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Anmeldung möglich Online: Afrikas Kampf um seine Kunst

(Kleinmachnow, ab Di., 18.5., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich Böll Stiftung Paris
Sprache: Französisch

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.

Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck ihr neues Buch "Afrikas Kampf um seine Kunst: Geschichte einer postkolonialen Niederlage".

Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift. So behandelt er in dem von Bénédicte Savoy ins Deutsche übersetzten Buch "Mona Lisa in Bangoulap: Die Fabel vom Weltmuseum"
(Matthes & Seitz 2016) ebenso spielerisch wie geistreich die Widersprüche der Museumsarbeit in der postkolonialen Weltgesellschaft.

Das Gespräch zwischen Bénédicte Savoy und Arno Bertina wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich.

Anmeldung möglich Online: Karl Lagerfeld - ein Deutscher in Paris

(Kleinmachnow, ab Mi., 19.5., 19.30 Uhr )

Online-Vortrag über zoom in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Haus (Maison Heinrich Heine) live aus Paris

«Es fängt mit mir an, und es hört mit mir auf» Karl Lagerfeld stilisierte sich selbst zum lebenden Logo und zu einem Mythos der Modewelt.

F.A.Z.-Redakteur Alfons Kaiser, der Lagerfeld seit langem kannte, stellt den charismatischen Modeschöpfer im Gespräch mit Prof. Barbara Vinken vor.

Er erklärt die vielen Rollen seines Lebens: den jugendlichen Außenseiter im norddeutschen Flachland, das weltgewandte Genie in Paris, den unermüdlichen Zeichner, begeisterten Fotografen, leidenschaftlichen Büchersammler und den preußisch disziplinierten Workaholic.

Was steckt hinter dieser überlebensgroßen Figur, die trotz aller Kommunikationslust die eigene Lebensgeschichte geheim hielt?

Alfons Kaiser kommt dem Menschen Lagerfeld nahe: dem frühreifen Jungen, der lieber auf dem Dachboden zeichnete, als mit Altersgenossen zu spielen; dem Sohn, der mit seinen Eltern stritt, aber nie von ihnen loskam; dem Konkurrenten von Yves Saint Laurent, den er am Ende überstrahlte; dem Bruder, Onkel, Freund - und schließlich dem Partner von Jacques de Bascher, der großen Liebe seines Lebens.

Alfons Kaiser ist Redakteur bei der FAZ und dort verantwortlich für das Ressort "Deutschland und die Welt".

Barbara Vinken ist Professorin für Romanistik in München.

freie Plätze Dietloff von Hake. Ein Leben außerhalb der Zeit.

(Kleinmachnow, ab Do., 20.5., 16.30 Uhr )

Die neue Hakeburg und die Familie von Hake sind eng mit der Geschichte Kleinmachnows verwoben. In diesem Vortrag geht es um Dietloff von Hake, eine schillernde und facettenreiche Persönlichkeit "außerhalb seiner Zeit".

Dietloff von Hake war außerordentlich geschichtlich interessiert. Er schwärmte von der längst vergangenen Zeit des Rittertums, der Holden Minne und dem aufrechten christlichen Ritter. Dabei war er sich einig mit Kaiser Wilhelm II. und dem König Ludwig von Bayern. In Anlehnung an die vom Stararchitekten Bodo Ebhardt für den Kaiser Wilhelm II. auf Kosten des Deutschen Reiches gebauten Hohkönigsburg im Elsass ließ er sich ein Haus auf dem Krähenberg in Kleinmachnow mitten im Walde in der Nähe des Machnower Sees (Teltowkanal) errichten: Da hatte er seine "Ritterburg"! Seine Verbundenheit mit der adligen Geschichte gipfelte in zwei separaten Stammbäumen für sich und seine Frau Auguste bis zu Karl dem Großen. Zwei Schriften über die von Hakes im Deutschen Reich bis in die letzten Verzweigungen zeigen, in welchen Regionen er sich geistig bewegte. Mit Finanzen hatte er es wohl nicht so, denn er musste die Neue Hakeburg 1937 an die Reichspost verkaufen.
Hierzu und mehr erfahren Sie in diesem spannenden Vortrag über von Hakes "Leben außerhalb der Zeit".

Die Veranstaltung ist für Schüler/-innen und Studierende entgeltfrei.

freie Plätze Was eigentlich ist eine offene Gesellschaft?

(Kleinmachnow, ab Do., 27.5., 19.00 Uhr )

Oft hört man Politiker die so genannte "offene" Gesellschaft preisen, die es zu verteidigen gelte. Aber was ist damit eigentlich gemeint?

Wodurch wird unsere Gesellschaft zu einer offenen und was wäre ihr Gegenteil? Welche Anforderungen stellt diese Art von Gesellschaft an den Einzelnen? Wird sie den Bedürfnissen der Menschen gerecht oder dient sie doch eher wirtschaftlichen Interessen?

Im Kurs wird der philosophische Hintergrund des Begriffs der "offenen Gesellschaft" dargestellt. Die Charakteristika einer offenen im Gegensatz zu einer "geschlossenen Gesellschaft" werden gemeinsam erarbeitet und erörtert. Diese werden im Zusammenhang verschiedener menschlicher Bedürfnisse, z.B. nach Geborgenheit, Sicherheit, aber auch nach Freiheit und Kreativität, diskutiert. Schließlich werden die Konsequenzen des Lebens in einer offenen Gesellschaft erörtert und die Frage diskutiert, ob ein Zurück zu einer stärker geschlossenen Lebensform überhaupt möglich ist.


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