurz vor der Brücke über den Emster-Kanal befindet sich der kleine Parkplatz auf der linken Seite.
Alle Vögel sind schon da
Alle Vögel sind schon da!
.... und wir wollen sie entdecken!
Ein guter Ort dafür sind die Teltower Buschwiesen mit einer großen Artenvielfalt an Vögeln. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass unser Wohlbefinden mit der Anzahl der Vögel in unserer Umgebung steigt. Also gönnen Sie sich und ihrer Familie etwas Vogel-Wellness, kommen Sie zum Entdecken und Lauschen mit auf einen Spaziergang!
Samstag, 9. Mai 26, 14.00 -15.30 Uhr
Treffpunkt: Treffpunkt: Ruhlsdorfer Str. Ecke Buschweg, etwas nördlich des Gartencenters
Geodaten: 52°23'23.4"N 13°15'51.5"E
In Kooperation mit der BUND-Ortsgruppe TKS.
(Groß-)Eltern-Kind-Pferdeerlebnis I Schnupperkurs
An diesem Tag dreht sich alles um Pferde und Ponys. Was fressen sie? Wie schlafen sie? Und wie können wir mit ihnen in Verbindung treten? Können sie uns verstehen? Wie putze ich sie richtig? All diese und noch viele andere interessante Fragen werden an diesem Tag beantwortet. Bei kleinen Spielchen, anschaulicher Theorie, kniffligen Rätseln und ganz viel Pferdekontakt können alle Spaß haben und gleichzeitig viel über Pferde und sich selbst lernen.
Es sind keine Vorerfahrungen notwendig. Die Pferde werden nicht geritten.
Moorspaziergang zur Orchideenblüte
Die Exkursion führt bei Raben durch das Planetal, indem kleinflächige Hang- und Quellmoore verbreitet sind. Auf diesen wachsen artenreiche Feucht- und Nasswiesen, die durch den NABU Regionalverband "Hoher Fläming-Planetal e.V." und die Naturparkverwaltung seit vielen Jahren gepflegt und durch ein botanisches Monitoring begleitet werden.
Zu Beginn der Führung gibt Dr. Beate Gall einen kurzen Überblick über Moore, deren Bedeutung, Verbreitung und Zustand in Brandenburg. Niedrigwasserstände und abschnittsweises Trockenfallen der Plane wirken sich auf die Wassergehalte der flach- bis mittelgründigen Moorböden und Artenvielfalt der Wiesen aus. Während der Wanderung erkunden wir die Böden verschiedener Flächen mit der Moorklappsonde und sprechen darüber, was getan werden kann, um die Feuchtgebiete zu erhalten.
Ein besonderes Augenmerk gilt bei dieser Führung den Orchideen. Die Wiesen bei Raben sind eine der selten gewordenen Landschaften, wo Arten wie das Breitblättrige Knabenkraut gedeihen. Dies wird gefördert durch spezielle Mahdstrategien des Naturschutzes. Die besten Beobachtungszeiten sind meist im späten Frühling und frühen Sommer (Mai/Juni), wenn die Wiesen in voller Pracht stehen. Der Zeitpunkt der Blüte variiert je nach Art und den Witterungsbedingungen.
Die Führung richtet sich an interessierte Erwachsene und neugierige Kinder mit Begleitpersonen. Bei der 3-stündigen Wanderung ist eine Strecke von ca. 3 km vorgesehen.
Wenn der Baum Durst hat I Trockenstress erkennen & richtig gießen
Im Rahmen der "Gießheld:innen-Kampagne" machen wir den zweiten Stadtspaziergang und schauen uns die Bad Belziger Stadtbäume genauer an. Wie geht es ihnen im Sommer? Wie erkennt man Trockenstress bei Bäumen? Was haben Hitze und Bodenfeuchte mit der Baumgesundheit zu tun? Spielerisch und informativ nähern wir uns dem Thema. Daniel Diehl von der Wassermeisterei zeigt praxisnah, was es mit der Bodenfeuchte auf sich hat und was wir daraus schlussfolgern können. Im Anschluss lernen wir richtig zu gießen, sodass der Baum das Wasser am besten aufnehmen kann.
Die Veranstaltung ist für Groß und Klein konzipiert. Es ist der zweite von drei thematischen Stadtspaziergängen. Er findet im Rahmen der "Gießheld:innen-Kampagne" in Kooperation mit Neuland21, Stadt Bad Belzig, MitMachwerkstatt, Wassermeisterei und Zukunftsschusterei statt.