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Anmeldung möglich Online: Ein Elefant für den Papst

(Kleinmachnow, ab Fr., 1.10., 19.30 Uhr )

1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant.
Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker«.
Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war.
In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt.

Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet.

Anmeldung möglich Online: Was heißt Provinz - Und gibt es sie noch in Deutschland?

(Kleinmachnow, ab Mo., 4.10., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Die Provinz hat keinen guten Ruf. Sie gilt als verschlafen, rückständig und piefig. »Provinziell« zu sein, lässt sich daher niemand gerne nachsagen.
Wer hip, modern sein und am Puls der Zeit leben will, muss sich in Berlin oder einer der Metropolen dieser Welt herumtreiben.
Vergessen wird jedoch oft, dass das geistige und kulturelle Leben Deutschlands jahrhundertelang in der Provinz stattfand und bis heute stattfindet - man denke nur an Weimar, Heidelberg, Tübingen oder Marburg.
Eine Metropole gab es lange Zeit nicht. Die Provinz war Ort des Aufbruchs, des intellektuellen und wirtschaftlichen, aber auch des erotischen, wie die französische Literatur des 19. Jahrhunderts belegt.
Von Würzburg über Bochum und Siegen nach Palo Alto: Der Weltbürger Hans Ulrich Gumbrecht hat fast ausschließlich in der Peripherie gelebt. Da, wo sich Hightech-Unternehmen, Forschungsinstitutionen und viele der besten Universitäten der Welt befinden. Das Silicon Valley steht paradigmatisch für diesen Trend. Ist die Provinz vielleicht doch besser als ihr Ruf?

Prof. Hans Ulrich Gumbrecht ist Literaturwissenschaftler an der Universität Stanford

Anmeldung möglich Online: Die Erziehung des Geschmacks

(Kleinmachnow, ab Do., 21.10., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Spätestens wenn man bemerkt, wie sehr die sozialen Medien sich zu Paradiesen oder Höllen des Geschmacks entwickelt haben, in denen täglich tausendfach "Followers" ihre "Likes" vergeben oder verweigern, zerstreut sich der Verdacht, die Geschichte des Geschmacks sei beendet oder ein Gegenstand bloß antiquarischen Interesses.
Tatsächlich folgen wir, wenn wir uns vom Gefallen oder Missfallen leiten lassen, einer schnellen, instinktartig funktionierenden Steuerung, die alle Operationen der Vernunft unterläuft. Den Sinnen nah, dem Verstand fern, ist der Geschmack ein Schwererziehbarer, um den sich nach den Philosophen des 18. und den Formerziehern des 19. Jahrhunderts zunehmend Marktinstanzen gekümmert haben, deren Wirken neuerdings von Algorithmen und KI unterstützt wird.

Prof. Dr. Ulrich Raulff ist Historiker. Er war Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis 2018 war Raulff Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit Oktober 2018 ist er Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Ulrich Raulff wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse.

freie Plätze Sagenhafte Heimatgeschichte

(Werder, ab Mo., 1.11., 18.00 Uhr )

Eine bebilderte Lesung mit Fortsetzung in 3 Teilen.

Die Geschichte Mark Brandenburg und der näheren Umgebung unserer Stadt Werder (Havel) bilden den Inhalt der Trilogie "Sagenhafte Heimatgeschichte".

Erzählungen von Willibald Alexsis, des ersten deutschen Geschichtsautoren, sowie auch Sagen aus längst vergangenen Zeiten fließen mit ein in diese Lesung. In jeder Sage soll ja ein Körnchen Wahrheit liegen. Jutta Enke geht diesen alten Legenden auf den Grund und findet auf der Suche nach Zusammenhängen so manch interessanten Fakt.

Teil 1: Geschichten aus der Zauche und um das Geschehen im Kloster Lehnin ab dem 12.Jahrhundert.

Teil 2: Die geheimnisvolle Geschichte um die Tradition der Elchleder-Hose im alten märkischen Adelsgeschlecht. An den "Hosen des Herrn von Bredow" rollt Alexis spannend verpackt die Historie der Mark Brandenburg bis ins 16.Jahrhundert hinein auf.

Teil 3: Die Fortsetzung des Geschehens erfolgt hier in abenteuerlichen Berichten vom Kurfürstlichen Hof um die Wirren zur Zeit der Reformation in unserer Mark aus dem Alexis-Roman "Der Wehrwolf".

Anmeldung möglich Online: Srebrenica 1995 - ein europäisches Trauma

(Kleinmachnow, ab Mi., 10.11., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Am Morgen des 11. Juli 1995 stürmten bosnisch-serbische Armee- und Polizeieinheiten nach tagelangem Beschuss die UNO-Schutzzone Srebrenica. Unter den Augen der Staatengemeinschaft ermordeten sie planmäßig über 8.300 Männer und Jungen.
"Srebrenica" wurde zum Trauma europäischer und internationaler Politik. Wie konnte es zu diesem Massenverbrechen kommen? Wer waren die Auftraggeber, was motivierte die Täter? Und welche Lehren hat Deutschland, hat die Welt daraus gezogen?

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

freie Plätze Dietloff von Hake. Ein Leben außerhalb der Zeit.

