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Anmeldung möglich Online: Deutschland und Italien - eine spannungsreiche Beziehung

(Kleinmachnow, ab Do., 26.8., 18.00 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

In Sonntagsreden wird die deutsch-italienische Beziehung gemeinhin als Idylle beschworen. Italophile Deutsche und germanophile Italiener*innen loben dann gerne das, was man einst als "Wahlverwandtschaft" feierte. In Wirklichkeit vernebeln Stereotypen und Vorurteile, Fehlinformation und Fake news, ja zuweilen Hass und Hetze, den Blick.
Italien, seit Jahrhunderten Sehnsuchtsort der Deutschen, leidet an chronischen Krankheiten: Politische Instabilität, monströse Bürokratie, schwaches Wirtschaftswachstum, wachsender Brain drain. Und Deutschland, im Belpaese als das Land des Pflichtbewusstseins und der Systematik, als Lokomotive, die Italien mitzieht, respektiert, schwächelt. Die Corona-Krise legt bloß, was als Defizit schon lange am Fundament von Staat und Wirtschaft sägte: Überregulierung, Reformstau, marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung.
In unserer Veranstaltung wollen wir den Nebel lichten, ein klares Bild schaffen und anhand zweier neuer Publikationen analysieren, ob und wie die Beziehung nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Ulrich Ladurner (tbc), Journalist bei DIE ZEIT, Autor des 2019 erschienenen Buchs „Der Fall Italien“
Fabio Colasanti, Ökonom (ehem. Generaldirektor bei der Europäischen Kommission) und Autor des 2021 beim Villa Vigoni Editore Verlag erschienenen Sammelbands „The Value of Money. Controversial Economic Cultures in Europe: Italy and Germany“
Das Gespräch zwischen Ulrich Ladurner und Fabio Colasanti wird moderiert von Sabine Seeger-Regling, ehem. Italienkorrespondentin und Beraterin für EU-Fragen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt.
Sprache: Italienisch mit Simultanübersetzung

Anmeldung möglich Online: Dante und die deutsche Welt (und darüber hinaus)

(Kleinmachnow, ab Fr., 27.8., 18.00 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Die Geschichte der Beziehungen zwischen Dante und der deutschen Welt ist weit verflochten: von der kaiserlichen Rezeption der Monarchie bis zu Goethes Urteil, von den römischen Fresken der Nazarener über die irdische Hölle von Thomas Manns Doktor Faustus bis zu den jüngsten Polemiken. In diesem Gespräch, anlässlich des 700. Todestages des berühmten Dichters, behandeln wir die wichtigsten Stationen des "deutschen" Dante und weiten den Fokus dann auf eine Reflexion über das Verhältnis Dante und Europa aus, wie es uns aus seinen politischen Schriften bekannt ist.

Die Veranstaltung findet auf Italienisch, in Kooperation mit dem Deutsch-italienischen Zentrum Villa Vigoni statt.

Anmeldung möglich Online: Die großen Katastrophen der Vergangenheit

(Kleinmachnow, ab Mo., 6.9., 18.30 Uhr )

Online-Vortrag über Zoom

Katastrophen lassen sich nicht vorhersagen. Sie treten nicht in Zyklen auf. Und dennoch: Wenn das Unheil zuschlägt, sollten wir besser gerüstet sein als die Römer beim Ausbruch des Vesuv, die Menschen im Mittelalter bei der rasenden Verbreitung der Pest in ganz Europa oder die Russen bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.
Aber sind wir das? Haben wir nicht gerade in der Corona-Pandemie alles erlebt an imperialer Überheblichkeit, bürokratischer Erstarrung und tiefer Spaltung?
In seinem Buch »Doom« schaut Niall Ferguson mit dem Blick des Historikers und Ökonomen auf die unterschiedlichsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte. Wir müssen unsere Lektionen aus diesen historischen Beispielen lernen, damit künftige Katastrophen uns nicht in den Untergang führen.

