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Onlinevortrag über Zoom

Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.

Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien".

Anmeldung möglich Online: Heizkostenabrechnung verstehen

(Bad Belzig, ab Mo., 7.12., 17.00 Uhr )

Onlinevortag - In Kooperation mit der Verbraucherzentrale
Den Zugangscode erhalten Sie nach Kursanmeldung.
Sie hatten bei der letzten Heizkostenabrechnung ein Guthaben? Wunderbar und abgelegt. Oder war doch eine Nachzahlung fällig, obwohl Sie geheizt haben wie immer? Abrechnungen können fehlerhaft sein. Wenn Sie wissen möchten, wo die Fehlerquellen liegen und welche Informationen sich noch in der Heizkostenabrechnung verstecken, sind Sie richtig. Außerdem gibt es Tipps für die Beurteilung des eigenen Verbrauchs. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre letzte(n) Betriebs- und Heizkostenabrechnung(en) zur Auswertung mitzubringen.
Die Teilnehmenden benötigen ein PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Referent:
Andreas Schmeller

Anmeldung möglich Online: Journalismus statt Panik

(Kleinmachnow, ab Di., 15.12., 19.30 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

Mit Lena Kampf und Georg Mascolo

1964 in Stadthagen geboren, begann Georg Mascolo seine Karriere 1988 für "Spiegel-TV". 1992 folgte der Wechsel zum Magazin "Der Spiegel", wo er als Leiter des Ressorts "Deutschland II" sowie als politischer Korrespondent in den USA arbeitete. Von 2008 bis 2013 war Mascolo Chefredakteur des "Spiegel". Aufsehen erregte u.a. sein Gespräch mit Edward Snowden 2013 in Moskau über dessen Enthüllungen in der NSA-Affäre. Seit 2014 ist Mascolo Leiter der Recherchekooperation von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Anmeldung möglich Online: Silke Schlichtmann Lesung aus der "Mattis"-Reihe

(Kleinmachnow, ab So., 17.1., 17.00 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

»Ich heiße Mattis Hansen. Ich bin acht Jahre alt. Und meine Mutter glaubt, ich werde ein Schwerverbrecher.«

Mit ihrer Erstleserreihe über den aufgeweckten, pfiffigen Mattis, der stets neue Ideen auf Lager hat und es eigentlich immer gut meint, bringt Silke Schlichtmann, Vorlesekünstlerin des Jahres 2019, den verrückten Schulalltag nach Hause! Schlichtmanns Lesungen sind stets rhythmisiert und bestehen aus einem Wechsel von Lesestrecken und erzählenden Passagen. Die Autorin gewährt Kleinen und Großen Einblicke in den Entstehungsprozess der Bücher. Im Anschluss können Fragen per Chat gestellt werden.

Silke Schlichtmann, 1967 in Stade geboren, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, sowie Lektorin und lebt in München. 2015 erschien mit "Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten" ihr Debüt bei Hanser. 2016 folgte "Pernilla oder Warum wir nicht in den sauren Apfel beißen mussten". Mit "Bluma und das Gummischlangengeheimnis" (2017) war sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Ihre neue Reihe für Erstleser startete 2019 mit "Mattis und das klebende Klassenzimmer" und "Mattis und die Sache mit den Schulklos". Im Herbst 2019 folgte der dritte Band "Mattis - Schnipp, schnapp, Haare ab!". 2019 wurde Silke Schlichtmann von Buchhändlern, Bibliothekaren und der IG-Leseförderung des Börsenvereins zur Lesekünstlerin des Jahres gewählt.

Anmeldung möglich Online: Schönheit der Tiere - Evolution biologischer Ästhetik

(Kleinmachnow, ab Do., 4.2., 19.30 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

Die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Biologin Christiane Nüsslein-Volhard wird in diesem Vortrag zeigen, welche Funktionen visuelle Attraktion bei Tieren besitzt. Natürliche >standards of beauty< sind, im Anschluss an Darwin, Resultat und Motor zweigeschlechtlicher Fortpflanzung, wobei die relativ schmucklose Oberfläche des Menschen enorme Gestaltungsspielräume ermöglicht. Körperliche Signale - Farben, Töne, Gerüche - besitzen zugleich eine umfassendere kommunikative Funktion im interspezifischen Zusammenleben von Tier- und Pflanzenarten. Wie kommt es aber zur Ausbildung von Farben und Mustern an der Körperoberfläche? Erst in jüngster Zeit ist es gelungen, die molekulargenetischen Mechanismen zu entschlüsseln, die zur Farbproduktion und -verteilung führen. Im zweiten Teil ihres Vortrages zeichnet Nüsslein-Volhard die wissenschaftsgeschichtliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte nach und fasst ihre bahnbrechenden Studien zum Zebrafisch - ihrem Modellorganismus - zusammen.

