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In diesem Termin möchte die Dozentin gemeinsam mit Ihnen über verschiedene Fragen ins Gespräch kommen, die Frauen in und aus arabischen Ländern betreffen. Drei thematische Schwerpunkte stehen dabei im Mittelpunkt:

Frauen in arabischen Ländern zwischen Realität und Stereotypen:
Wie ist es um die Gleichstellung (politische und wirtschaftliche Teilhabe) und den sozialen Status von Frauen in arabischen Ländern gestellt?

Herausforderungen und Chancen für die Integration:
Welche Integrationsmöglichkeiten existieren für Geflüchtete und welche Herausforderungen (auch seitens der Aufnahmegesellschaft) sind zu erkennen?

Wirtschaftliches Empowerment von Frauen im Fluchtkontext:
Welches Potenzial steckt in der Gruppe geflüchteter Frauen? Welche Bedeutung hat die Berufstätigkeit auf den gesamten Integrationsprozess in Deutschland?

Die Veranstaltung bietet anhand verschiedener Impulse den Raum für Analysen, Reflexion und mögliche Lösungsansätze. Sie richtet sich insbesondere an Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Ehrenamtliche und Multiplikator*innen im Bereich der Flüchtlingshilfe und ist offen für weitere Interessierte.

Zur Dozentin: Lama Ahmad Iskandar ist ehemalige syrische Diplomatin. Sie war fünf Jahre Konsulin des syrischen Generalkonsulats in Dubai und arbeitete in verschiedenen Positionen des syrischen Außenministeriums, bis sie sich vom Al-Assad-Regime lossagte und 2013 mit ihrer Familie nach Deutschland zog. Seitdem engagiert Frau Ahmad sich im Rahmen verschiedener Tätigkeiten und Projekte für syrische Menschen- und besonders Frauenrechte. Aktuell arbeitet Frau Ahmad als Kiez-Kita Projektkoordinatorin bei MenschensKinder Teltow.

freie Plätze Planspiel Gesellschaftlicher Zusammenhalt

(Kleinmachnow, ab Fr., 19.11., 9.00 Uhr )

Betrachtet wird die "Gesellschaft im Kleinen", in der sich alles wie in einem Labor nachvollziehen, erleben und diskutieren lässt. Repräsentiert wird diese durch unterschiedliche Gruppen, die um die Nutzung eines alten Gebäudes im Zentrum der Stadt zunächst konkurrieren und sich in einer späteren Spielphase auf die gemeinsame Nutzung des Hauses einigen müssen. Hierbei treten teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Verwendung des Hauses zutage. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen denken sich in die Bedürfnisse ihrer Gruppe hinein und versuchen, diese bestmöglich zu repräsentieren. Am Ende des Planspiels wird das gemeinsam Erlebte mit den Jugendlichen reflektiert und Regeln für das gemeinsame Zusammenleben entwickelt. In dieser Auswertungs- und Reflexionsphase kann gegebenenfalls auch ein Bezug zum Grundgesetz hergestellt werden. Das Planspiel wurde vom DVV entwickelt und hat einen Umfang von mindestens 6 Unterrichtseinheiten. Für 12-20 Teilnehmende im Alter von 14-27 Jahren.

Das Angebot ist entgeltfrei. Individuelle Termine und Kursorte sind auf Anfrage gerne möglich.
Die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein besonderes Jubiläum: In diesem Jahr leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Im Rahmen des Festjahres wurde das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Deutschland gefeiert und sein Beitrag zur Kultur präsentiert.

Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen?

Mit unseren Gästen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommen wir zu diesen Fragen ins Gespräch und blicken auf das Jubiläumsjahr zurück. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Smart Democracy“ und wird live aus der vhs Köln übertragen.

freie Plätze Politische Medienbildung für Jugendliche

(Kleinmachnow, ab Fr., 26.11., 9.00 Uhr )

Für Kinder und Jugendliche wird es schwieriger, digitale Entwicklungen und deren Auswirkungen in ihrer Breite und Tiefe zu verstehen und zu hinterfragen. Eine Sensibilisierung für mögliche Manipulationen und Beeinflussungen durch gesellschaftliche Gruppen oder Einzelpersonen ist wichtig, damit junge Menschen kritisch mit digitalen Medien umgehen können und Hate Speech oder (Cyber)Mobbing adäquat begegnen können. Hate Speech in sozialen Netzwerken wird gezielt verbreitet, um Stimmung gegen religiöse, politische, ethnische und soziale Minderheiten oder Einzelne zu machen. Interessengruppen und Regierungen setzen gezielt Fake News ein, um politisch ungewollte Meinungen zu diskreditieren und Menschen zu erniedrigen oder um die öffentliche Debatte zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die Erstellung und Verbreitung gezielter Falschmeldungen wird durch digitale Anwendungen und Verbreitungskanäle immer leichter. Nicht alle haben jedoch die Kompetenzen oder die Zeit, Fake News als solche zu erkennen. Vor diesem Hintergrund wurde 2018 im Auftrag des DVV die Modulbox "Politische Medienbildung für Jugendliche. Auf Hate Speech und Fake News reagieren" entwickelt. Die Modulbox hat einen Umfang von 6 Unterrichtseinheiten, die flexibel durchgeführt werden können, ideal für 15 Jugendliche ab 12 Jahren.

Das Angebot ist entgeltfrei. Individuelle Termine und Kursorte sind auf Anfrage gerne möglich.

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Am Weinberg 18
14532 Kleinmachnow

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Telefax: 033203 803711
E-Mail: kleinmachnow@kvhs-pm.de

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