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Anmeldung möglich Online: Der Fall Wirecard

(Kleinmachnow, ab Di., 27.10., 19.30 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

Wirecard ist einer der größten, wenn nicht gar der größte Wirtschaftsskandal in der Bundesrepublik. Vorstandschef Markus Braun präsentierte den vielen Aktionären viele Jahre lang immer höhere Umsätze und Gewinne, Wirecard galt als deutscher Vorzeige-Konzern in der IT-Branche. Doch dann brach das Unternehmen wie ein Kartenhaus in sich zusammen, weil viele Geschäfte einfach nur erfunden waren. Braun und weitere Manager kamen wegen des Verdachts von Bilanzfälschungen und Betrügereien in Milliardenhöhe in Untersuchungshaft. Zugleich gerieten Wirtschaftsprüfer und die deutsche Finanzaufsicht in die Kritik, weil sie jahrelang nichts gemerkt hatten.

Cerstin Gammelin verfolgt in Berlin die politischen Auswirkungen des Skandals; Jörg Schmitt recherchiert als Investigativ-Reporter, wie es dazu kommen konnte.

Die aus Freiberg in Sachsen stammende Maschinenbauingenieurin (Jahrgang 1965) war vom Geist des gesellschaftlichen Wandels nach dem Fall der Mauer so fasziniert, dass sie sich dem Journalismus zuwandte.
Im September 2005 veröffentlichte Gammelin als Ko-Autorin den Spiegel-Bestseller "Die Strippenzieher. Manager, Minister, Medien - wie Deutschland regiert wird" im Econ Verlag. Im Sommer 2015 wechselte sie in das Parlamentsbüro der SZ nach Berlin, wo sie als stellvertretende Redaktionsleiterin über nationale und internationale Finanzpolitik schreibt.

Jörg Schmitt, geboren 1967 im hessischen Marburg. Studierte Journalistik, Wirtschaftspolitik und Recht in München und arbeitet seit über 20 Jahren als investigativer Journalist mit den Schwerpunkten Korruption und Wirtschaftskriminalität. Zunächst für den "Stern", später für das "manager magazin", von 2003 bis 2020 für den SPIEGEL. Seit Mai 2020 ist er Leitender Redakteur im Investigativ-Ressort der Süddeutschen Zeitung. Er enthüllte zahlreiche Affären im Bereich Wirtschaft, Finanzen, Rüstung, Politik und im Sport. Für seine Recherchen wurde er unter anderem zwei Mal mit dem Nannen-Preis, sowie mit dem Otto-Brenner-Journalistenpreis ausgezeichnet. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter für Journalismus an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Anmeldung möglich Online: Nachhaltigkeit in der Krise

(Bad Belzig, ab Mo., 9.11., 19.00 Uhr )

Livestream über den Offenen Kanal ALEX Berlin
Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, und wir spüren es. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft - scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Wo liegt der Weg zwischen Verbotsregime und Schuldfragen auf der einen und Wachstumswahn und Technikversprechen auf der anderen Seite? Diese Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen - darin besteht die Einladung, die Maja Göpel in ihrem aktuellen Buch "Unsere Welt neu denken. Eine Einladung" ausspricht. Und über die wir mit Ihr diskutieren wollen.
Über die Referentin:
Prof. Dr. Maja Göpel ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Mitglied des Club of Rome und Mitbegründerin der Initiative Scientists for Future. Im Frühjahr erschien ihr viel beachtetes aktuelles Buch "Unsere Welt neu denken. Eine Einladung".
Die Veranstaltung findet im Rahmen der digitalen Bundesfachkonferenz des Bundesarbeitskreises Politik-Gesellschaft-Umwelt des DVV zum Thema: Wie wollen wir leben? Bildung für eine nachhaltige Volkshochschule statt.
Unsere Veranstaltung läuft dabei nach dem bekannten "Smart Democracy"- Schema ab: Im Studio des Offenen Kanals ALEX Berlin halten zwei Referent*innen einen Impulsvortrag; anschließend folgt eine moderierte Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Veranstaltung wird über den Livestream des Senders in andere Volkshochschulen übertragen. Über eine Online-Plattform können Teilnehmende Fragen zum Thema stellen und damit die Diskussion mit den Expert*innen beeinflussen.