Niall Ferguson ist einer der bekanntesten und renommiertesten Historiker unserer Zeit. Er war Professor für Geschichte an der Harvard University und lehrte u.a. an der Oxford University, an der Stanford University und der London School of Economics and Political Science. Er gilt als Spezialist für Finanz- und Wirtschafts- und europäische Geschichte. Sein Buch über den Ersten Weltkrieg bei DVA (»Der falsche Krieg«) war ein großer internationaler Erfolg.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

freie Plätze Online: Antistress Workshop

(Bad Belzig, ab Sa., 11.9., 10.00 Uhr )

Online-Kurs über die vhs.cloud
Wir können dem täglichen Stress, der auf uns einwirkt, schwer ausweichen. Aber wir können uns ein effektives Schutzschild mit Methoden zur Stressbewältigung zulegen - unsere Antistress Strategie. Wir besitzen damit ein Handwerkszeug zum professionellen Umgang mit Stress, wie zum Beispiel einer Stressampel, dem Stressmanager u.v.m.
Wir lernen im Workshop Stressfaktoren besser zu bewerten und Strategien zum Auflösen des Stress.
Achtsamkeit gegenüber Stressauslösern kann uns zu innerer Stärke führen.
Lassen Sie uns gemeinsam beginnen.
30 min. Mittagspause
Online-Kurs über die vhs.cloud

Investieren in Eigenregie. Erfahren Sie in diesem Kurs alles Wichtige über Aktien, Anleihen, Edelmetalle, ETFs, Zertifikate und weitere Anlagemöglichkeiten. Dabei wird auf ethisch, nachhaltig und soziaI verantwortliche Investitionsmöglichkeiten separat eingegangen.

Zu allen vorgestellten Finanz-, Kapital-, Geldanlagen und Spekulationsmöglichkeiten werden die jeweiligen Chancen und Risiken ausführlich besprochen sowie Beispiele und mögliche Anlagestrategien vorgestellt. Es werden Wege aufgezeigt, wie auch mit kleinen Beträgen kostengünstig effektive Sparpläne und Kapitalbildungsprozesse initiiert werden können. Der Kurs ist für selbstverantwortliche Einsteiger*innen geeignet, aber auch für Fortgeschrittene, die ihr Wissen auffrischen und erweitern möchten.

Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich.

Eine Anlage- bzw. Finanzberatung findet im Rahmen dieses Kurses nicht statt.

Anmeldung möglich Online: App Stadt.Land.DatenFluss: Mittagspause mit Kollegin KI

(Bad Belzig, ab Di., 14.9., 19.00 Uhr )

Ein großer Teil industrieller Produktion läuft heute automatisiert in scheinbar menschenleeren Fabrikhallen, die von Fachkräften überwacht werden. Auch hochqualifizierte Tätigkeiten werden mehr und mehr durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Dies eröffnet Potentiale für sicheres Arbeiten, beispielsweise wenn KI-basierte Assistenzsysteme von anstrengenden oder gefährlichen Tätigkeiten entlasten und bei komplexen Prozessen unterstützen. Gleichzeitig stellen sich Fragen der psychosozialen Bedeutung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Wie kann die zunehmende Zusammenarbeit von Mensch und Maschine gerecht und menschenzentriert gestaltet werden? Wie wird die Aufgabenverteilung zukünftig aussehen? Welche Kompetenzen benötigen Menschen in der Zusammenarbeit mit „Kollegin KI“

Darüber diskutieren wir mit unseren Expert*innen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt.