(Kleinmachnow, ab Do., 11.11., 16.30 Uhr )

Die neue Hakeburg und die Familie von Hake sind eng mit der Geschichte Kleinmachnows verwoben. In diesem Vortrag geht es um Dietloff von Hake, eine schillernde und facettenreiche Persönlichkeit "außerhalb seiner Zeit".

Dietloff von Hake war außerordentlich geschichtlich interessiert. Er schwärmte von der längst vergangenen Zeit des Rittertums, der Holden Minne und dem aufrechten christlichen Ritter. Dabei war er sich einig mit Kaiser Wilhelm II. und dem König Ludwig von Bayern. In Anlehnung an die vom Stararchitekten Bodo Ebhardt für den Kaiser Wilhelm II. auf Kosten des Deutschen Reiches gebauten Hohkönigsburg im Elsass ließ er sich ein Haus auf dem Krähenberg in Kleinmachnow mitten im Walde in der Nähe des Machnower Sees (Teltowkanal) errichten: Da hatte er seine "Ritterburg"! Seine Verbundenheit mit der adligen Geschichte gipfelte in zwei separaten Stammbäumen für sich und seine Frau Auguste bis zu Karl dem Großen. Zwei Schriften über die von Hakes im Deutschen Reich bis in die letzten Verzweigungen zeigen, in welchen Regionen er sich geistig bewegte. Mit Finanzen hatte er es wohl nicht so, denn er musste die Neue Hakeburg 1937 an die Reichspost verkaufen.
Hierzu und mehr erfahren Sie in diesem spannenden Vortrag über von Hakes "Leben außerhalb der Zeit".

Die Veranstaltung ist für Schüler/-innen und Studierende entgeltfrei.

Anmeldung möglich Online: Adolph Menzels Kunst und Wirklichkeiten

(Kleinmachnow, ab Do., 11.11., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Adolph Menzel gilt als der herausragende Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend beobachtete er gleichsam als Chronist einer "vie moderne en Allemagne" Menschliches und Allzumenschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im "Labyrinth der Wirklichkeit".
Aber warum fotografierte der Künstler eigentlich nicht? Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb zudem 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte.
Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten, die über die bloße Abbildung der Wirklichkeit hinausgingen? Diesen Fragen geht der Vortrag live aus der Neuen Pinakothek mit überraschenden und spannenden Einsichten in die Gemälde der Neuen Pinakothek nach.

Dr. Joachim Kaak ist zweiter stellvertretender Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Referent für Malerei und Plastik 1850-1900 in der Neuen Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Pinakothek statt.
Es geht in Berlin-Mitte durch die sogenannte Spandauer Vorstadt und das Scheunenviertel. Die Erzählungen lassen alte Sagen über Kobolde, weiße Ratten, heimlich Enthauptete und den Hosenteufel lebendig werden. Aber auch eine verwunschene Prinzessin, Moritaten aus dem Scheunenviertel und schauriges von ehemaligen Friedhöfen sind Gegenstand der Führung. Ende ist am U-Bahnhof Rosenthaler Platz.

Anmeldung möglich Online: Malerfürst und barocke Üppigkeit - Peter Paul Rubens

(Kleinmachnow, ab Do., 16.12., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zom

Ambivalenz - mit diesem Begriff lässt sich wohl am besten die Haltung des Museumspublikums gegenüber Peter Paul Rubens fassen. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern aller Zeiten, zugleich wirken seine Bildwelten aus heutiger Sicht aus der Zeit gefallen: Die Dynamik, das Schönheitsideal, die Darstellung von Erotik und Gewalt - all das entspricht nicht mehr unbedingt den modernen Sehgewohnheiten und auch nicht dem gegenwärtig herrschenden Schönheitsempfinden. Wohl kaum ein Künstleroeuvre löst so zuverlässig heftige und sich diametral gegenüberstehende Emotionen aus.
Die Rubens-Sammlung in der Alten Pinakothek gehört zu den bedeutendsten weltweit, nur das Kunsthistorische Museum in Wien und der Prado in Madrid verfügen über vergleichbare Bestände. Der zentrale Rubens-Saal mit seinen weltbekannten Meisterwerken, schon seit der Eröffnung des Museums das Herzstück und Kern des Gebäudes, gehört zu den Höhepunkten jedes Besuchs in der Alten Pinakothek. Die monumentalen Formate lösen Überwältigung und Bewunderung, aber nicht immer Begeisterung aus. Warum ist das so?

Dr. Mirjam Neumeister ist Oberkonservatorin und Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Alten Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Alten Pinakothek statt.

Anmeldung möglich Online: Schule in Zeiten von Corona

(Kleinmachnow, ab Mo., 20.12., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom

Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff. Eine zentrale Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus war von Beginn an die Schließung von Schulen.
Studien zeigen, dass sich die Lernzeit der SchülerInnen durch Schulschließungen drastisch verringert, besonders für leistungsschwächere SchülerInnen.
Welche kurz- und langfristigen Konsequenzen haben die Schulschließungen für die betroffenen SchülerInnen und das deutsche Bildungssystem insgesamt? Rund um diese Fragen diskutiert der Vortrag die aktuelle Forschung zu den ökonomischen Folgen der Corona-bedingten Schulschließungen.

Dr. Katharina Werner ist promovierte Ökonomin und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik in München. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Bildungsfinanzierung und Bildungsungleichheit.


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