Anmeldung möglich Online: "Die Kultur der Reparatur"

(Kleinmachnow, ab Di., 10.11., 19.30 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

Kaum ist die Garantie abgelaufen, gehen unsere Geräte kaputt. Das Display des Smartphones spinnt, der Laptop überhitzt und schaltet ab. Doch wir können der Wegwerfgesellschaft entkommen, indem wir wieder reparieren lernen. Das schont nicht nur die Ressourcen des Planeten, es macht auch Spaß! Überall in Deutschland gibt es Repair-Cafés, in denen Menschen gemeinsam an alten Plattenspielern schrauben und aus Secondhandklamotten Designermode machen.
Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl ist Generaldirektor Deutsches Museum und acatech Mitglied. Er ist zudem Professor für Experimentalphysik und forscht auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und der Wissenschaftskommunikation. Die Kommunikation von Wissenschaft in die Öffentlichkeit ist eines seiner besonderen Anliegen; er betätigt sich umfangreich in den Bereichen TV, Radio, Internet und Printmedien. Heckl ist Autor des Spiegel Bestsellers „Die Kultur der Reparatur“, übersetzt in mehrere Sprachen. Heckl ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gremien und berät die Europäische Kommission sowie die Bundesregierung im Bereich Nanotechnologie und Wissenschaftskommunikation.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Onlinevortrag über Zoom

Arzneimittel gehören zu den größten Errungenschaften der Menschheit. Sie haben zu dramatischen Verbesserungen von Gesundheit und Langlebigkeit sowie zu enormen Kosteneinsparungen durch weniger Krankheitstage und Krankenhausaufenthalte beigetragen. Der globale Markt für Arzneimittel hat derzeit einen Wert von jährlich 1.430 Milliarden Dollar. Rund 800 Milliarden Dollar entfallen dabei auf Markenprodukte, die in der Regel patentgeschützt sind und dadurch sehr teuer verkauft werden können. Die Pharmaindustrie rechtfertigt ihre hohen Produktpreise durch die entstandenen Kosten bei der Forschung und Entwicklung der Arzneimittel. Für ärmere Gesellschaften sind diese hohen Preise oft nicht zu zahlen. Wie könnte eine Lösung aussehen, die einerseits der Industrie genügend Anreize gibt, Forschung zu betreiben und anschließend die Medikamente anschließend zu einem deutlich niedrigeren Preis anzubieten? Thomas Pogge stellt anhand des Health Impact Fund eine mögliche Lösung vor.

Anmeldung möglich Online: Corona und die Folgen

(Kleinmachnow, ab Di., 24.11., 19.30 Uhr )

Mit Hanno Charisius und Berit Uhlmann (SZ-Wissen)

Hanno Charisius, Redakteur im Ressort Wissen, schreibt seit 2001 für die Süddeutsche Zeitung, studierte Biologie in Bremen, hat unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die Zeit und brand eins gearbeitet und bei der Entwicklung der deutschen Ausgaben der Magazine Technology Review und Wired mitgewirkt.

Berit Uhlmann, schreibt als Redakteurin im Wissensressort vor allem über Gesundheitsthemen. Hat Public Health an der London School of Hygiene and Tropical Medicine sowie Germanistik und Romanistik in Bonn und Mailand studiert. Volontariat bei der Nachrichtenagentur ddp. Hält es für gesund, gut zu kochen und jeden Tag ein paar Seiten Literatur zu lesen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Onlinevortrag über Zoom

Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.

Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien".

Anmeldung möglich Online: Heizkostenabrechnung verstehen

(Bad Belzig, ab Mo., 7.12., 17.00 Uhr )

Onlinevortag - In Kooperation mit der Verbraucherzentrale
Den Zugangscode erhalten Sie nach Kursanmeldung.
Sie hatten bei der letzten Heizkostenabrechnung ein Guthaben? Wunderbar und abgelegt. Oder war doch eine Nachzahlung fällig, obwohl Sie geheizt haben wie immer? Abrechnungen können fehlerhaft sein. Wenn Sie wissen möchten, wo die Fehlerquellen liegen und welche Informationen sich noch in der Heizkostenabrechnung verstecken, sind Sie richtig. Außerdem gibt es Tipps für die Beurteilung des eigenen Verbrauchs. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre letzte(n) Betriebs- und Heizkostenabrechnung(en) zur Auswertung mitzubringen.
Die Teilnehmenden benötigen ein PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Referent:
Andreas Schmeller

Anmeldung möglich Online: Journalismus statt Panik

(Kleinmachnow, ab Di., 15.12., 19.30 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

Mit Lena Kampf und Georg Mascolo

1964 in Stadthagen geboren, begann Georg Mascolo seine Karriere 1988 für "Spiegel-TV". 1992 folgte der Wechsel zum Magazin "Der Spiegel", wo er als Leiter des Ressorts "Deutschland II" sowie als politischer Korrespondent in den USA arbeitete. Von 2008 bis 2013 war Mascolo Chefredakteur des "Spiegel". Aufsehen erregte u.a. sein Gespräch mit Edward Snowden 2013 in Moskau über dessen Enthüllungen in der NSA-Affäre. Seit 2014 ist Mascolo Leiter der Recherchekooperation von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.


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