Livestream aus Berlin
Zum Livestream auf der Website unseres Medienpartners ALEX Berlin: https://www.alex-berlin.de/tv/eventstream.html (ab 19 Uhr)

Oder folgen Sie der Veranstaltung auf dem YouTube-Kanal von ALEX Berlin: https://www.youtube.com/c/ALEXBerlinde (ab 19 Uhr)

freie Plätze Wer hat schon eine normale Familie? ("Schnupperkurs")

(Kleinmachnow, ab Do., 16.9., 14.00 Uhr )

Online-Kurs über zoom

Was macht die Familie zur Familie? Braucht ein Kind Mutter und Vater, um gut aufzuwachsen? Reicht eine Mutter und wie verhält sich das mit zwei Müttern?

Manche Familien kommen oft vor - auf Bildern für die Schwimmbadwerbung, in der Gute-Nacht-Geschichte oder der Lieblingsserie. Sie prägen unser Verständnis von Familie. Aber Familie war und ist schon immer vielfältig und genau darum geht es an diesem Nachmittag. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Regenbogenfamilien und ihre Situation in Deutschland. Gemeint sind damit zum Beispiel Familien, die aus zwei Müttern oder zwei Vätern bestehen, in der sich ein Elternteil als trans* oder inter* definiert oder eine heterosexuelle Frau gemeinsam mit einem schwulen Paar ein Kind groß zieht. Dazu gehören auch viele Pflege-, Adoptiv- Co-Parenting- und Patchworkfamilien. Kling kompliziert? Keine Sorge, wir nähern uns langsam über passende Kinderliteratur an und kommen gemeinsam ins Gespräch. Normal, oder?!

Der digitale Nachmittag wird gestaltet von Lisa Haring, Projektleiterin Regenbogenfamilien in Brandenburg stärken.

Die Veranstaltung richtet sich besonders an pädagogische Fachkräfte, die mit einem Bezug zu Familie arbeiten (Jugendamt, Familienzentren, Beratungsstellen, Erzieher*innen) sowie Multiplikator*innen mit Bezug zum Thema und natürlich an interessierte Familien - mit oder ohne Regenbogenhintergrund.

Anmeldung möglich Online: Warum es kein islamisches Mittelalter gab

(Kleinmachnow, ab Mo., 20.9., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Thomas Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Anmeldung möglich Online: IT- Sicherheit: Herausforderungen f. Wissenschaft

(Kleinmachnow, ab Di., 21.9., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Der technologische Wandel war und ist ein stetiger Begleiter des Menschen. Doch noch nie war der Wandel so rasant, so absolut und so durchdringend wie heute durch die Digitalisierung. Die zunehmende Bedeutung digitaler Dienste und Anwendungen wirft Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Gleichzeitig fordert der technische Fortschritt, beispielsweise in Form von Künstlicher Intelligenz oder Quantencomputern, etablierte Methoden der Cybersicherheit immer wieder aufs Neue heraus und Cyberangriffe immer mehr zur Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft.
Claudia Eckert weckt ein Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit, für eine neue Sicherheitskultur, die es zu gestalten gilt. Jeder Einzelne kann hierzu einen Beitrag leisten.

Claudia Eckert forscht und lehrt seit über 20 Jahren im Bereich der IT-Sicherheit. Sie ist geschäftsführende Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in München und Professorin der Technischen Universität München, wo sie den Lehrstuhl für IT-Sicherheit in der Fakultät für Informatik innehat.
Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Entwicklung von Technologien zur Erhöhung der System- und Anwendungssicherheit, die Sicherheit eingebetteter Systeme und die Erforschung neuer Techniken zur Erhöhung der Resilienz und Robustheit von Systemen gegen Angriffe. 
Als Mitglied verschiedener nationaler und internationaler industrieller Beiräte und wissenschaftlicher Gremien berät sie Unternehmen, Wirtschaftsverbände sowie die öffentliche Hand in allen Fragen der IT-Sicherheit. In Fachgremien wirkt sie mit an der Gestaltung der technischen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie an der Ausgestaltung von wissenschaftlichen Förderprogrammen auf EU-Ebene.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Anmeldung möglich Online: Auf der Suche nach Eindeutigkeit

(Kleinmachnow, ab Mi., 22.9., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

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