Prof. Christiane Nüsslein-Volhard, 1942 bei Magdeburg geboren, ist emeritierte Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und seit 2013 Kanzlerin des Ordens Pour le Mérite. Für ihre Entdeckungen von Genen, die die Entwicklung von Tier und Mensch steuern, sowie den Nachweis von gestaltbildenden Gradienten im Fliegenembryo hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 1995 den Nobelpreis.

Anmeldung möglich Online: Was ist Wissenschaft

(Kleinmachnow, ab Di., 9.2., 19.30 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert. Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben? Aber auch die Sicherung unsere Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.

Prof. Dr. Klaus Mainzer war Professor für, Wissenschafts- und Technikphilosophie an den Universitäten Konstanz, Augsburg und München (TUM). Er ist Mitbegründer des Carl Friedrich von Weizsäcker Center der Universität Tübingen. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher mit internationalen Übersetzungen und Mitglied nationaler und internationaler Akademien wie z.B. der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech). Dort arbeitet er z.B. in der Steuerungsgruppe im Auftrag der Bundesregierung für eine Normungsroadmap der Künstlichen Intelligenz.
Onlinevortrag über Zoom

Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben, dies allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen, sie dürfen militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen und der UN Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr?

PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie hatte Professurvertretungen an den Universitäten Köln und Berlin (Humboldt) und ist seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Anmeldung möglich Online: Young Rebels - 25 Jugendliche, die die Welt verändern

(Kleinmachnow, ab Fr., 19.2., 17.00 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

Sie kämpfen für die Umwelt, Minderheiten und Gleichberechtigung, und engagieren sich gegen die Waffenlobby, Diskriminierung und Korruption. 25 Jugendliche im Kampf für eine bessere Welt, porträtiert von Christine und Benjamin Knödler. Greta Thunberg ist 16, als sie mit ihrem Schulstreik für die Umwelt weltweite Klimaproteste auslöst. Der 14-jährige Netiwit Chotiphatphaisal gründet eine Zeitung, um sich in Thailand für Demokratie, Redefreiheit und eine Bildungsreform einzusetzen. Malala Yousafzai bloggt mit 11 Jahren von der Unterdrückung der Frauen in Pakistan. Und Felix Finkbeiner entwickelt in der 4. Klasse seine Idee, dass Kinder in jedem Land eine Million Bäume pflanzen sollten. Jugendliche auf der ganzen Welt zeigen soziales Engagement und bewirken wegweisende Veränderungen. Ihre Entschlossenheit inspiriert uns alle.

Christine und Benjamin Knödler lesen abwechselnd aus den Porträts, zeigen Bilder, spielen Musik ein und berichten von ihrer Recherche. "Wann, wenn nicht jetzt?" - Christine und Benjamin Knödler geben berührende Einblicke in die Beweggründe der Jugendlichen, die mit dem Publikum diskutiert werden.

Im Anschluss wird im Chat diskutiert: Welche Geschichten findet ihr besonders mutig und bemerkenswert? Wer ist für euch ein echtes Vorbild? Habt ihr ähnliche Ideen, wie ihr die Welt verändern könntet? Zusammen können viele weitere Ideen gesammelt werden. Denn jede noch so kleine Idee kann Großes bewirken, wenn wir den Mut haben, ihr zu folgen.

Christine Knödler, 1967 geboren, arbeitet als freie Journalistin, Kritikerin und Moderatorin. Sie schreibt und ediert für Verlage, Zeitungen, Zeitschriften und den Deutschlandfunk. Im Hanser Kinderbuch hat sie mit Reinhard Michl Schnurren und Kratzen - Geschichten von Katzen (2013) herausgegeben.

Benjamin Knödler, 1991 geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Journalist und arbeitet als Online-Redakteur bei der Wochenzeitung "der Freitag".

Anmeldung möglich Online: Rassismus in den USA

(Kleinmachnow, ab Mo., 22.2., 19.30 Uhr )

Onlinevortrag über Zoom

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763 - 1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg).

Anmeldung möglich Online: Geschlossene Bühnen, leere Theater

(Kleinmachnow, ab Di., 23.2., 19.30 Uhr )

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Die Kultur ist einer der großen Verlierer der Pandemie. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater - vieles musste abgesagt werden oder fand nur mit ganz wenigen Besuchern statt. Musiker, Schauspieler und viele andere Künstler bangen um ihre Existenz. Die grundsätzliche Frage lautet: Wie geht die Gesellschaft in der Krise mit der Kultur um. Die große Sorge lautet, dass in der Pandemie ein Gutteil der kulturellen Substanz verloren geht. Über diese Fragen diskutieren die beiden SZ-Journalisten Alexander Gorkow und Laura Hertreiter. Beide leiten das Ressort Kultur und Medien.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

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